Gemein

  • Gemein war, dass ich in die gestrigen Bewegtbilder, nicht die Bayern in das Restprogramm eingebaut habe. Weil eigentlich hat nämlich der angeschlagene Vizemeister der letzten Saison, das vermeintlich leichteste Abschlussprogramm bis zur Winterpause.bayern.001
  • Gemein war auch, dass Richard Sukuta-Pasu gestern nicht bei 90elf angerufen hat. Aber das soll wohl am Dienstag um 20:00 Uhr bei 90elf korrigiert werden.
  • Alles andere als gemein ist, dass Stefan Reinartz von Jupp Heynckes gelobt wird und ihm Großes prophezeit.
  • Auch nicht gemein war Holger Gertz heute in der SZ. Ein lobpreist auf Seite 3 Uli Hoeneß, der nun Präsident des FC Bayern München wird. Einen Link gibt es soweit ich weiß, noch nicht.
  • Gemein denkt sich auch der 1.FC Köln, dass das Spiel Leverkusen gegen den FC heute Abend nicht unter den gleichen Vorzeichen in der 1.Bundesliga der Herren stattfindet, wie bei den Damen. Erster gegen Zweiten. Ok. 2.Bundesliga. Frauen.

Genug der Gemeinheiten.

Pillenpackung XXII

Kurzes zum Kaffee.

  • Sascha Dum geht auf Leihbasis nach Cottbus. So richtig vermissen wird ihn wohl keiner bei Bayer. Letzte Saison bestritt er zwei Partien von Beginn an und wurde sonst zum Einwechselspieler der Saison in Leverkusen gewählt. Wieder mal ein Leihgeschäft, für den Fall der Fälle, dass Dum doch noch zum erhofften Leistungsträger irgendwo wird. In Sachen (Über-)Motivation fiel er immer in eine Kategorie mit Arturo Vidal. Angesichts der dichten Personaldecke im Mittelfeld eine richtige Entscheidung. (kicker / Lausitzer Rundschau)
  • Seit seinem Comeback noch ohne Niederlage ist Jupp Heynckes. Weder bei Bayern, noch bei Bayer gab es einen Mißerfolg. Grund genug für die Presse, den Trainer ins Visier zu nehmen und Lobpreisungen zu sammeln und auszusprechen.
    “Und auch Freund und Bayern-Manager Uli Hoeneß schwärmt bereits wieder in höchsten Tönen von “Don Jupp”. Rechnet man die Erfolgsserie bis zum Saisonende nach oben, ist alles drin. Vielleicht sogar die dritte Meisterschaft für Heynckes, der 1989 und 1990 den Titel nach München holte,” schreibt Dirk Adam auf Eurosport. Im Welt-Interview bricht Heynckes derweil eine Lanze für die Bayern.
  • Bei Patrick Helmes läuft alles nach Plan, will man dem Express glauben. In 14 Tagen soll es wieder auf den Trainingsplatz gehen, im nächsten Jahr dann wieder in die Stadien der Bundesliga.
  • Zwei Fans unterhalten sich in Freiburg. Einer Leverkusener, einer Freiburger und das beim Spiel am vergangenen Samstag in Freiburg.
  • Leverkusen und die Chancenverwertung. Ein rotes Tuch in der Vergangenheit. Weil diese Saison alles toll ist, dieses Mal auch die Torausbeute. (RP Online)

Völler bestätigt Interesse an Podolski

(cat) Wie die BILD-Zeitung in Ihrer Montags-Ausgabe berichtete, habe Rudi Völler erste Schritte unternommen, Lukas Podolski noch im Winter zu verpflichten. Nachdem Uli Hoeneß am Sonntag in der DSF-Sendung “Doppelpass” vom “unsäglichen Angebot” des Kölner Managers Michael Meier berichtete, habe der ehemalige Teamchef der DFB-Elf, direkt zum roten Telefon nach München gegriffen und mit Podolski und auch mit Hoeneß gesprochen. Zu den Inhalten wollten sich die Beteiligten nicht äußern. Noch unter der Woche hatte Völler das außergewöhnliche Potenzial des Stürmers gelobt und ihn aber beim Konkurrenten in Köln gesehen. Ob man acht Millionen für den Schweizer Derdiyok ausgebe oder zwölf für den Kölner Podolski, mache in der Kasse der Bayer AG keinen Unterschied, wohl aber in der spielerischen Klasse. Man munkelt, dass Podolski bereits eine Wohnung in Köln gemietet hätte, direkt neben der von Patrick Helmes. Bruno Labbadia würde sich auf jeden Fall auf den Stürmer freuen: “Mit Podolski würden wir ein 3-4-3 in der Rückrunde spielen. Ein Mann in der Abwehr bedeutet weniger Fehler und vorne darf Poldi neben Pätti und Kieß spielen und dann haben wir den allererfolgreichsten deutschen Sturm überhaupt. Wir hauen dann alle vom Platz und werden Meister.” Weitere Gerüchte gibt es dahin gehend, dass Podolski eine “Nicht-Auflauf-Klausel-gegen-ehemalige-Gegner-aus-Respekt” in seinem Vertrag haben möchte. Dies könnte die einzige Problematik im Fall Bayer-Podolski werden.

Manchmal gehen mir die unsäglichen Gerüchte, Falschaussagen, etc. vor der Winterpause gehörig auf den Keks. Da wird gedampfplaudert bis zum bitteren Ende. Spieler werden zum Club x transferiert, worauf Manager dementieren, die Presse sich auf neue Gerüchte stürzt, Spieler sich mit Trikots fotografieren lassen und am Ende kommt es doch ganz anders.

Frau Hoeneß und Prinz Poldi

Hat Uli Hoeneß eigentlich eine Frau? Wenn ja, dann wird sich vermutlich folgende Szene im Wohnzimmer der Familie Hoeneß am vergangenen Wochenende abgespielt haben. Herr und Frau Hoeneß sitzen am Abendbrotstisch und kauen an ihren Wurstsemmeln. Etwas besorgt schaut sie drein, die Frau des Bayern-Managers. Der impulsive, aber empathische Geschäftsmann erkennt sogleich, dass seine Angetraute etwas auf dem Herzen hat.

Was ist denn los, Liebste?” “Ach Uli, es ist Lukas!” - “Was ist denn mit Lukas?” “Du musst dich mehr um ihn kümmern, Schatz. Er trifft das Tor nicht mehr, er hat so oft schlechte Laune und zum Abendbrot kommt er auch nicht mehr vorbei”, so die Klage der Frau Hoeneß. Der Uli, ein gewiefter Taktiker, aber auch ein Mann mit Familiensinn überlegt. “Ich bin doch morgen in dieser Sendung im Fernsehen. Über die Medien kann man den Lukas doch immer so gut anspornen.” “Danke, Schatz, dass du dich darum kümmerst, aber nimm ihn nicht zu hart ins Gericht,” mahnt noch die Frau des Wurstfabrikanten.

Gesagt getan. Uli hat seinen Auftritt am Montagabend. Er solle nicht so jammern und schlechte Laune habe er. Der Lukas. Das meine er nur gut. So könne es ja nicht weitergehen. Dass der Lukas nicht mehr zum Abendessen kommt und dass eigentlich seine Frau sich Sorgen macht - das ließ der Uli mal lieber unerwähnt.

Der Lukas derweil, hatte auch von dieser Sendung gehört. Wie Söhne, bzw. Ziehsöhne ja so sind, sind sie einfach erstmal eingeschnappt. Da traf es sich doch gut, dass in der Redaktion der Süddeutschen Zeitung jemand eine brillante Idee hatte. “Ruft den Lukas an - wir brauchen mehr FC Hollywood und damit einen Gegendarstellung vom kölschen Jung.”

So kam es, dass am Dienstag schon die Redakteure bei Lukas auf der Matte standen. Und zwar nicht zuhause, sondern in der Sportschule Oberhaching. Er war ja auf Klassenfahrt mit dem DFB. Er musste erst etwas warm werden mit den Jungs, die so komplizierte Fragen stellten. So kam es auch, dass die Redakteure Lukas kölschpolschdeutsch direkt abdruckten. “Ich war schon oft in Sportschule”, so die Antwort auf den vielleicht fehlenden Komfort auf der Klassenfahrt.

Doch damit nicht genug, man fragte ihn natürlich auch nach seiner Laune und der Äußerung von seinem Ziehvater Uli. Da widersprach sich der Prinz nun ein ums andere Mal und wusste gar nicht was er sagen sollte. “Sind sie gut drauf?” “Ja klar, warum nicht?” und später dann “Ich will Spaß haben und das kann ich im Moment nicht.” Hmmh, ja was denn nun lieber Lukas?

Am Tag darauf saß Frau Hoeneß daheim und las wieder und wieder das Interview mit ihrem Lukas. “Ich würde nicht nach Köln zurückgehen, weil ich da der Prinz Poldi bin und mich keiner angreifen kann. Das ist meine Heimat, ich habe da meine Familie, ich mag die Stadt, das Stadion und die Menschen.” Da wurde der Frau Hoeneß ganz anders. Tränen stiegen ihr in die Augen und sie rief den Uli an. “Uli, du musst Lukas verkaufen, nach Köln, nächste Saison, es geht nicht anders.” “Ok Schatzi - das mache ich.”

Das Interview zum Nachlesen gibts bei der SZ online.

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UEFA Champions League Trophy Tour

In den nächsten Wochen, begleite ich die UEFA Champions League Trophy Tour auf Facebook und Twitter und zwischem dem 15. und 19.September 2010 auch live vor Ort in München.