Adler in der Startformartion des DFB-Teams —STOP— Erster Einsatz überhaupt —STOP— Tim Wiese nur Ersatz —STOP— Restliche Aufstellung weiter unklar —STOP—
Autsch…
Eher unfreiwillig hat Robert Enke seinen relativ festen Platz im Nationalmannschaftstor geräumt. Die Nummer 1 von Hannover 96 zog sich bei einem Faustabwehr im Geheimtraining einen Kahnbeinbruch (Hand) zu. Damit stehen die Chancen für Rene Adler in den WM-Quali-Spielen zu starten wesentlich besser. Löw wollte sich aber trotzdem nicht festlegen, ob Adler oder Wiese startet.
“Beide sind es aus ihren Vereinen gewohnt, dem Druck standzuhalten”, erklärte Nationalmannschafts-Manager Oliver Bierhoff. “Ich traue Adler und Wiese absolut zu, die Nummer eins zu sein und mache mir keine Sorgen.” Bundestrainer Joachim Löw hat nach Angaben des Managers noch nicht entschieden, welchen der beiden Debütanten er ins Tor stellen wird. Torsten Frings reagierte geschockt auf die Nachricht vom Enke-Ausfall: “Es tut mir unheimlich leid für den Robert.” (ARD)
Bayer-Jungs dürfen hoffen
Keine Garantie für niemanden – so die Devise von Bundestrainer Löw dieser Tage. Und das könnte die Chance der Bayer-Jungs Rolfes, Helmes und Adler sein. Für alle drei Spieler besteht die Möglichkeit, so Löw, am Samstag schon gegen Russland eingesetzt zu werden.
Der Leverkusener Mittelfeldmann Simon Rolfes durfte als zentraler Mittelfeld-Partner von Kapitän Ballack üben. Und im Angriff tauchte Rolfes´ Bayer-Kollege Helmes, derzeit Bundesliga-Torjäger Nummer eins, als Partner von Miroslav Klose auf. „Patrick Helmes spielt eine wichtige Rolle in meinen Planungen. Er sprüht derzeit vor Spielfreude“, bemerkte Löw geheimnisvoll.
Auf der Torwartposition bestätigte der Bundestrainer dem Hannoveraner Robert Enke erneut „kleine Vorteile“ gegenüber René Adler, „der nach seiner Verletzung schnell wieder gute Form erreicht hat“. Aber auch in der Nummer-eins-Frage mauerte Löw: „Eine endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen.“ Enke hat es jedoch in den Trainingseinheiten bis Freitag selbst in der Hand, seine Position in der ersten Elf zu verteidigen. (Focus)
Die Beobachter staunten nicht schlecht: Beim Training der deutschen Fußball-Nationalmannschaft stürmte Patrick Helmes an der Seite von Miroslav Klose, und Joachim Löw heizte die Spekulationen vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen Russland munter an.
«Patrick Helmes spielt eine wichtige Rolle in meinen Planungen», sagte der Bundestrainer. «Er sprüht vor Spielfreude.» Löw schwärmte vom «unglaublichen Potenzial» des 24-jährigen Angreifers von Bayer 04 Leverkusen, der nach sieben Spieltagen gemeinsam mit dem Hoffenheimer Vedad Ibisevic die Torschützenliste der Bundesliga mit sieben Treffern anführt. «Dieser Spieler wird in den kommenden Monaten immer wichtiger werden», prophezeite Löw. (dpa)
Welche Rolle spielt Patrick Helmes in Ihren Überlegungen?
Löw: Patrick Helmes sprüht nur so vor Spielfreude. Alle gefährlichen Situationen in Leverkusen laufen über ihn. Wir werden dieses Jahr einiges sehen, wir werden einiges erwarten können. Im Training macht er einen guten Eindruck. Helmes wird immer wichtiger werden in den nächsten Monaten. Ich als Trainer sehe auch die nächsten eineinhalb bis zwei Jahre. Einige Spieler bewegen sich möglicherweise am Limit ihres Leistungsvermögens. Bei Patrick Helmes sehe ich ein unglaubliches Potenzial, eine unglaubliche Schnelligkeit, einen Torabschluss, wie ihn nur ganz wenige haben, und eine perfekte Schusstechnik. Der wird dieses Jahr viele Tore machen. (Eurosport)
Also viel Platz für Spekulationen. Am Samstag sind wir schlauer.
Wirf die Flockmaschine an…
<Nationalmannschafts-Content on><Ironie on><Marketing-Maschine on>Wow. Nicht schlecht. Hat ja nur gefühlte zwei Jahre gedauert, bis die deutsche Nationalmannschaft das mit den Namen auf dem Trikot hinbekommen hat. Wahrscheinlich hat man auch nochmal die FIFA-Regeln gelesen. Das gibt jetzt wieder heillose Fehlinterpretationen bei den deutschen Fernsehkommentatoren.
Bierhoff kündigte außerdem an, dass die Nationalelf am Samstag in Dortmund gegen Russland erstmals seit der EM wieder mit den Namen der Spieler auf den Trikots auflaufen wird. Kapitän Michael Ballack hatte die Trikotbeflockung zuvor als “wichtig” für die Identifikation der Fans mit den Nationalspielern bezeichnet. (SpOn)
<Nationalmannschafts-Content off><Ironie off><Marketing-Maschine still on>
Reiselust und Aussichten
Insgesamt 13 Spieler sind in den letzten Tagen aus Leverkusen verschwunden. Doch keine Angst es muss keine Vermisstenmeldung rausgegeben werden, denn die Akteure sind unterwegs auf einer Mission. Die Qualifikation für ein großes Turnier. Für die meisten der Spieler heißt dies, am Samstag und am nächsten Mittwoch, WM-Qualifikation zu spielen. Andere wiederum kommen in den Juniorenauswahl-Teams zum Einsatz und streben nach der EM-Qualifikation.
Hier die Akteure, die auf Reisen sind.
René Adler, Simon Rolfes, Patrick Helmes
11.10.2008 Deutschland – Russland (WM-Quali)
15.10.2008 Deutschland – Wales (WM-Quali)
Adler, Rolfes und Helmes haben die Ehre, in den nächsten Tagen mit der deutschen Nationalelf unterwegs zu sein. Es heißt mal wieder Erfahrungen sammeln, fleißig trainieren und mit ein bisschen Glück, eingewechselt zu werden. Adler wird wohl vorerst nicht an Enke vorbei kommen. Der profitierte augenscheinlich von der Verletzung des Leverkuseners, die dazu führte, dass Adler bei den Castings nicht dabei war.
Rolfes wird wohl durch die Rückkehr von Ballack und Frings ebenfalls in die zweite Reihe zurücktreten müssen, auch wenn vor allem der Bremer in der Bundesliga selten überzeugen konnte. Löw rief zwar das Leistungsprinzip in der Vergangenheit aus, gesehen hat man davon aber noch wenig. Aber wer weiß? Vielleicht darf Rolfes nebem dem Ex-Leverkusener Ballack im Mittelfeld agieren.
Helmes hat sich in der Bundesliga stark in den Vordergrund gespielt, allerdings konnten dies in den letzten Monaten alle möglichen Spieler und trotzdem stand am Ende mindestens Miro Klose auf dem Platz. Auch die Äußerung von Löw, dass Helmes die Zukunft gehöre, spricht eher dagegen, dass der Neuzugang der Werkself, in der Startformation, der nationalen Auswahl steht.
Tranquillo Barnetta:
11.10.2008 Schweiz – Lettland (WM-Quali)
15.10.2008 Griechenland – Schweiz (WM-Quali)
Barnetta gilt als sicherer Kandidat für die “Starting-Eleven” in der Nati. Zuletzt mit durchwachsenen Leistungen in der Liga. Erst unterirdisch, dann überirdisch und dann durchschnittlich.
Gonzalo Castro:
11.10.2008 U21: Deutschland – Frankreich (U21-EM Play-Off)
15.10.2008 U21: Frankreich – Deutschland (U21-EM Play-Off)
Für die Altherren-Auswahl der Deutschen will es noch nicht richtig reichen, deshalb muss Gonzo zu den U21-Playoffs. Über Leistung, gilt es, sich für die Seniorenriege zu empfehlen.
Theofanis Gekas:
11.10.2008 Griechenland – Moldawien (WM-Quali)
15.10.2008 Griechenland – Schweiz (WM-Quali)
Ganz im Gegenteil zur Bundesliga ist Gekas bei den Griechen gesetzt. Und das nicht ohne Grund. Gekas mit drei Toren in zwei Quali-Spielen.
Karim Haggui:
11.10.2008 Tunesien – Seychelles (WM-Quali)
14.10.2008 Frankreich – Tunesien
Bei Haggui wird von Spiel zu Spiel entschieden, ob er dabei ist. Bisher mit einer Partie in der WM-Qualifikation.
Michal Kadlec:
11.10.2008 Polen – Tschechien (WM-Quali)
15.10.2008 Tschechien – Slowenien (WM-Quali)
Kadlec hat sich in kürzester Zeit einen Stammplatz bei Bayer erarbeitet, jetzt gehts an die Nationalmannschaftskarriere. Zuletzt eher in Juniorenspielen eingesetzt.
Arturo Vidal:
12.10.2008 Ecuador – Chile (WM-Quali)
15.10.2008 Chile – Argentinien (WM-Quali)
Vidal ist eine feste Größe im chilenischen Team. Schon fünf Mal stand für den Andenstaat auf dem Platz. Diese Woche wird für ihn besonders hart. Erst geht es in die Höhe von Ecuador, dann folgt ein Heimspiel gegen Argentinien und nächsten Freitag will er schon wieder in Frankfurt zur Werkself dazustoßen.
Stefan Reinartz, Marcel Risse:
08.10.2008 U20: Deutschland – Schweiz
12.10.2008 U20 Österreich – Deutschland
Pirmin Schwegler:
11.10.2008 U21: Schweiz – Spanien (U21-EM Play-Off)
14.10.2008 U21: Spanien – Schweiz (U21-EM Play-Off)
Richard Sukuta-Pasu:
09.10.2008 U19: Deutschland – Luxemburg (EM-Quali)
11.10.2008 U19: Deutschland – Litauen (EM-Quali)
14.10.2008 U19: Holland – Deutschland (EM-Quali.)
Notenübersicht: Spieltag 7
Heute etwas später die Noten vom Spiel gegen Hertha BSC Berlin. Die Niederlage der Werkself in ein Dilemma gestürzt, denn eigentlich hat Leverkusen ja gar nicht schlecht gespielt – nur die Tore haben gefehlt. Wer ist denn Schuld? Der Sturm? Das Mittelfeld oder einfach die Abwehr, die dieses unsägliche 0:1 verschuldet hat? Auf die Abwehr konnten sich zumindest notentechnisch alle einigen. Darüber hinaus sind sich die Experten uneinig. Ein Helmes, der zwar super präsent war, aber dies nicht ausnutzt, ist den meisten noch ein “gut” wert. Castro, Teil der “bösen” Abwehr wurde durchweg “gut” beurteilt, bis auf bei der Bild, die ihn “mangelhaft” betrachtete, genauso wie Rolfes, der aber beim Kicker ein “gut” bekam. Das soll mal jemand verstehen. Anbei die Noten in der Übersicht – meine Noten sind ebenfalls mit aufgelistet.
name - bild - kicker - sportal - cat - durchschnittswert
adler - 3 - 3 - 2,5 - 2,5 - 2,75
friedrich - 6 - 6 - 5 - 5 - 5,50
castro - 5 - 2,5 - 2,5 - 2,5 - 3,13
henrique - 5 - 4 - 4 - 4 - 4,25
kadlec - 4 - 4 - 3 - 2,5 - 3,38
rolfes - 5 - 2,5 - 3 - 3,5 - 3,50
renato augusto - 3 - 3 - 3 - 3 - 3,00
vidal - 5 - 3,5 - 2,5 - 2,5 - 3,38
barnetta - 6 - 4 - 2,5 - 3,5 - 4,00
kießling - 4 - 4 - 3,5 - 4 - 3,88
helmes - 2 - 2,5 - 2 - 3 - 2,38
Presseschau vom Berlin-Spiel
Die Presse konzentrierte sich nach dem Spiel gegen Hertha vor allem auf die beiden Helder der Hauptstädter: Torhüter Drobny und Stürmer Voronin, die den Sieg sicherten.
Für einen Messias war Jaroslav Drobny mit grauem Hemd und dunkelblauer Jacke auffällig unauffällig gekleidet. Wie der Vergleich, den Trainer Lucien Favre am Abend zuvor angestellt hatte, dem Torhüter von Hertha BSC ohnehin nicht behagte. „Er war wie Jesus im Tor“, hatte da der gemeinhin nicht zu ekstatischen Übertreibungen neigende Schweizer gesagt. Drobny konterte Sonntag gewohnt kühl: „Ich versuche immer dem Team zu helfen, aber ich fühle mich nicht wie Jesus.“ (Morgenpost)
Bruno Labbadia sucht nach Antworten, oder nicht?
Er hätte frieren müssen in der zugigen Landschaft, aber er redete und redete und redete über das 0:1 seiner Mannschaft gegen Hertha BSC, und seine Gesprächspartner nickten und nickten und nickten. Zu Wort kamen sie selten. In einem glücklichen Moment muss es ihnen aber gelungen sein, und man kann sich vorstellen, was sie gesagt haben: “Bruno, wir müssen jetzt leider nach Hause gehen.” Wer weiß, ob sie sonst noch dort stehen würden. (SZ)
Klare Worte in der Bild:
2:3 gegen Dortmund, 2:3 in Hamburg, 0:1 gegen Hertha. Das sind die drei Bayer-Niederlagen der laufenden Saison
Was sie gemeinsam haben? Sie waren unnötig wie ein Kropf, alle drei. „Das darfst du nicht verlieren“, haderte Coach Bruno Labbadia nach dem Abpfiff gegen Berlin.
Die Partie verdeutlichte nochmals: Bayer hat ein massives Abwehrproblem. Wenn der Gala-Sturm mit Helmes und Kießling vorne ausnahmsweise mal nicht trifft, reicht hinten ein einziger Fehler, um alles zu verlieren. Und den machen Friedrich und Co. eigentlich immer.
Am Samstag lief die 89. Minute, als es mal wieder so weit war und Siegtorschütze Andrej Voronin die Bayer-Abwehr ganz alt aussehen ließ. „Manuel Friedrich hat da nicht optimal gestanden, und Henrique dann nicht die letzte Konsequenz gezeigt“, beschrieb Labbadia die Szene und ärgerte sich: „Bislang war keine Mannschaft besser als wir. Es ist nicht so, dass die Gegner diese Spiele gewonnen haben, sondern wir haben sie verloren, weil wir zu einfach Gegentore zulassen.“ (Express)
Nun freute sich Woronin, “dass wir gegen eine superoffensive Mannschaft, die zurzeit geilen Fußball spielt, gewonnen haben. Und dass ich endlich getroffen habe”. Auf dem Platz hatte er darüber aber auffällig zurückhaltend gejubelt. “Aus Respekt vor den Bayer-Fans”, sagte Woronin: “Zu ihnen hatte ich immer ein gutes Verhältnis.” Dann, fand Leverkusens Sportdirektor Rudi Völler, “hätte er sein erstes Tor aber auch nicht unbedingt gegen uns schießen müssen”. Es war ein Scherz unter alten Bekannten, auch Völler gratulierte Woronin nach dem Schlusspfiff zu dessen Erfolg. (Welt)
Mittlerweile ist es ja schwer in Mode, gegen seinen alten Verein bei eigenem Torerfolg nicht zu jubeln. Das hat, na klar, ganz viel mit Respekt zu tun. Natürlich hat auch Andrej Woronin, der früher drei Jahre für Bayer Leverkusen stürmte und es heute für Hertha BSC tut, dieses neue Ritual für sich entdeckt.Als er also eine Minute vor Ultimo den Ball in die Maschen des Bayer-Tores gesetzt und der Hertha so im vierten Auswärtsspiel den dritten Sieg beschert hatte, machte er mit einer abwehrenden Handbewegung gleich klar, dass er sein Erfolgserlebnis ganz gewiss nicht zelebrieren werde. “Ich hatte hier drei wunderschöne Jahre, da macht man so was nicht”, sagte der 29-Jährige. Früher waren Tore gegen den Ex-Klub das schönste aller Gefühle. Aber das muss in einer anderen Fußballzeit gewesen sein. (FR)
Zumindest war es für die Berliner am Sonnabend erfolgreicher Quatsch: Herthas Marschroute für die erste Halbzeit war leicht erkennbar gewesen: Die ersatzgeschwächte Berliner Mannschaft wollte sich mit aller Kraft ein 0:0 ermauern. Dass dies auch klappte, war ein mittelschweres Wunder. Denn die Zuschauer, die im ersten Durchgang auf den Plätzen der Leverkusener Hälfte saßen, hatten Pech. Das Spiel fand vorrangig am Berliner Strafraum statt. Die Leverkusener spielten ein einziges Powerplay, schon nach 20 Spielminuten lautete das Eckenverhältnis 7:0 für Bayer.
Dass keine Tore fielen, lag allein am schlampigen Abschluss der Gastgeber. Schon nach wenigen Sekunden hätte Patrick Helmes das 1:0 erzielen können, doch sein Schuss ging am rechten Torpfosten vorbei. Tranquillo Barnetta, Henrique und Manuel Friedrich hatten danach ebenfalls beste Möglichkeiten, doch sie scheiterten allesamt an Jaroslav Drobny. Zur Freude von Hertha frustrierten die Leverkusener nach einer halben Stunde zusehends an der Ineffektivität ihres eigenen Treibens. Deshalb wurde das Spiel ausgeglichener. Leverkusens Mannschaftskapitän Simon Rolfes sah es auch so: „Wir haben die Berliner aufgebaut mit unseren ausgelassenen Chancen.“ (Tagesspiegel)
Die Unsicherheiten in der Abwehr bei Bayer sind unübersehbar, deshalb nicht verwunderlich, dass die Vereinsführung weiter nach Verstärkung für diesen Teil der Mannschaft sucht. Man ist fündig geworden in einem U21-Nationalspieler.
Eine überraschende Nachricht ist es nicht mehr – schon vor Monaten hatte sich abgezeichnet, dass SC-Youngster Daniel Schwaab zu Bayer 04 Leverkusen wechselt. Nun hat der Defensivspieler die Katze aus dem Sack gelassen: Ja, er geht in die Bundesliga.
Seinen Wechsel nach Leverkusen zum 1. Juli 2009 bestätigte Schwaab am Sonntagabend im Gespräch mit Valeska Homburg in der SWR-Sendung “Sport im Dritten”. Der Vertrag des U-21-Nationalspielers beim SC Freiburg läuft am Saisonende aus, so dass er das heimische Südbaden im Sommer ablösefrei verlassen kann. Bis dahin wolle er sich aber noch voll auf den SC Freiburg konzentrieren und seine Leistung bringen, so Schwaab in dem Interview. (Badische Zeitung)
Probleme gibt es dagegen mit der Verpflichtung Derdiyok. Man hat nun durch Verhandlungen letzte Woche gegen FIFA-Statuten verstoßen.
Letzte Woche verhandelte der Nati-Stürmer mit Bayer Leverkusen – hinter dem Rücken des FCB! Das ist laut Fifa-Statuten verboten. Deshalb gibt es jetzt Theater. Die Fifa-Statuten sind lang und kompliziert. Wie zuletzt beim Theater um die Abstellung einiger Profis für die Olympischen Spiele gesehen, lassen schwammige Paragraphen häufig Spielraum zu, den Vereine oder Spieler ausnutzen – allerdings nicht immer.
Ganz klar definiert ist beispielsweise der Artikel 18 des Fifa-Reglements. Dort heisst es unter Punkt drei: «Beabsichtigt ein Verein, einen Spieler zu verpflichten, so muss dieser Verein vor der Aufnahme der Verhandlungen mit dem Spieler dessen aktuellen Verein schriftlich von seiner Absicht in Kenntnis setzen … Ein Verstoss gegen diese Bestimmung zieht angemessene Sanktionen nach sich.» (Blick)
Weiteres Thema an diesem Wochenende war die DFB-Pokalauslosung.
In jedem Fall ist es alles andere als ein leichtes Los für das Achtelfinale am 27./28. Januar 2009. Denn die Bayer-Elf liegt derzeit auf Tabellenplatz vier und gehört zu den spielstärksten Teams der Bundesliga. Wohl auch deshalb schob Tremmel noch nach, dass ihm ein Heimspiel natürlich lieber gewesen wäre. “Uns hat etwas das Losglück gefehlt”, klagte Trainer Bojan Prasnikar. In jedem Fall reist der FCE als klarer Außenseiter ins Rheinland. Und das gleich zwei Mal, denn auch in der letzten Partie der Hinrunde geht es gegen Bayer Leverkusen. “Für uns steht natürlich die Bundesliga im Vordergrund. Dennoch wollen wir auch im Pokal für eine Überraschung sorgen”, sagte Kapitän Timo Rost. (Lausitzer Rundschau)
Zumindest ein Quasi-Heimspiel. Denn das Ding steigt am 27./28. Januar 2009 in Düsseldorf. „Ja, wir spielen dort“, bestätigt Sportchef Rudi Völler. „Aber das ist ein Heimspiel für uns. Endlich hat es das Pokallos mal gut mit uns gemeint.“ Glückslos für Bayer. „Auch sportlich sind wir damit zufrieden“, sagt Völler. (Bild)
