Eintracht Frankfurt, Teil 1 (oder die Sportschau-Analyse)

Eine Sportschau-Analyse ist eigentlich nichts wert, denn was man am Samstag dort vorgesetzt bekommt, ist in der Regel weichgespülte Kost. Wenn es nicht gerade die Knaller-Partie des Spieltags ist, bekommt man die Tore vorgesetzt, ein paar weitere Tormöglichkeiten, zwei Stimmen zum Spiel und das wars. Genauso war es dann am Wochenende auch bei der Partie Frankfurt gegen Leverkusen. 2:0 der Erfolg gegen die Eintracht. Arbeitssieg – eines der schlechteren Spieler der Werkself.

Auf der Suche nach weiteren Informationen helfen meist Liveticker und Spielberichte, Forenbeiträge von Fans meist eher weniger. So gibt es doch noch einige interessante Begebenheiten rund ums Spiel.

  • Adler wird weiterhin aller Ortens gehypet. Da kann er spielen wie er will.
  • Die Abwehr ist immer noch mehr als instabil. Die Innenverteidigung holpert und stolpert sich einen zurecht, während auf Außen vor allem im Spiel nach vorne viel gutes passiert. Besonders Castro vergisst aber immer wieder, dass er Verteidiger ist.
  • Schwegler mit einer ordentlichen, aber keinesfalls ausfüllenden Leistung im Mittelfeld.
  • Kadlec übernimmt immer mehr Verantwortung und entwickelt sich zum Leistungsträger.
  • Von den 14 Torschüssen ging die Mehrheit zentral-tief in die Mitte.
  • Fünf gelbe Karten holten sich Bayer ab. Die dümmste Arturo Vidal für eine Schwalbe. Der Chilene ist immer gut für ein paar wirkliche dämliche Verwarnungen oder Spielentscheidungen.
  • Leverkusen gewann nur 46% aller Zweikämpfe
  • Helmes Tor in der 6.Minute, war der neunte Treffer innerhalb der ersten 20 Minuten. Blitzstart. Helmes achter Treffer in der laufenden Saison bedeutet Platz 2 in der Torschützenliste.

Fazit: Mit wenig Aufwand zu einem 2:0-Sieg. Was will man mehr, wenn man sich nur die Sportschau-Zusammenfassung anschauen kann. Hätte ich live getickert, wäre mir sicherlich einiges mehr, besonders negatives, aufgefallen. Die Eintracht eigentlich mit einem ordentlichen Spiel, aber mit dem Nürnberg-Syndrom. Guter Kader, aber eine visuelle Dysfunktion der Stürmer. Das Tor wird in der Regel zwei Meter weiter links vermutet. Da ist es doch mal leicht drei Punkte vom kahlen Eintracht-Baum zu pflücken. Gärtner Funkel sollte die nächsten Tage auf jeden Fall nochmal düngen, damit im Nachholspiel, vielleicht doch noch was leckeres rausspringt. Für Leverkusen bleibt die Vorbereitung auf das Spiel gegen die Unaussprechlichen. Die stehen doch etwas mehr im Saft als die Main-Metropolisten, die die Börsenlaune mit auf den Platz gebracht hatten.

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