Vorschau: Leverkusen – Hannover

Der Boulevard kann aus jedem Bundesliga-Spiel einen Straßenfeger machen. Es gibt immer Begebenheiten, die die Glut im Duell zweier Kontrahenten entfachen kann. Im Falle des morgigen Aufeinandertreffens zwischen Leverkusen und Hannover wird der Schwerpunkt der Berichterstattung auf dem Duell der beiden Torhüter liegen. Adler gegen Enke. Die beiden Rivalen um den Posten des Nationalkeepers. Der junge aufstrebende gegen den älteren arrivierten Goalie.

Da trifft es sich besonders gut, dass sowohl der Sturm der beiden Teams in glänzender Verfassung ist (Leverkusen mit dem besten Sturm der Liga und Hannover mit fünf Treffern im letzten Spiel), als auch die Abwehr so löchrig, dass es massig Gelegenheiten für Adler und Enke geben dürfte, sich auszuzeichnen. Etwas was beide Teams ebenfalls gemeinsam haben ist die gesundheitliche Verfassung des Kaders. Sowohl Leverkusen, als auch Hannover müssen auf diverse Kräfte verzichten.

Wer bei der Werkself morgen letztlich auf dem Platz steht, wird sich wohl erst kurz vor der Partie entscheiden. Wackelkandidat ist vor allem Gonzalo Castro, der die große Hoffnung für die Leverkusener Abwehr ist. Spielt er, können in der Innenverteidigung Henrique und Haggui spielen. Auf Außen wäre dann Castro gesetzt. Kadlec hat bei seinem Kurzeinsatz am Samstag gegen den HSV auch eine Empfehlung an den Trainer gegeben, so dass Djakpa unter Druck steht und eventuell auf der Bank Platz nehmen muss.

Das Mittelfeld steht fest mit Vidal und Rolfes, sowie Barnetta und Renato Augusto, der wohl wieder fit ist, nach seiner Trainingsblessur am Knöchel. Vorne stürmen Kießling und Helmes, die bisher alles richtig gemacht haben und Garant für die Torlawine Leverkusen sind. Sollte Castro noch nicht fit sein, kann Henrique auf die Außenposition wechseln und Reinartz wird die Innenverteidigung besetzen.

Bei den Hannoveranern geht derzeit die Grippe um. Mike Hanke und Mikael Forssell fallen damit ebenso aus, wie Arnold Bruggink (Fußsohlen-Entzündung), Christian Schulz (Adduktorenzerrung), Sal Zizzo (Sprunggelenk-Probleme), Steven Cherundolo (Bauchmuskel-Zerrung), sowie die Langzeitverletzten Michael Tarnat und Leon Balogun. Somit umfasst der Kader von Hannover 96 nur 17 Spieler.

Zur Statistik: In der letzten Saison gewann Leverkusen beide Spiele zu Null. Ein 2:0-Heimsieg und ein 3:0-Auswärtssieg standen zu Buche. Der letzte Sieg von Hannover in Leverkusen wurde in der vorletzten Saison gefeiert. Es ist der einzige Erfolg in den letzten elf Partien für die Niedersachsen gewesen. Die Bilanz: sechs Siege, vier Unentschieden und eine Niederlage für die Werkself.

In der aktuellen Saison stellt Leverkusen das offensiv stärkste Team der Liga. Elf Treffer in fünf Spielen gelang den Leverkusenern in ihrer Bundesliga-Historie erst einmal. Nicht verwunderlich, dass Helmes und Kießling das erfolgreichste Stürmerduo der Liga mit sechs Treffern sind. Theofanis Gekas könnte aber trotzdem, wenn er denn fit ist, eine wichtige Rolle gegen Hannover spielen. In allen vier Spielen gegen die Niedersachsen traf er einmal. Auf der anderen Seite traf Michael Tarnat schon fünf Mal gegen Bayer, Mike Hanke bereits vier Mal.

Kleiner Lesetipp von Welt Hertha Linke: 10 Gründe Hannover 96 zu hassen

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