Die WERKSELF heute auf SKY!

SKY überträgt die WERKSELF heute wie geplant: Ich habe gerade mit Wolfgang Holzhäuser sprechen können – SKY überträgt ab 16.30 Uhr und Bayer 04 ist auch im direkten Kontakt mit den Mitarbeitern des Senders. Dort gab es wohl heute ein paar Ungereimtheiten bei den Tagestickets! Also der Verein kümmert sich und damit – auf gehts WERKSELF-FANS – für unsere Schwarz-Roten!

Die Akte Ballack, Teil 2

Acht Monate ist es her, da diskutierten wir hier, was wäre wenn? Was wäre wenn der große Michael Ballack wieder nach Leverkusen käme? Da gab es Stimmen, die meinten, dass er zu teuer wäre. Dass auf dieser Position ein Überangebot bestünde und dass er aufgrund seines Alters und der Verletzung ein Risiko wäre. Aber größtenteils waren sich alle sicher, dass er eine Bereicherung für die Mannschaft ist und ein wahrer Gewinn für die Tiefe des Kaders angesichts der größeren Anzahl der Spiele.

Ballack wurde verpflichtet, finanzielle Risiken wurden eingegangen und nun ist Zeit ins Land gegangen. Dazwischen liegen eine erneute Verletzung und viele viele Diskussionen um die Kapitänsfrage und seine Rolle bei Bayer Leverkusen. Sechs Bundesliga-Spiele konnte er diese Saison bestreiten. Einmal wurde er dabei eingewechselt, drei Mal ausgewechselt. Eine gelbe Karte steht zu Buche und laut dem Kicker eher durchschnittliche Spiele bei einem Notenschnitt von 3,83. Die Anzahl der Artikel in den Zeitungen und Magazinen der Nation, die sich mit Ballacks Leistungen auf dem Platz beschäftigen, stehen in keinem Verhältnis zu den Artikeln, die sich mit Konjunktiven rund um den Chemnitzer befassen.

Nach der Demontage in der Nationalmannschaft, droht nun auch die Demontage in der Bayer-Elf. Dies wittern zumindestens die Medien, nachdem Ballack am Wochenende nicht in der Startelf stand, sondern sich nur lange für einen Einsatz warm machte und dann doch nicht spielen durfte. Dann am nächsten Tag die Entzündung im Knie. Ein erneuter Rückschlag. Wo geht es hin mit Michael Ballack?

Ich bin immer noch der Überzeugung, dass Ballack ein Gewinn für die Werkself ist und der Mannschaft helfen kann. Das größte Problem wird es sein, den Ehrgeiz Ballacks und die Medien zu stoppen. Ballack braucht Zeit. Früher gab es mal die Formel, dass man die Hälfte der Zeit braucht, die man verletzt war, um wieder auf das alte Niveau zu kommen. Dann hätte Ballack noch einige Monate vor sich. Aber genau dann kann er helfen. Eine Saison mit Doppelbelastung Bundesliga und Europa-League geht nicht spurlos an einem Kader vorbei. Und dann braucht man pyhsische und psychische Ressourcen, die Ballack bieten könnte.

Ballack wird seine Einsatzzeiten bekommen und seinen Platz auf dem Platz finden und wenn er nur Ergänzungsspieler ist und von der Bank kommt, ist er immer noch wertvoll. Nicht nur, weil er den Verein so viel Geld kostet, sondern weil er Erfahrung, Ehrgeiz und Kampfeswillen mitbringt, die vielen Spielern in der Werkself noch fehlen.

Wichtig wird es ebenfalls sein, dass der Trainer gut mit ihm und über ihn kommuniziert. Zwei starke Persönlichkeiten treffen hier aufeinander, die schon mal entgegen gesetzter Meinung sein können. Erst kürzlich äußerte Ballack, dass er spielen müsse und Heynckes, dass er das anders handhaben würde. Kann man so kommunizieren, aber wenn sich die beiden über die Medien zerfleischen würden, käme es zu einer weiteren Schwächung des Spielers Ballack, die unnötig ist.

Auch die Nationalelf-Problematik wird sich weiter auf den Spieler Ballack auswirken. Wird er noch gebraucht? Hat er noch das Niveau? Passt er in die junge Elf? Die Medien diskutieren das bis ins Kleinste aus. Das wird auch nicht an einem Ballack spurlos vorbei gehen.


Die Akte Ballack:

15.05.2010 Kevin-Prince Boateng erledigt Michael Ballacks WM-Träume von Südafrika. Das Drama beginnt.

09.06.2010 Kurz nach dem WM-Aus dann auch das Aus bei Arbeitgeber Chelsea. Ballack bekommt keinen neuen Vertrag. Ballack über seine Zukunftspläne: „Ich will in den nächsten beiden Jahren auf allerhöchstem Niveau Fußball spielen.“

25.06.2010 Bayer verpflichtet Michael Ballack. “Mit meinem Wechsel zu Bayer Leverkusen schließt sich ein Kreis. Ich hatte hier eine schöne und erfolgreiche Zeit, an die ich sehr gerne zurückdenke. Das hat mich in meiner Entscheidung bestärkt”, begründet Ballack seine Entscheidung für Leverkusen

05.07.2010 Philipp Lahm äußerst frech Anspruch auf das Kapitänsamt in der DFB11 an. “Wieso sollte ich das Amt freiwillig abgeben?”

22.08.2010 Ballack bestreitet sein erstes Pflichtspiel für Leverkusen. Leverkusen gewinnt gegen Dortmund mit Ballack auf der 6er-Position. Ballack spielt solide, neben ihm glänzt Arturo Vidal.

01.09.2010 Ballack bleibt Kapitän der Nationalelf, wenn er denn nominiert wird. Auf einer extra anberaumten Pressekonferenz zum Thema K-Frage äußerst dies Bundestrainer Jogi Löw.

11.09.2010 Nur drei Wochen nach seinem Comeback zieht sich Ballack im Spiel gegen Hannover eine Fraktur im Schienbeinkopf zu. Pinto war dieses Mal der Schuldige.

14.09.2010 In einem Interview mit der Badischen Zeitung äußert Löw Bedenken, ob Ballack wieder zurück kommen wird: “Generell gilt, nicht nur für Michael Ballack: Irgendwann muss jeder erkennen, dass die Zeit vorbei ist, in der man Top-Leistungen bringen kann.”

23.01.2011 Am 19.Spieltag ist es erneut so weit. Michael Ballack feiert ein Comeback. Gegen Gladbach wird er in der 56.Minute eingewechselt und scheint spürbar für die nötige Ruhe auf dem Platz zu sorgen.

24.01.2011 „Ich bin es gewohnt, immer zu spielen. Wenn man zurück ist und lange für sein Comeback trainiert hat, brennt man darauf wieder zu spielen“, erklärt Ballack nach dem Gladbach-Spiel. Heynckes sieht das anders und versucht die Forderungen runter zu spielen. „Ich sehe das locker und gelassen. Ist doch klar, dass ein Spieler seiner Reputation sagt, ich möchte spielen“, so der Trainer.

13.02.2011 Eine Kernspintomographie ergibt, dass Ballacks Knie entzündet ist. Er fällt auf unbestimmte kürzere Zeit aus.

16.02.2011 Im Volk mehren sich die Stimmen, dass er definitiv in der Nationalmannschaft nicht mehr benötigt wird.

Bei der Februar-Umfrage des Dortmunder Meinungsforschungsinstituts promit im Auftrag des Sport-Informations-Dienstes (SID) meinten allerdings 49,9 Prozent der Befragten, dass der etatmäßige Kapitän der DFB-Auswahl nach seiner langen Verletzungspause nicht mehr für die Nationalelf auflaufen solle. 38,5 Prozent der Befragten würden es dagegen begrüßen, wenn der 34-Jährige noch einmal in die Nationalmannschaft zurückkehrt.

Minutenandacht, Teil 13

Mario Gomez ist derzeit Deutschlands bester Torjäger. 17 Treffer in der Bundesliga bedeuten gleichzeitig die Spitze der Torschützenliste. Im DFB-Team ist Gomez dagegen zweite Wahl. Einst hatte Roland Wohlfahrt bei den Bayern eine ähnlich famose Quote wie der ehemalige Stuttgarter, wurde aber beim DFB so gut wie nie eingesetzt. Wird Gomez der neue Wohlfahrt? Klar spielt Gomez häufiger, aber den Durchbruch hat er noch nicht geschafft.

Eintracht Frankfurt, Teil 6

Das Fazit des Bundesliga-Spieltags der Werkself wird hier im Blog penibel durchnummeriert. In der dritten Saison befindet sich nun das Catenaccio-Blog, dementsprechend hat Leverkusen auch sechs Mal gegen die Eintracht aus Frankfurt gespielt. Also heißt der Artikel Eintracht Frankfurt, Teil 6. Fraglich ist jedoch, ob auch noch ein siebter Teil hinzu kommt, denn die Eintracht präsentierte sich gestern in derart schlechter Form, dass man von einem Klassenunterschied sprechen konnte, der sich da gestern auftat.

Vier Punkte trennen Frankfurt vom Relegationsplatz, so dass die Mannschaft von Skibbe, statt wie vor ein paar Wochen nicht um die internationalen Plätze kämpft, sondern um das Überleben in der höchsten deutschen Spielklasse. Doch genug vom Gegner. Die Bayer-Elf startete überraschend ohne Michael Ballack und Stefan Kießling. Die Begründung passt in das Heynckes-Argumentations-Schema. Die Spieler seien lange verletzt gewesen, jetzt müssten sie auch ein mal pausieren, so Heynckes. Die Spieler würden langsam wieder ans Team herangeführt. Und während ganz Medien-Deutschland nun wieder nach dem nächsten Ballack-Rückschlag lechzte, dürften sich heute die Wogen geglättet haben, denn Ballack erschien nicht zum Training.

Und vielleicht war es gerade gut, dass Heynckes ihn gestern nicht aufstellte, da Ballacks Knie, dies ergab eine Kern-Spin-Tomographie, wieder entzündet ist und ein Einsatz gestern die Sache vielleicht noch verschlimmert hätte. Vermisst wurde er nicht wirklich und dass dürfte die schmerzlichere Erkenntnis gewesen sein. Rolfes und Vidal erfüllten die Doppel-6 zur vollsten Zufriedenheit und noch mehr. Rolfes schoss ein Tor, Vidal bereitete mal wieder eines vor und war der präsenteste Spieler auf dem Platz.

Mit ins Konzept passte eine frühe Führung, ein erschreckend schwacher Gegner, das Ausbauen dieser Führung und ein paar glückliche Momente, wo der Gegner wieder zu erstarken drohte, so dass man gar auf 3:0 erhöhen konnte. Leider gab es keine großen Antworten auf die Probleme der letzten Wochen. Die Stürmer hängen immer noch in der Luft, es gab zwar mehr Kreativität in der Offensive, jedoch war dies hauptsächlich dem immensen Platzangebot im Mittelfeld geschuldet. Fraglich werden Spiele, wo der Gegner alle Räume dicht macht. Stuttgart dürfte am nächsten Spieltag nicht in diese Kategorie fallen. Man muss sich schon selbst ein Bein stellen, wenn man nicht das eigene Potenzial nutzt, um mitspielende Gegner zu schlagen.

Spielerisch gibt es kaum stärkere Mannschaften in der Liga. Der FC Bayern mit Robben vielleicht, die Dortmunder bestimmt, jeder Gegner dahinter hat es schwer gegen die Werkself. Nur wer es schafft, die Räume eng zu halten, zu mauern und die Schwächen der Hintermannschaft auszunutzen, darf auf einen Sieg hoffen. Die Hintermannschaft machte gestern einen ordentlichen Job. Hyypiä war sehr präsent, Reinartz auf einem stabilen guten Niveau und auf den Außenpositionen ist weiter Optimierungsbedarf.

Jetzt erstmal Europapokal. Ich freu mich.

Ratlosigkeit?

Ratlosigkeit, Stillstand, Starre.

Diesen Eindruck habe ich derzeit, wenn ich mir das Konstrukt Bayer Leverkusen in der Bundesliga so anschaue. Die Werkself ist Zweiter in der Tabelle, aber warum weiß keiner so genau. Die letzte Pleite ist noch keine Woche her, aber den Plan für das nächste Auswärtsspiel scheint es noch nicht zu geben. Wie es mit Bayer nächste Saison weiter geht ist ebenfalls ungewiss. Alles steht still, alle sind ratlos und alle verharren, wie das Kaninchen vor der Schlange.

Oder nicht?

Ist alles gar nicht so schlimm? Brütet Jupp Heynckes insgeheim schon den Masterplan für das Auswärtsspiel in Frankfurt aus? Zuletzt schienen seinen Entscheidungen etwas unglücklich. Gegen Dortmund griff er komplett daneben, dann der Castro-Glücksgriff gegen Gladbach, worauf das uninspirierte, aber effiziente Hannover-Match folgte und letztlich die Pleite gegen Nürnberg, wo alles auf defensive Stabilisierung ausgerichtet war, aber nicht auf offensive Kreativität.

Jetzt soll Sidney Sam wieder herhalten. So wird vermutet. Heynckes lässt sich die Startelf gegen Frankfurt nicht entlocken. Er spricht von einer “guten Option” in dem jungen, sprint- und dribbelstarken Sam, aber wo bleiben Renato Augusto, Vidal, Rolfes und Ballack und findet Heynckes noch eine Lösung für das Stürmerproblem? So lange das Mittelfeld so viele Tore schießt, ist ja alles in Ordnung, doch auch ein Kießling oder ein Derdiyok würden sich über den ein oder anderen Treffer mal freuen.

Sind wir ehrlich, haben wir diese Saison wenige überzeugende oder überragende Spiele der Bayer-Elf gesehen. Gegen Dortmund am ersten Spieltag vielleicht, gegen Stuttgart oder den HSV, aber sonst? Wenn das Glück mit einem ist, der Killerinstinkt da ist, passt es, aber es bedarf manchmal mehr als das und das scheint im Moment zu fehlen.

Weiterhin spielt die Ungewissheit in diverse Personalien mit in das derzeitige Bayer-Konstrukt. Kann man mit Heynckes nächste Saison planen? Was wird aus Adler oder Vidal? Es bedarf auch Zeichen von außerhalb des Platzes, damit eine Mannschaft funktioniert. Kein Lamentieren über den Schiedsrichter oder über den Bundestrainer. Es braucht Zeichen.

1.FC Nürnberg, Teil 4

Es gibt Niederlagen und es gibt Niederlagen. Die erste Niederlage gab es gegen Gladbach früh in der Saison. Zuhause verlor man 3:6. Es war eine unglaubliche Niederlage. Wie war es möglich gegen den derzeitigen Tabellen-18. so zu verlieren. Noch dazu zuhause. Die zweite Niederlage folgte später in der Saison gegen Mainz. Wieder zuhause. 0:1. Ein seltsames Spiel. Das 1:3 von vor wenigen Wochen gegen Dortmund war das Eingeständnis, dass der kommende deutsche Meister einfach zu stark war und nun? Am Samstag gegen den 1.FC Nürnberg gab es eine Niederlage, die nur schwer zu ertragen war.

Auch nach zwei Tagen des Abstand nehmens fällt mir zu diesem Spiel nichts ein. Und ich weiß auch nicht was besser werden soll. Der Gegner aus Nürnberg hatte ein famoses Konzept entwickelt, den Leverkusenern das Spiel zu vermasseln. Wie wichtig das Mittelfeld der Werkself ist, lässt sich leicht aus der Torschützenliste ablesen. Also ließ Dieter Hecking seine Mannen konsequent alles platt machen, was sich im Mittelfeld bewegte. Und das mein ich im positiven Sinne. Jupp Heynckes beschwerte sich nach dem Spiel, dass seine Spieler nicht geschützt wurden. Klar kann man über die ein oder andere Szene nachdenken. Da wäre vielleicht manch einer 10 Minuten eher duschen gegangen, aber der objektive Beobachter könnte auch an internationale Härte gedacht haben und an einen weinerlichen Chefcoach.

Dennoch war auch Heynckes kritisch mit seiner Mannschaft: “Unabhängig davon haben wir heute nicht gut Fußball gespielt – aber das hat der Gegner ja auch nicht. Ich bin sehr enttäuscht von der Schiedsrichterleistung, aber auch von uns.”

Der Gegner gewann lediglich durch einen Sonntagsschuss, hatte aber schon vorher einige wenige Möglichkeiten in Führung zu gehen. Der Sieg geht in Ordnung und ein Unentschieden wäre an diesem Tag ein Ergebnis gewesen über dass ich mich fast gefreut hätte.

Derweil dürfte die Systemfrage weiterhin das Thema der nächsten Wochen in Leverkusen sein. Die drei 6er im Mittelfeld blieben blass, die Außenpositionen im Mittelfeld noch viel blasser und Stefan Kießling als alleiniger Stürmer hatte gar nichts zu lachen. Das Experiment Castro hat genau einen Spieltag funktioniert. Die Gewissheit, dass Renato Augusto auf der Außenposition nichts zu suchen hat, dürfte auch Heynckes irgendwann klar werden. Am Samstag fehlte es einfach an einem Spieler, der mit einem Tempodribbling, mit einem schnellen präzisen Doppelpass das Spiel öffnet.

Doch an Schnelligkeit, Vitalität und Einfallsreichtum mangelte es an allen Ecken. Lediglich defensiv stand man gut. Die Innenverteidiger ließen sich nichts zu schulden kommen und auch die Außen macht ihren Job, auch wenn bei Schwaab und Kadlec dafür mal wieder nichts nach vorne lief. Nächste Woche steht Eintracht Frankfurt auf dem Plan. Ein Gegner, der den Leverkusenern mehr liegen sollte, da es ein mitspielender Gegner ist. Man sollte aber auch das Hinspiel nicht vergessen. Damals siegte man unschön mit 2:1.

PS. Heute Abend ist Stefan Reinartz im Radio zu hören:

Zu Gast in 1LIVE Elfer am Montag, 07. Februar, ist Stefan Reinartz von Bayer Leverkusen. Der 22-jährige aus Engelskirchen gehört ebenso wie Manuel Neuer, Mats Hummels, Sami Khedira und Mesut Özil zu der Mannschaft, die 2008 U 21-Europameister wurde.

Von Bayer Leverkusen wurde er zwischenzeitlich an den 1. FC Nürnberg ausgeliehen, kehrte letzten Sommer aber zurück. Unter Trainer Jupp Heynckes reifte er zum Stammspieler, in der A-Nationalmannschaft feierte er im letzten Mai sein Debüt.

Stellt ihm eure Fragen und diskutiert hier über den Spieltag: Ist die Meisterschaft nach den Niederlagen von Leverkusen und Bayern endgültig zugunsten der Dortmunder entschieden? Wird der Heimsieg gegen den Rekordmeister den Kölnern entscheidenden Aufwind geben und ist Gladbach nach der unglücklichen Niederlage gegen Stuttgart noch zu retten?