Werder Bremen, Teil 1 (oder das böse Wort)

Heute musste ich es wieder lesen. Das böse Wort. “Titelaspirant!” Wer denkt sich denn sowas bitte aus? Nur weil die Werkself zwischenzeitlich mal an der Tabellenspitze steht? Weil wir von zehn Spielen, sieben gewonnen haben? Weil wir eigentlich alle neun hätten gewinnen müssen? Weil wir inzwischen selbst die schlechten Spiele gewinnen? Weil wir sogenannte Angstgegner bezwingen? Weil inzwischen nicht nur die Stürmer treffen? Weil wir bei Standards so gefährlich sind? Weil wir bis zur letzten Minute noch ein Tor schießen können?

ABER WIR SPRECHEN DOCH VON BAYER 04 LEVERKUSEN!

Ok, nehmen wir den kleinen Bruder des Medienhypes aus Hoffenheim mal zum Anlass über eine eventuelle Herbstmeisterschaft zu spekulieren. Nur mal so, Herbstmeisterschaft hat ja auch noch nichts zu bedeuten. Die Einzige in der Spielzeit 2001/2002 hat natürlich auch nur zum Vizetitel gereicht, aber naja. Champions-League wäre auch mal wieder was. Überhaupt. Internationaler Wettbewerb wäre doch ganz schön.

Sieben Spiele stehen noch aus. Darunter sind drei “Hochkaräter” – meine Definition des Begriffs “Hochkaräter” ist eher schwammig, irgendwas zwischen Titelabonnent und Kandidat für den internationalen Wettbewerb – gegen Wolfsburg daheim am Freitag, zwei Wochen später ebenfalls daheim gegen Schalke und dann nochmal zwei Wochen später, nochmal daheim gegen die Bayern. Nicht leicht, aber durchaus ein, zwei, drei Siege drin. Sprich – alles ist drin. Die restlichen vier Gegner fallen eher in die Kategorie “Das Abstiegsgespenst spielt mit”, nämlich Karlsruhe, Gladbach, Bielefeld und Cottbus. Also schauen wir doch bitte gar nicht nach links und rechts, sondern gewinnen einfach die nächsten sieben Partien und ich bin mir sicher, dass die Herbstmeisterschaft im Bereich des möglichen ist.

Zum Spiel gestern fällt mir wenig ein. Habe auch nur die Zusammenfassung gesehen. In der ersten Viertelstunde hätte man das Spiel schon verlieren können, dann gut ins Spiel gearbeitet. Adler mit ausgezeichneter Leistung, Friedrich und Vidal jeweils schon mit ihrem dritten Saisontor. Noch ein Wort zu Torsten Frings. Das war sehr wenig gestern, wenn man deine Leistung direkt, mit der von Simon Rolfes vergleicht. Sehr wenig.

Unser Partner:

online sportwetten und beste Quoten bei William Hill

1 comment » Write a comment

  1. Pingback: 1.FC Köln, Teil 3 | catenaccio

Leave a Reply

Required fields are marked *.


You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>