Weinreich und DFB strecken die Waffen

“Es ist vorbei, und das ist auch gut so”, hat mir mal ein berühmter gesagt. Womit ich schon beim Thema wäre: Es wird keine weiteren Gerichtsgänge mit dem DFB und seinem Präsidenten geben. Dazu fehlen mir Kraft und Willen, die Lösung erscheint mir vernünftig. Was mich bewegt und vor allem: was mich hemmt, habe ich in diesem Fall immer und kürzlich ausführlich in meinem Spendenaufruf dargelegt.
(Jens Weinreich, 27.03.09)

Die Stimmen zum Ausgang des Falls sind unterschiedlicher Natur. Die Kommentare schwanken zwischen Teilsieg und Niederlage. Interessant auch, dass für Weinreich knapp 22.000 Euro von 860 Spendern locker gemacht wurden. Beeindruckend und sicherlich ein Indiz dafür, dass Weinreich für die richtige Sache gekämpft hat. Da die gespendete Summe wohl die Kosten übertreffen wird, unterbreitet Weinreich den Vorschlag 75% den Hartplatzhelden und 25% dem Journalistenverband Freischreiber zukommen zu lassen.

Ursprünglich erklärte Weinreich folgendes: Sollte ein Wunder geschehen und am Ende sogar ein Betrag auf dem Bankkonto verbleiben, der nicht benötigt wird, würde ich dafür plädieren, diese Summe einer Journalistenvereinigung für ähnliche Fälle zur Verfügung zu stellen.

Die Freischreiber freuen sich bereits ohne das irgendetwas in dieser Richtung entschieden ist. Ich würde es bevorzugen, wenn Weinreich “meinen Anteil” wie ursprünglich vorgesehen, an eine Journalistenvereinigung überweist. Die Hartplatzhelden fallen für mich in eine andere Kategorie und wollte ich, dass mein Geld an die geschätzten Kollegen Oliver Fritsch und Co. geht, könnte ich ja auch selber direkt dort spenden, da diese bereits eine eigene Spendenaktion am Laufen haben.

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2 comments » Write a comment

  1. Lieber Jens,

    klar freuen wir uns. Und als Mitinitiator von Freischreiber darf ich Dir versichern, daß wir eine Journalistenvereinigung sind. Wir sind freie Journalisten und setzen uns für deren Belange ein. Angesichts härter werdender Bedingungen keine leichte Sache, aber lohnend, weil wir auch weiterhin guten Journalismus machen und davon leben wollen.
    Insofern dürfte das Geld gut angelegt sein – zum Beispiel auch als Grundlage für eine Kasse, aus der wir Gerichtskosten freier Journalisten bezahlen, wenn die in einer ähnlichen Lage sind wie Jens Weinreich in den letzten Monaten.

  2. Hi Felix,

    danke für deinen Hinweis – damit sähe ich das Geld dann auch gut angelegt!

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