Catenaccio-Dokusoap: Ticketkauf (Teil 1)

Willkommen zum ersten Teil der Catenaccio-Dokusoap. Ich hab es bereits gestanden. Ich bin bereits dafür verhöhnt worden. Ein Fall für das Catenaccio-Dokusoap-Team. Peters war noch nicht im Stadion! Heute Teil 1: Der Ticketkauf.

Peters sitzt wie jeden Mittwoch auf der Arbeit an seinem Rechner. Etwas freie Zeit treibt ihn auf die Seite des Lieblingsvereins Bayer 04 Leverkusen. Seit Tagen lächelt ihn dort der grüne Smilie des Ticketbarometers an. Auch der Balken der Stadionauslastung ist noch nicht einmal über die Hälfte gerutscht und das obwohl es nur noch knapp zwei Wochen sind – bis zum DFB-Pokal-Halbfinale. Die wohl größte Chance noch in den internationalen Pokal zu kommen. Gibt es wirklich keine Fans, die in die LTU-Arena wollen? Ich will!

Flugs werden ein paar Telefonate geführt, die die Randdaten und das Organisatorische klären und dann ist es soweit. Plätze werden ausgewählt. Zwar im Eventbereich, direkt am Spielfeldrand und nicht in der Bayer-Kurve, aber naja, so groß wird der Unterschied nicht sein. Rechnungsdaten eingegeben. Knopf gedrückt und schwupps – schon ist Peters dem Ziel ein echter Fan zu sein, ein Stückchen näher gekommen.

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17 comments » Write a comment

  1. Also wenn du ein “echter Fan” werden willst, dann musst du aber auch in die Kurve in den Stehblock, ganz ehrlich.
    Sitzen – Stehen, ist doch ein Unterschied wie Tag und Nacht
    Kenn nun die LTU-Arena nicht aus persönlicher Anschauung und kann zur Stimmung nix sagen, aber wird auch dort sicher nicht anders sein als in der überwiegenden Mehrheit der deutschen Stadien.
    Der Funke springt nur im Stehplatz-Block so richtig über. Wenn du Pech hast, landest du in einem Block, der keine Minute nen Fangesang durchhält und “nur zum Spiel-ansehen im Stadion hockt”.
    Meine Meinung :)

  2. Fantastisch! Herzlichen Glückwunsch zu diesem Schritt! Und dann noch das persönlich 1. Heimspiel in einem Auswärtsstadion. Das können sicher nicht viele Fans von sich behaupten. Kannste mal deinen Enkeln erzählen.

  3. @Markus: Ich fang erstmal klein an. Sitzend…. :)
    @Pit Cock: Mal gucken, was meine Enkel da sagen… ob es dann noch Fußball gibt?
    @Hirngabel: Bin ich auch großer Fan von… :)
    @Heinz: Ich schau mal – mal gucken, was mir das Catenaccio-Dokusoap-Team noch so vorschlägt….

  4. nur zum Spiel ansehen im Stadion hockt

    Ja, es gibt sie. Stadiongänger, die für das was auf dem Rasen passiert, ins Stadion gehen und nicht für ein wie auch immer geartetes Brimborium auf den Rängen. Und ab wann wird man zum “echten” Fan? Wieviele Spiele auf welchen Plätzen im Stadion muss man erlebt haben, bevor man sich Fan nennen darf?

  5. Tja. Was zu meiner Lieblingsfrage bringt, welche Fansein-Kriterien es gibt?

  6. @jens
    Oh je. Kannst Du vielleicht dafür sorgen, dass diese Diskussion über die Ostertage läuft, an denen ich wohl nicht allzu oft online bin… ?

  7. Ich will jetzt auch nicht groß in die Diskussion einsteigen, die schon oft geführt wurde, aber ich möchte dem Herrn Probek schon zu bedenken geben, dass die Fans durchaus einen Einfluss auf das Spielgeschehen haben können. Habe gerade wieder einen sehr interessanten Artikel in der englischen “FourFourTwo” über das ‘momentum’ eines Spiels gelesen.

  8. @probek
    so “ultra” bin ich ja auch nicht ;)
    habe da nur mal die gängige Begrifflichkeit genutzt
    natürlich braucht es auch die Sitzplatzgänger und vor allem die Logennutzer, anders sind die teuren modernen Stadien auch gar nicht zu bezahlen
    wenns dann allerdings so weit kommt wie bei Middlesbrough… => http://www.spiegel.de/sport/fussball/0,1518,616819,00.html => … dann hat der Fussball definitiv ein Problem

  9. Für eine authentische Dokusoap solltest Du Dein Glück weiter vorne in der Verwertungskette beginnen, beim schlechtesten Online-Ticket-System des bezahlten Fußballs…….dem von Bayer Leverkusen. Das ergäbe schon Stoff für die ersten 4 Folgen……..

  10. @Nick: Einfluss aufs Spielgeschehen wie in diesem Gegenbeispiel?

    (Ich möchte aber auch nicht groß in die Diskussion einsteigen. Nicht mal klein, jedenfalls nicht hier, auch, weil ich nicht weiß, ob es dem Hausherrn behagt und es letztlich müßig ist. Halte ansonsten nämlich sehr viel davon, beim “Fansein” keine Schwanzvergleiche zu starten. Wenn sich jemand als Fan einer Mannschaft empfindet, dann ist er es. Und wenn er noch nie im Stadion war und auch nie hingehen wird)

  11. @schmofu: das ging ganz unproblematisch, aber…. du hast recht. ich habe versucht mich hinterher einzuloggen und es geht nicht mehr – warum auch immer und auch schon vorher, bei einigen besuchen im ticketing, gabs immer wieder probleme.

    @probek: ihr könnt hier gerne schwänze vergleichen, solange ihr nicht pöbelt.

    ich finde diese fansein-geschichte in der regel ziemlich albern…

  12. Wenn sich jemand als Fan einer Mannschaft empfindet, dann ist er es.

    Und damit ist zu dem Thema eigentlich alles gesagt (wenn es nicht um Fußball gehen würde, wo jeder immer noch was anderes zu sagen kann =))

  13. Bei diesen Fan-Kriterien muss ich immer an meine Punk-Tage denken. Da gab es auch feinste Abstimmungen, wie Hardcore jemand ist. Seitdem ignoriere ich solche Bewertungssysteme konsequent.
    Ganz davon abgesehen ist “Support für den Arsch”:
    http://suedtribuene.twoday.net/stories/3364392/
    Mangelnden Besuch im Stadion wiederum finde ich schon bedenklich. Selbst für die Fans der Heimmannschaft gibt es kaum etwas deprimierenderes als einen halbleeren Gästeblock. Insofern muss ich Deinen Verein und seinen Anhang natürlich tadeln, dass ein DFB-Pokal-Halbfinale noch nicht ausverkauft ist.

  14. Na ja, dann zeige ich doch noch mal, was ich zu bieten habe:
    Ein Fan, der im Stadion ist und die Mannschaft anfeuert, hilft der Mannschaft direkt (es kann unterstützend wirken, sagen die Sportpsychologen), einer, der ein Spiel vor dem Fernseher sieht, allenfalls indirekt (über Pay TV-Gebühren, Werbeeinnahmen aufgrund von Einschaltquoten etc.).

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