Peters interpretiert Kamke – Der König Europas

Ich hab es herausgefordert. Nach der Krönung Franck Ribérys zu Europas Fußballer des Jahres bat ich Heinz Kamke den Rio-Reiser-Klassiker “König von Deutschland” umzudichten. Der zierte sich zunächst, um dann seinerseits eine Zurschaustellung seiner Zeilen von mir einzufordern. Ich sollte singen. Das wollte ich euch aber dann doch nicht zumuten.

Jetzt muss nur Dembowski die Kurve kriegen und das nun alles in ein Showdown auf der Kugelbahn einflechten.

Mit fettem Dank an die Herren Kamke und Dembowski.

Das Fanprojekt Leverkusen – im Gespräch mit Stefan Thomé

Stefan Thomé arbeitet zusammen mit Daniela Frühling hauptamtlich für das Fanprojekt Leverkusen. Für das Buch “111 Gründe Bayer Leverkusen zu lieben”, habe ich mit Stefan über seine Arbeit, das Fanprojekt und den üblichen problematischen Themen unterhalten. Das ganze gibt einen kurzen Einblick in die Arbeit des Fanprojekts.

Stefan – beschreibe bitte kurz das Fanprojekt Leverkusen und ihre Entstehungsgeschichte.

Das Fanprojekt Leverkusen e.V. wurde 1996 auf Initiative von Bayer 04 Leverkusen als freier Träger der Jugendhilfe gegründet. Da wir damals die Fans schon bei der Renovierung und der Gestaltung des Fanhauses eingebunden haben, wurden wir schnell von den aktiven Fans als Anlauf- und Kontaktstelle angenommen und im Laufe der Jahre zu einem unverzichtbaren der Teil der Fanszene. Unsere Räumlichkeiten befinden sich in einem alten Wohnhaus in der Leverkusener Innenstadt, das im Laufe der Jahre mit weiteren Räumen ausgebaut wurde, in die dann die Fanbetreuung (die Fanbeauftragten) von Bayer 04 Leverkusen gezogen ist.

Wieviele Mitarbeiter betreuen das Fanprojekt? Gibt es neben Daniela Frühling und dir noch Ehrenamtler?

Zur Zeit verfügen wir über zwei hauptamtliche Mitarbeiter, sowie zwei Honorarkräfte, die auf 400 Euro-Basis ab und zu unterstützend tätig sind sowie über den ein oder anderen Ehrenamtler. Es dauerte – trotz der Vorgaben im Nationalen Konzept für Sport und Sicherheit – ganze 15 Jahre bis das Fanprojekt Leverkusen um eine zweite hauptamtliche Stelle ergänzt wurde.

Welcher Bezug besteht genau zum Verein? Wie läuft die Zusammenarbeit mit dem Verein?

Alleine schon durch die räumliche Nähe zur Fanbetreuung von Bayer 04 Leverkusen ist ein guter Kontakt zum Verein gewährleistet. Dazu gehören z.B. der regelmäßige Austausch mit den Fanbeauftragten, dem Sicherheitsbeauftragten oder auch der Geschäftsführung. Ebenso wie die Teilnahme am Fanbeirat, an Fanclubtreffen, an den Kurvengesprächen sowie bei vielen Gesprächen rund um die Fans bei Bayer 04. Desweiteren unterstützt uns Bayer 04 Leverkusen immer wieder auch finanziell, in dem ab und zu Kosten unserer Arbeit übernommen werden. Trotzdem arbeiten wir natürlich als unabhängige Einrichtung und verdeutlichen dies immer wieder nach außen.

Wo liegen eure Hauptaufgaben?

Ganz klar in der präventiven Arbeit mit den jüngeren Fans. Dazu gehören gewaltpräventive Angebote, die Arbeit gegen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit, unsere offene Jugendarbeit und die Beratung und Vermittlung bei Problemen. Dazu kommen Freizeitangebote die oft über den Fußball hinaus gehen sowie Vorträge und soziale Gruppentrainings an Schulen oder anderen Jugendeinrichtungen. Hauptaugenmerk werfen wir auf die Beziehungs- und Vertrauensarbeit mit den Fans, denn das ist die Grundlage jeglicher sozialpädagogischer Arbeit mit jungen Menschen.

Welche Angebote bietet ihr an?

In der Woche ist das in erster Linie unser Offener Treff mit immer wieder wechselnden Angeboten im Fanhaus. Das funktioniert in der Praxis wie jedes andere Jugendhaus. Im Rahmen dessen sind wir auch für unsere Einzelfallarbeit ansprechbar und fungieren hier als Berater und Vermittler. Während unserer Präsenz bei den Heim- und Auswärtsspielen halten wir uns unter unseren Fans auf. Hier sehen wir uns in erster Linie als Ansprechpartner und Vermittler für die Interessen unserer Fans, doch auch gegenüber der Ordnerdienste und der Polizei (das im Rahmen des Möglichen) bieten wir unsere Unterstützung an und sind somit am Spieltag deeskalierend im Einsatz.

Gibt es Projekte, die besonders herausragend sind oder wo ihr Vorreiter in der Liga seid?

Hier kann ich das Bewährungskonzept bei Stadionverboten nennen, welches ich im Jahr 2000 ins Leben gerufen habe (hier geht’s nur ums Stadionverbot und wendet sich in erster Linie an „Ersttäter“, d.h. junge Fans die zum ersten Mal auffällig geworden sind). Hier haben Fans die Möglichkeit die Länge ihres Stadionverbots durch regelmäßigen Kontakt mit uns und durch Ableisten von Sozialstunden (20 Stunden in einer sozialen Einrichtung, kann von den Fans selbst ausgesucht werden) zu verkürzen. In ähnlicher Form greifen solche Konzepte mittlerweile auch an vielen anderen Standorten.

Wo gibt es Probleme und wie begegnet ihr diesen?

Probleme gibt es immer wieder in den unterschiedlichsten Bereichen. Im Gegensatz zu den Problemen mit den Fans, die oft mit der persönlichen Entwicklung des Einzelnen zu tun haben, aber auch gesellschaftsbedingt zu begründen sind, sind die unterschiedlichen Sicht- und Handlungsweisen von anderen Institutionen rund um den Fußball die aufreibenderen Probleme (Polizei, Ordnerdienst, Verein… man hat halt andere Sichtweisen mit den Fans und den Problemen umzugehen, obwohl wir mit unserer Polizei in Leverkusen eine relativ gute „Zusammenarbeit“ haben). Hier versuchen wir immer wieder unsere Sicht zu begründen und im Sinne der Jugendlichen anzubringen. Da heißt es immer wieder dran zu bleiben und Überzeugungsarbeit zu leisten.

Gibt es da von irgendeiner Seite (Verein, Polizei) Lösungsvorschläge oder seid ihr da im Dialog?

Wir sind im Dialog, der oft mühsam ist.

Wie würdest du die Fankultur in Leverkusen beschreiben? Wie die Ultrakultur? Wo siehst du Probleme und wo Chancen? Wie könnt ihr unterstützen?

Unsere Fankultur unterscheidet sich nicht großartig von der anderer Vereine. Die Zeiten, dass man über Leverkusen geschmunzelt hat sind längst vorbei. Es gibt die unterschiedlichsten Fangruppierungen, ca. 300 Fanclubs, davon viele in ganz Deutschland verstreut, einen gute Nordkurve mit 6000 Fans (davon 3000 Stehplätzen) bei den Heimspielen, einen auch zahlenmäßigen guten Auswärtssupport und natürlich auch eine aktive Ultra-Szene, die hauptsächlich die Stimmung in der Kurve vorgibt. Wir profitieren davon, dass wir diese Entwicklung in den ganzen Jahren mitgemacht haben und kennen so viele unsere Fans persönlich und haben sie über Jahre hinweg in ihrem Fanleben begleitet.

Wie begegnet ihr den Themen Gewalt im Stadion, Polizei im Stadion, Homophobie und Fußball, Ausländerfeindlichkeit?

Hier hat sich zum Glück viel getan in den letzten Jahren. Im Gegensatz zu dem Bild was die Medien gerne verbreiten, sind die Probleme in all diesen Bereichen zurückgegangen. Wir beobachten z.B. bei uns in Leverkusen gerade beim Thema Rassismus und Fremdenfeindlichkeit immer wieder selbstreinigende Effekte im Fanblock. Natürlich sehen wir auch immer wieder Probleme im jüngeren Umfeld der Ultras. Da wird oft die durchaus attraktive Bühne der Fußballspiele (gerade auch die Auswärtsspiele mit der Gruppe) dazu genutzt um über das normale Maß hinaus auf sich aufmerksam zu machen. Da wird dann schon mal randaliert oder auch ein Schal abgezockt. Da fehlt dann auch bei einigen einfach jegliches Schuldbewusstsein. Dazu kommt dann auch oft unverhältnismäßiges Vorgehen der Polizei, was deren Feindbild natürlich nicht abschwächt. Hier solidarisieren sich die Ultragruppen immer öfter und gehen gegen die Polizei vor. Trotz der verhältnismäßig guten Annäherung in den letzten Jahren schafft es die Polizei immer wieder einen Keil in das Verhältnis zu schlagen, was dann aber auch oft genug dankend von einigen radikaleren Fans angenommen wird. Kein einfaches Thema.

Bist du/ seid ihr selber Fan der Werkself?

Aber klar doch. Ich gehe seit 1978, da war ich 15, ins Stadion und hab damals schon den Aufstieg mitgemacht. Nie als aktiver Fan, aber immer dabei. Und bei Daniela ist es ähnlich. Sie ist immer wieder mit ihrem Vater zum Bayer gegangen und so natürlich als Leverkusenerin mit dem Herzen dabei.

Boatengloses Fazit

Es sind Spiele, die mich furchtbar wurmen. Bayer verliert auf Schalke mit 0:2 und es ist weniger die Tatsache, dass man verloren hat, sondern eher das wie man verloren hat. Ich kann Niederlagen sehr gut akzeptieren, wenn der Gegner eindeutig besser war, wenn man alles gegeben hat und es nicht gereicht hat. Das kommt vor. Immerhin. Leverkusen ist mit drei Siegen in die Saison gestartet – da kann man doch mal verlieren.

Kann man – ich hab mich trotzdem geärgert. Das liegt vor allem daran, wie die Tore gefallen sind. Dem 0:1 ging ein unsägliches Handspiel von Ömer Toprak voraus, der im Zweikampf mit Adam Szalai schlecht aussieht, ins Stolpern gerät und wohl meint, dass wenn er fällt und den Ball in die Hand nimmt, er schon das Foul und den Freistoß bekommt. Gagelmann ließ sich darauf nicht ein. Völlig zurecht. Der Rest ist bekannt. Freistoß Farfan in die gefährliche Zone, Höger verlängert minimal mit der Schulter. Leno ohne Chance.

Das Handspiel war blöd. Noch blöder war, dass Emir Spahic im Zweifelsfall Adam Szalai auch noch hätte ablaufen können. Die absolute Notwendigkeit zu so einer Reaktion von Toprak war nicht gegeben.

Das Fatale ist, dass es bis zu dieser Situation gar nicht so schlecht aussah mit dem Bayer-Spiel und es danach völlig am Boden lag. Schalke spielte gut und kompakt, machte die Räume eng und ließ Sam, Son und Co. nicht zur Entfaltung kommen. Sehr zum Ärger von Stefan Kießling, der gestern völlig aus dem Spiel genommen wurde.

Das zweite Tor ist geschenkt. Spahic etwas übermotiviert im Zweikampf im Strafraum. Der Elfmeter berechtigt. Die Vollstreckung von Farfan sicher. Das Spiel war eh schon vorher gelaufen. Das Gefühl sagte mir, dass man noch 120 Minuten mehr hätte spielen können und am Ende hätte doch eher Schalke getroffen.

Man merkt es schon. Solche Niederlagen nehm ich sehr persönlich. Ich sitze 90 Minuten da, fiebere mit und auf dem Platz fällt nicht ein Groschen.

Nunja. Heute ist der Ärger etwas verraucht. Die Niederlage wird relativiert. Es folgen zwei Wochen (Länderspiel-)Pause und Verein und Trainer haben gesehen, wo es noch hapert und wo es noch Probleme gibt. Die Identifizierung überlass ich euch und den Verantwortlichen. Ist doch auch schön.

Vor Kevin-Prince Boateng

Kurze Meldung vor dem Spiel gegen Schalke, dass richtungsweisend werden könnte. Ein Sieg, der vierte in Folge in dieser Saison könnte direkt die Weichen Richtung Champions-League-Kandidat stellen. 12 sichere Punkte im engen Kampf um diese beliebten Plätze schaden nie – speziell wenn die Doppel- und Dreifachbelastung in verschiedenen Wettbewerben ansteht.

Auf dem Transfermarkt hat sich heute noch was getan. Eren Derdiyok wurde von 1899 Hoffenheim auf Leihbasis zurück geholt. Derdiyok ist bisher immer irgendwie unter seinen Möglichkeiten geblieben. Vielleicht war die Trainingsgruppe 2 aber ganz heilsam für den Schweizer. Arkadiusz Milik soll wohl nach Augsburg verliehen werden. Ein guter Schritt für ihn, da er dort wohl Spielpraxis in der Liga sammeln kann.

Konkurrent Schalke hat heute Kevin-Prince Boateng verpflichtet und unter der Woche Dennis Aogo vom HSV ausgeliehen. Zwei Verstärkungen für den derzeit extrem ausgedünnten Kader der Knappen. An sich sollte Bayer in der Lage sein, Schalke zu bezwingen. Mit Rückenwind Champions-League-Qualifikation und Superstar-Verpflichtung könnte jedoch Schalke neue Energie freisetzen. Abwarten.

Letzter Spieltag:

Nach dem mühseligen 1:0 in Stuttgart, ein 4:2 mit Feuerwerk-Charakter gegen Gladbach. Festzuhalten bleibt. Ein neuer Sam in Topform, Son auch mit Defensivqualitäten, Kießling wird nie wieder unter Löw spielen und sammelt trotzdem fleißig Scorer-Punkte, Castro wieder besser in Form und Spahic und Toprak in der Innenverteidigung mit Topleistungen. Nebenbei kann man jetzt 1:0-Führungen über die Runden schaukeln und lässt sich auch nicht aus der Ruhe bringen, wenn man einem 2:0-Führung verspielt. Neue Qualitäten.

Buch:

Ich habe die Tage mit Stefan Thomé vom Fanprojekt Leverkusen gesprochen. Das Interview, dass auch ins Buch einfliessen wird, veröffentliche ich Anfang der Woche.

FC Bayern München – sympathisch oder nicht?

The European hat mir diese Frage gestellt und ich habe geantwortet.

Der FC Bayern München. Der Triple-Sieger. Das Aushängeschild des deutschen Fußballs. Millionenschwer und erfolgreich. Geprägt von polarisierenden Persönlichkeiten, wie Uli Hoeneß oder Matthias Sammer. Für dessen Festgeldkonto nicht einmal Dagobert Ducks Geldspeicher reichen würde. Der Rekordmeister, der es geschafft hat, den legendären Pep Guardiola, den heiligen und weltbesten Trainer nach München zu locken. Der nun eine Art Weltauswahl mit Thiago, Schweinsteiger, Robben, Ribéry und Lahm coachen darf. Kann man so einen Verein gut finden? Kann man diesen Verein sympathisch finden? Ja – man kann. Aber man kann es auch sein lassen. Wie so oft im Leben, kommt es auf die Perspektive an.

Mehr beim European.

SamSon oder das neue magische Dreieck

Diese Geschichte muss sich doch irgendso ein Marketing-Fuzzi ausgedacht haben. Sidney Sam und Heung-Min Son werden zu SamSon und damit zu einer beeindruckenden Flügelzange, die gegen Freiburg mehr als gut funktionierte. Beim 3:1 gegen die Breisgauer trafen beide jeweils einmal, Sam bereitete zusätzlich noch einen Treffer vor. Perfekt. Stefan Kießling als kongenialer Abschluss vielleicht doch eher eines neuen magischen Dreiecks traf ebenfalls (zum 7.Mal in Folge) und bereitete Sams Treffer vor.

Leverkusen kamen dabei aber die Abstimmungsprobleme der Freiburger zugute sowie die sehr offensive Ausrichtung. Somit hatte Streichs Team mehr Ballbesitz und Bayer konnte kontern. Was der Werkself mehr als liegt. Ein 5 oder 6:1 wäre durchaus drin gewesen.

Notizen zum Spiel:

  • Das 1:0 für Leverkusen hätte abgepfiffen werden können. Toprak hält im Fünfmeterraum Schmid(?), der sich dann abdreht und sich beim Linienrichter beschwert. Als Kießling über Baumann hinweg köpft, hätte ein aufmerksamer Schmid den Ball vielleicht noch klären können.
  • Sebastian Boenisch mit einem sehenswerten Treffer. Wohl kein Abseits.
  • Kießling hätte noch einen Elfmeter bekommen können. Diagne arbeitet da schon hart der Grenze.
  • Sehr viele durchaus strittige Szenen rund um Schiedsrichter Perl.
  • Der Elfmeter für Freiburg eher unberichtigt, da Sorg in den Boden tritt und nicht von Bender getroffen wird.
  • Sam fast immer mit den richtigen Entscheidungen. Nur kurz vor Schluss hätte er auf Kießling abspielen können – da kam dann die alte Eigensinnigkeit wieder durch. Überhaupt wird er eher dann eigenmächtig, wenn es zu gut für Bayer und ihn läuft.
  • Guter Einstieg für die neuen Spieler. Spahic gut (bis auf eine Szene in der ersten Hälfte), Donati unauffällig – könnte noch offensivfreudiger werden, Son mit einem Bombeneinstieg.
  • Innenverteidigung beim Gegentreffer eher unkoordiniert. Boenisch und Spahic gehen auf den Gegenspieler, der dann auf Hanke passt, der von Toprak alleine gelassen wurde.
  • Leno ein echter Elfmeterkiller – 4 von 12 seine Quote.
  • Castro doch in der Startelf. Rolfes muss sitzen. Hätte ich nicht mit gerechnet.

Stadion plus neue Nordkurve:

Die neue Nordkurve sieht richtig prächtig aus. Tatsächlich entsteht erstmals der Eindruck eines richtigen Fanblocks. Eine klasse Entscheidung mit der Vergrößerung des Stehplatzbereichs.

27136 Zuschauer? Zum Saisonauftakt? Eher enttäuschend. Auch wenn es gegen Freiburg ging.

Demnächst:
Das Folgeprogramm ist knackig. Nächste Woche in Stuttgart. Mit einem Sieg könnte man die Weichen auf einen sehr positiven Saisonstart stellen.

Woanders:
Das Pillendreher-Blog zum Spiel.

Castro ärgert sich

Mal was in eigener Sache:
234 Buli-Spiele mit 26 Jahren, das sind die meisten Buli-Spiele bis zu diesen Alter von den aktuellen Akteuren.
Das Ganze auf 10 verschiedenen Positionen, aber immer nur 1 Verein!
Nur mal so als Info an die Medien und manchen Fans die sagen, ich würde manchmal phlegmatisch oder lustlos trainieren oder spielen!
Es kann zwar sein dass es manchmal so aussieht, aber dafür kann ich nichts, so ist nun mal meine Körpersprache.
Ich habe letztes Jahr zum ersten Mal durchgehend im defensiven oder offensiven Mittelfeld gespielt und 8 Tore und 9 Assits hingekriegt, das war jetzt nicht so schlecht.

Ich gebe immer alles für den Verein seit über 10 Jahren und will auch unbedingt zur WM2014, selbst wenn es momentan unrealistisch ist!

Das lag mir jetzt mal auf dem Herzen weil ich in letzter Zeit schon wieder so viel Mist hören und lesen musste!

Gruß, Gonzo

Via Facebook

Herr Castro ist angefressen.

111 Gründe, Bayer 04 Leverkusen zu lieben

111 Gründe, Bayer 04 Leverkusen zu lieben

An dieser Stelle gibt es ein bisschen schamlose Werbung für mein Buchprojekt. Für den Verlag Schwarzkopf und Schwarzkopf schreibe ich obiges Buch, dass in einer Serie zum 50-jährigen Jubiläum der Bundesliga erscheint. Zu nahezu jedem Erst- und Zweitligaverein wird es von verschiedensten Autoren 111 Gründe geben, warum die Vereine so wunderbar sind.

Ich bin gerade auf dem Weg das zweite Drittel des Buchs zu finalisieren und stolper über so manches interessante Detail, dass ich schon längst vergessen hatte. Ich werde diese kleinen Fundstücke im Blog des Verlags dokumentieren.

Wenn ihr darüber hinaus, eben solche Fundstücke irgendwo noch in der Schublade habt, ihr eine tolle Geschichte rund um Bayer Leverkusen kennt, dann meldet euch. Ich bin über jede Inspiration dankbar.

Zu guter letzt möchte ich ein anderes Buch empfehlen. Ronald Rengs Spieltage hat mich bereits nach 20 Seiten gepackt und es folgen noch rund 450 weitere. Spannend wie die Geschichte der Bundesliga an einer Person erzählt wird. Wer ein bisschen Zeit für gut recherchierte und unterhaltsame Lektüre hat, sollte ruhig 16–20 Euro investieren.