Werder Bremen, Teil 5

Ungefähr zwölf verschiedene taktische Formation kursierten im Internet vor der Partie gegen Werder Bremen. Zunächst mit zwei Stürmern, dann mit zwei Sechsern, mit einem Sechser, mit drei Stürmern – also quasi alles was man sich so vorstellen kann. Am Ende spielte ein 4-1-4-1 mit Reinartz als Sechser und Helmes als einzigem Stürmer. Ob das nun die richtige Taktik war und ob sie richtig besetzt wurde, ist selbst 48 Stunden nach dem Spiel nicht so richtig klar.

Gegen Madrid hatte man das Gefühl, dass die Defensive wieder gefestigter stand – nach dem Bremen-Spiel fragte man sich, ob es so etwas wie Defensive überhaupt gab. Das Spiel endete 2:2 und wie wir ja alle wissen, beginnt die Verteidigung bereits beim Sturm an, allerdings gab es da wenig defensives zu sehen. Eher sah man immer wieder zu weit aufgerückte Spieler, die viel zu weit von ihren Gegenspieler entfernt standen.

Klar. Bremen spielte offensiv, ließ Chancen zu, machte selber häufig die Abwehr auf, aber das ist noch lange kein Grund die eigene Abwehrarbeit so zu vernachlässigen.So lange man das nicht in den Griff bekommt, wird man wohl auch ganz oben in der Tabelle kein Wort mitreden. Im Vorwärtsgang wurde vieles richtig gemacht. Barnetta wusste zu gefallen, Sam ebenfalls, auch wenn oft noch das Zuspiel im richtigen Moment fehlte oder die letzte präzise Aktion.

Vidal und Balitsch überzeugten nach ihren letzten guten Spielen gegen Bremen nicht mehr. Beide wurden ausgewechselt und danach lief das Spiel etwas geordneter. Bender ersetzte Vidal und Derdiyok attestierte Helmes vorne im Sturm. Sowohl Helmes, als auch Derdiyok trafen und zeigten eine ansprechende Leistung, auch wenn vor allem bei Helmes immer noch das letzte Quäntchen Abgezocktheit der vorletzten Saison fehlt. Beide trafen und der Schweizer in so unnachahmlicher Manier, dass es einem dem Atem verschlug.

Und überhaupt stimmte die Moral. 1:0 geführt, der Gegner dreht danach das Spiel, macht zwei Tore und dann kommt die Werkself doch noch zurück und holt wenigstens einen Punkt.

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3 comments » Write a comment

  1. Mein Fazit:
    Nach dem Spielverlauf muss man zufrieden sein, aber wenn man Bremen (ohne Pizarro, Frings, Naldo, Fritz) ZU HAUSE nicht schlägt, wann dann?

  2. Na ja auf der anderen Seite könnte man ja auch die Bremer fragen, warum sie uns nicht gerade jetzt geschlagen haben, ohne Kießling, Ballack, einem fitten Rolfes, Renato Augusto, Castro….

    Aber und da geb ich dir Recht, die Chance war schon groß gegen Bremen zu gewinnen!

  3. Wir fangen schon wieder an, nicht zu verlieren. Wie letzte Saison. Da kam ja auch schnell die Klage, zuviele Unentschieden, es müssen mehr Siege her. Das Spiel gegen Bremen war eigentlich ein Spiel, in dem keines der Teams ein Unentschieden wollte. Beide Teams gingen Risiko. Wem der Punkt am Ende wieviel nützt, werden wir nächstes Frühjahr wissen.

    Was mir gefällt ist, dass das Team spielerisch in die Spur zurückfindet, die Ausfälle gut bis sehr gut kompensiert. Einzig die Defensivarbeit muss optimiert werden, dann sind wir auf einem guten Weg.

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