Also. Also das war ja nix. Vier Reaktionen auf das famose Gewinnspiel für das 11Freunde-Sonderheft. Geht ihr nie ins Stadion? Habt ihr keine Kamera dabei? Habt ihr das Heft eh schon? Tststs…. vielleicht waren die Gewinnspielbedingungen einfach zu anspruchsvoll.
Also - da noch ein Heft übrig geblieben ist, wird dies hier nach dem Motto, wer zu erst kommt, den bestraft der mahlt zuerst. Der erste Kommentar, der explizit äußert, dass er das Heft gerne hätte, gewinnt das übrig gebliebene Heft.
Nun zu den anderen vier Gewinnern. Vielen Dank für Eure Einsendungen. Dank Euch fühle ich mich nicht ganz so schlecht. Von einem Teil, habe ich die Adressen, vom anderen Teil nicht. Bitte schickt doch noch einmal Eure Postadressen. Danke!
Hier Eure Werke, teils augenzwinkernd kommentiert:

Uwe vom RW Essen-Blog “Im Schatten der Tribüne” hat dieses wunderbare Bild vom Eintracht Nordhorn-Stadion geschickt. Das Bild entstand während der DFB-Pokal-Partie zwischen der Eintracht und Werder Bremen.

Sebastian Fiebrig vom “Textilvergehen” hat dieses Bild zweier sinnierender Fans geschickt, die dem Berliner Pokalfinale zwischen TeBe und Union beiwohnen.

Henning von “JogisJungs” schickte dieses malerische Bild vom alten Millern-Tor auf St.Pauli.

Mein absoluter “Geheimfavorit” ist dieses Bild von Flo von “Nedsblog”. Er gab selber zu, dass das Bild nach der Einnahme von drei berauschenden Gerstengetränken entstanden ist. Und nicht zu vergessen - auf einem Stehplatz.
Nochmals danke Jungs. Schön, dass ihr auch noch ein paar Worte zur Entstehung der Bilder geschrieben habt. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht.
72 Spiele kein torloses Remis mehr - der Bart muss ab - Nichtangriffspakt - ein kleiner Kader.
Vier Statements zum Spiel. Zunächst zum kleinen Kader, der maßgeblich auch das Spiel beeinflusst hat. Kadlec verletzt, dafür Sarpei auf dem Platz. Hans Sarpei hat eine wirklich solide Partie geboten und stand vor allem defensiv sehr sicher, aber offensiv? Da war so gar nichts von ihm zu sehen. Der Mann ist immer noch extrem langsam, zudem kann er keine Flanken mit links schlagen, so dass er dermaßen vorhersehbar offensiv agiert, dass über die linke Seite da fast nichts kam.
Renato Augusto ebenfalls nicht dabei. Dafür Toni Kroos im Kader. Ja ok. Solide war das, mehr nicht. Und dann diese Riesenchance zu Beginn der Partie. Ein großartiger Pass von Kießling auf den Bayern-Leihspieler und der denkt und denkt und denkt zu lange. Dann noch das Sturm”problem”. Derdiyok gesperrt, so dass Gekas nun endlich seine Chance bekam. 45 Minuten lang. Das sagt eigentlich schon alles, denn der Grieche wirkte wie ein Fremdkörper auf dem Platz. Bekam so gar nichts auf die Reihe. Nächste Woche ist Derdiyok wieder da und wird spielen. Das ist klar.
Leider musste Kießling in der ersten Hälfte aufgrund von Gekas, zuarbeiten, statt selber im Brennpunkt zu stehen. In der zweiten Hälfte dann alleine im Sturm und allein gelassen. Kießling als alleiniger Stürmer funktionierte nicht so gut. Speziell wenn keine Torgefahr aus dem Mittelfeld kommt. Also Bart ab bei Stefan Kießling.
Da nicht nur bei Bayer nicht viel nach vorne funktionierte, sondern noch weniger bei Bremen, kam auch die Werkself-Defensive nicht in Gefahr. Die Null stand und die wird das Tor nach Europa öffnen. Der die-Null-muss-stehen-Countdown: Noch 11! Faszinierend: Ein 0:0 gab es in einem Leverkusen-Spiel seit 72 Partien nicht mehr.
Insgesamt ein recht maues Spiel, dass teilweise an einen Nichtangriffspakt erinnerte. Eine Chance von Bayer zu Beginn des Spiels durch Kroos, eine zum Ende hin durch Vidal und das wars. Sehr viel Langeweile zwischendrin. Wer mir übrigens gut gefallen hat, war der Herr Bender, der links, wie rechts, für Alarm sorgte. Hoffnungsvoller Einstieg für ihn in der Bundesliga.
Die Wissenschaftler halten dagegen, dass 6,8 Prozent der Athleten die Frage “Haben sie jemals Dopingsubstanzen verwendet?” bejaht haben. Die Bereitschaft zum Konsum von Drogen, die nicht auf der Dopingliste stehen, ist noch zwei Prozentpunkte höher. “Offizielle Statistiken unterschätzen die tatsächliche Verbreitung des Dopings beträchtlich”, schlussfolgern die Forscher, die ihre Studie am Freitag öffentlich vorstellen werden.
[…] Alarmierend an der neuen Untersuchung ist das Durchschnittsalter der befragten Kadersportler: 16 Jahre. Anonym befragt wurden Kadersportler, die am Olympiastützpunkt Stuttgart trainieren und von der Abteilung Sportmedizin des Uniklinik Tübingen betreut werden. Zwei Drittel der Befragten betreiben Individualsportarten, ein Drittel Teamsportarten. Erfasst wurden 43 Sportarten, wobei Leichtathletik (rund 20 Prozent) sowie Fußball (Hervorhebung durch mich), Handball und Radsport (je etwa zehn Prozent) dominieren. (FR/Link folgend)
Eine interessante Studie zum Thema Doping haben Wissenschaftler der Universitäten Tübingen und Mainz durchgeführt. Jens Weinreich fasst es hier für das Deutschlandradio zusammen und hier für die FR.
Besser spät, als nie. Die Auswertung des 5.Spieltags. Größte Auffälligkeit. Ein Spieler, der auf der Sechser-Position spielt ist doch für Spieleröffnung und Balleroberung zuständig, oder? Arturo Vidal bekam in diesen Kategorien Spitzenwerte zugeordnet, wie man beispielsweise an der herausragenden Zweikampfbilanz mit 93 Prozent positiver Ausgänge sehen kann. Bei 15 Zweikämpfen! Fantastisch und auch die restlichen Werte sehen gut aus, trotzdem sind die Notengeber alles andere als gnädig, obwohl der Chilene doch nur seine Pflicht getan hat. Oder war das zu wenig? Ich habe das Spiel nicht gesehen. Vidal bekommt von der Bild eine 3, vom kicker gar eine 4, Sportal vergibt eine 4,5 und nur die Welt am Sonntag sagt, das war gut, du bekommst eine 2. Sportal erklärt:
Versetzte seine Kollegen in der ersten Hälfte mit einigen Fehlpässen in Angst und Schrecken (12., 21.). Dabei hatte er Glück, dass Martins und Hasebe keinen Nutzen aus diesen Fehlern zogen. Besser war er meist im Kampf Mann gegen Mann. Katastrophal allerdings der Abschluss beim vermeintlichen (0:4), womit er den Wolfsburgern erst die Aufholjagd ermöglichte.
Nackte Zahlen sind wohl nicht alles. Trotzdem hier die restlichen Werte. Als Notenprimus sticht Simon Rolfes heraus und auch Kießling bewegt sich im Einser-Bereich. Kießling hat nach fünf Spieltagen bei Bild, Sportal, kicker und WamS einen Notenschnitt von 1,97. Beeindruckend.

Die schon angesprochene Zweikampfbilanz.

Und die Ballberührungen. Hier ganz vorne mit dabei Gonzalo Castro und das obwohl er nur etwas mehr als 60 Minuten auf dem Platz war.

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