Niko Kovac – zu anständig für den FC Bayern?

Eigentlich sollte man in München zufrieden sein mit der bisherigen Saison, aber wie immer gibt es beim Rekordmeister eine gewaltige Erwartungshaltung. In drei CL-Spielen blieb man ohne Punktverlust und fertigte dabei unter anderem das Premier League Schwergewicht Tottenham Hotspur mit 7:2 ab. In der Bundesliga sieht es mit 15 Punkten aus 8 Spielen nicht ganz so gut aus. Allerdings steht man auch hier noch auf Platz 3 mit nur einem Punkt Rückstand auf den aktuellen Tabellenführer Borussia M´gladbach. Die Punkteverluste resultierten dazu fast ausnahmslos aus einer sehr schlechten Verwertung der Torchancen und oft fehlte auch einfach das Glück.

Wie schon letztes Jahr bringt sich gerade die #Kovacout Fraktion in Stellung. Für diese Gruppe, zu der sicherlich auch Karl-Heinz Rummenigge gezählt werden darf, ist Trainer Niko Kovac der Sündenbock und man hätte ihn lieber jetzt als später weg. Kovacs Trumpf dürfte im Moment noch sein, dass Uli Hoeness ein klarer Befürworter des gebürtigen Berliners ist. Allerdings tritt Hoeness bekanntlich Mitte November ab und spätestens dann könnte es eng werden für Kovac. Man kann Uli Hoeness in den letzten beiden Jahren nicht viel positives ans Revers stecken, aber die Treue zu Kovac sehen wir absolut positiv.

Kovac hat in seinem ersten Jahr trotz zahlreicher interner Konflikte am Ende das Double gewonnen, was nicht jedem Bayerntrainer im ersten Jahr gelungen ist. Er bekam weder im ersten noch im zweiten Jahr die Spieler, die er gerne haben wollte und machte trotzdem das Beste daraus. Der Ärger um Thomas Müller, bei dem sich Kovac sicher nicht optimal geäußert hatte ist auch hausgemacht. Klar ist Thomas Müller eine absolute Vereinsikone, aber auch er muss sich unterordnen und bei der Verpflichtung von Philippe Coutinho war klar, dass es sehr eng für den Ex-Nationalspieler werden würde.

Viele Kritiker lassen sich auch gerne über Kovacs Spielsystem aus. Wir denken, dass er eben nicht diesen seelenlosen Pep-Fußball spielen lässt, sondern die Spieler bei ihm viel mehr Freiheiten haben. Das Argumen “wo wäre der FC Bayern ohne Lewandowski in dieser Saison” ist auch haltlos, weil jedes Team Leistungsträger hat. Niko Kovac zeigt sich bei allen Anfeindungen immer sehr diplomatisch und sympathisch. Vielleicht hätte er schon selbst nach dem Pokalfinale im Frühjahr das Handtuch werfen sollen, aber das ist auch nicht seine Art. Kovac ist einfach ein Kämpfer und wenn man ihn gerade von Seiten KHR vernünftig den Rücken stärken würde, dann könnte man mit ihm sicher noch einiges erreichen.

Leider ist das aber alles sehr illusorisch. Wir glauben, dass die Zeit von Kovac in München langsam abgelaufen ist. Wir wünschen nur allen aufrechten Bayernfans, dass nicht am Ende der gehandelte Ralf Rangnick Nachfolger auf Zeit wird. Damit würde man einen weiteren Schritt machen, dass sich die Fans von ihrem FC Bayern entfremden, denn Rangnick steht für viele für das “Böse”, denn niemand verkörpert mehr das System “Red Bull” und das kann niemand in München wollen.

Dann kann man irgendwann ganz auf (Profi-)Fußball verzichten. Der Fußball entwickelt sich immer mehr zu einem Geschäft. Dann kann man auch direkt in ein MrBet Online Casino Spiele investieren und dort sein Glück versuchen. Dort kann man unter anderem auch Live Dealer Online Casino spielen.

 

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