Energie Cottbus, Teil 2

Der Feedreader platzt vor Spielzeitfazits und Lobgesängen auf den neuen Meister, doch bei mir will sich noch keine Feierabendstimmung einstellen. Für Bayer steht ja noch das Pokalfinale am Samstag an. Man wollte sich, seit klar ist, dass man den internationalen Wettbewerb nur noch über den Pokal erreichen kann, in der Liga warm spielen, fit halten und in die richtige Stimmung kommen, um dann die Bremer im Finale vom Platz zu schießen.

Wenn man sich dann Spiele, wie beispielsweise gegen Cottbus ansieht, ist die Hoffnung nicht groß, nächste Saison auch nur einen ausländischen Gegner, nach der Testspielphase zu haben. Klar, die Werkself hat das Spiel nicht gerade abgeschenkt, wie die Bremer letzte Woche in Karlsruhe, aber eigentlich sollte man die Klasse haben, auch in Cottbus zu gewinnen – auch wenn ihnen das Wasser bis zum Hals steht.

Hat aber nicht geklappt. Kann man nicht ändern. Ist ja auch quasi egal. Ging ja um nix. Hat aber trotzdem alle Probleme der ganzen Saison wieder offenbart. Die miese Innenverteidigung, die nur ohne Gegentor auskommt, wenn sie 90 Minuten “högscht” konzentriert zu Werke geht. Das Mittelfeld, dass kaum Ideen hat, gegen Gegner wie Cottbus, oder wenn es heißt “heute drehen wir das Spiel”. Und ein Helmes, der über den Platz trottet, als ob er nur mit Valium klar käme, sowie ein Kießling, der sich tausend Chancen erarbeitet, aber besonders gerne den Torwart anschießt.

Ich weiß, dass das Spiel auch anders hätte ausgehen können. Cottbus hatte teilweise etwas Glück, aber im Gegensatz zu Leverkusen wollten die Lausitzer immer. Sie wollten gewinnen. Eine Einstellung, die man bei der Werkself schon lange nicht mehr gesehen hat. Vielleicht will man ja den Pokal gewinnen. Ich wünsche es mir.

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