TSG Hoffenheim, Teil 3

Der Schlüssel zur Wolfsburger Meisterschaft war in der letzten Saison die herausragende Offensive. Ich bin mir sicher, dass der Schlüssel zur Leverkusener Rückkehr in den internationalen Fußball, die Defensive sein wird. Ich werde mich an dieser Stelle einfach mal weit aus dem Fenster lehnen und sagen, dass der Bayer-Elf jetzt noch 13 Zunull-Spiele mindestens zu Platz Fünf reichen.

Die erste Null stand heute gegen Hoffenheim. Eine “Großchance” ließ Leverkusen zu. Sonst stand man sicher, leistete sich zwar immer wieder mal Nachlässigkeiten, aber Heynckes Aufruf zu mehr Disziplin, scheint ansatzweise angekommen zu sein.  Totale Aussetzer waren nicht zu sehen, außerdem ist Hyppiä wohl wirklich die erhoffte Verstärkung für die Innenverteidigung, vor allem was Stellungsspiel und Erfahrung an geht.

Die Hereinnahme im heutigen Spiel von Castro und Rolfes brachte weitere Stabilität ins Spiel. Arturo Vidal, immer gut für Fußballszenen, die von ungemeiner Dummheit geprägt sind, ersetzte des weiteren Toni Kroos und das so gut und engagiert, dass sich der Bayern-Leihspieler Sorgen um seinen Stammplatz machen muss.

Wenn die Null steht holt man zwangsläufig Punkte. Wenn dann noch die Offensive funktioniert, gewinnt man auch noch Spiele. So wie heute. Da war nichts großes, nichts atemberaubendes, aber man hat nicht locker gelassen, immer weiter gespielt, abgewartet und dann doch zugeschlagen. Sowohl Kießling, als auch Derdiyok rackerten um jeden Ball und waren beide am entscheidenen Treffer beteiligt.

Aus dem Mittelfeld kam von Barnetta und Renato Augusto viel Schönes. Der Brasilianer ist noch etwas arg verspielt, aber trotzdem bereitete er das 1:0 vor. Der Schweizer ist noch zu unpräzise, der entscheidene Pass ist immer etwas zu lang, zu weit, etc.

Es gibt viel Potenzial in Leverkusen, dass es auch schon in den letzten beiden Spielzeiten gab, doch Heynckes versucht der Mannschaft Struktur, Disziplin, Köpfchen, Herz und Ausdauer zu verpassen und das kommt an. Vor allem bei der Mannschaft, die durch Spiele wie heute Selbstbewusstsein tankt.

Nächste Woche geht es dann bereits zum zweiten Aufsteiger am dritten Spieltag. Da heißt es dann, die Leistung von heute zu bestätigen.

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4 comments » Write a comment

  1. Dieser Optimismus nach nicht geglaubten Siegen ist schon bemerkenswert.

    Das legt sich aber nach der nächsten Niederlage. Manchmal reicht auch ein Unentschieden gegen einen Aufsteiger.

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