Dieses Bild ist einen hohen sechsstelligen Betrag wert

Dieser Mann ist einen hohen sechsstelligen Betrag wert. Nein, nein, nein – keine Sorge. Béla Réthy verkauft sich nicht. Dieses Bild und dieser Mann haben während der Europameisterschaft in diesem Jahr für Aufregung gesorgt. Erstens wussten jetzt alle wie Réthy denn nun aussieht und zweitens war dieses Standbild alles, was man zeitweise vom EM-Halbfinale zwischen Deutschland und der Türkei mitbekam.

Die UEFA ist nun Schuld und muss dem ZDF Schmerzensgeld zahlen. Und wer zahlt dem Zuschauer Schmerzensgeld?

Nachdem TV-Blackout während der EM-Endrunde 2008 beim Spiel Deutschland gegen die Türkei bekommt das ZDF nun ein ‘Schmerzensgeld’. Laut ‘Spiegel-Online’ erhält der Sender für die Bild- und Tonpanne eine “hohe sechsstellige Summe”. (New Business)

Notenübersicht: Spieltag 15

Nach dem die Spieler bei der Niederlage gegen Bielefeld noch einigermaßen gut weg gekommen sind, gibt es für das Bayern-Spiel durchweg Vierer und Fünfer. Bester Spieler ist in der Bewertung ist noch Adler. Die Meinungen gehen bei Vidal auseinander. Schlechtester Spieler in der Summe ist Renato Augusto, obwohl sich da sicherlich noch andere angeboten hätten. Haben als kleines Extra, die Durchschnitts-Mannschaftsnoten angegeben. In der Wertung sind die Bild, der Kicker, Sportal und meine Noten.

name - bild - kicker - sportal - cat - schnitt
adler - 4 - 3 - 2,5 - 3,5 - 3,25
friedrich - 4 - 4,5 - 4 - 3 - 3,88
castro - 6 - 4 - 3,5 - 4 - 4,38
henrique - 5 - 5 - 5 - 4 - 4,75
kadlec - 5 - 3,5 - 4 - 4 - 4,13
rolfes - 4 - 4,5 - 5 - 4 - 4,38
renato augusto - 6 - 5 - 5 - 4 - 5,00
vidal - 6 - 5 - 3,5 - 3 - 4,38
barnetta - 6 - 5 - 4 - 4 - 4,75
kießling - 3 - 4,5 - 4,5 - 4 - 4,00
helmes - 4 - 4,5 - 3 - 4 - 3,88
sarpei - 4 - 3,5 - 4 - 4 - 3,88

Schnitt 4,75 x 4,33 x 4,00 x 3,79 x 4,22

Die Kaderseite wurde ebenfalls aktualisiert.

Presseschau vom München-Spiel

Heute heißt es Wunden lecken und langsam wieder in den Alltag kommen für die Bayer-Jungs. Die Presse lässt im Großen und Ganzen kaum ein gutes Haar an den Spielern und beurteilt die Werkself als noch nicht reif genug.

Die FAZ sieht Bayern München, wie schon so oft, als Richter über das weitere Schicksal von Leverkusen:

Gewogen und für zu leicht befunden. Bayer Leverkusen kennt das Urteil. Es fiel in den vergangenen Jahren, sobald es zu beweisen galt, dass man der Superschwergewichtsklasse der Bundesliga angehört. Wenn es darum ging, gute Zwischenergebnisse zu erfolgreichen Endabrechnungen auszubauen, dann versagte die Mannschaft. Und oft spielte Bayern München den Richter.

[..]An Labbadia wird es dann kaum gelegen haben, wenn die Leverkusener ihre Begabungen nicht voll entwickeln. Im Gegensatz zu früheren Trainern sprach der Bundesliganeuling die Mängel seiner Profis deutlich an. „Uns hat der Mut gefehlt.“ „Wir haben nach 20 Minuten das Kräftemessen verloren.“ „Zu viele haben eine Rückwärtsbewegung eingelegt.“ Bei seiner Kritik traf er genau den richtigen Ton. Einerseits distanzierte sich der Trainer ein wenig von den Spielern, vermied jede Bemerkung des Verständnisses oder des Mitgefühls. Andererseits zählte er seine Profis nicht an.

In der Süddeutschen Zeitung findet man, dass Verlieren, wenn es drauf ankommt eine Art Folklore in Leverkusen ist. Der Titel: Leider als Folklore, lässt vermuten, dass man hier mitliest.

Doch da es in Leverkusen seit vielen Jahren zur Folklore gehört, in wegweisenden Momenten zu versagen, analysierten sie alle doch recht routiniert den Rückschlag. “Wir hatten eine super Ausgangslage, die wir uns kaputtgemacht haben”, befand Labbadia und unterschlug dabei, dass sie die Basis schon vorige Woche zerstört hatten – beim 1:2 in Bielefeld. Es wird sich nun in den abschließenden Partien in Gladbach und gegen Cottbus zeigen, ob Labbadia mit seiner zupackenderen Art die berüchtigte Leverkusener Lethargie wenigstens einzudämmen vermag; nach einem Intermezzo an der Spitze haben sich nun nicht nur die Bayern vorbeigeschoben. Labbadia gibt jedenfalls nicht auf, so ein Typ ist er nicht, aber erstmals wirkte er auch nachdenklich. “Es gibt in der Liga, sechs, sieben Team, die gut und breit aufgestellt sind”, sagte er, um zu ergänzen: “Wir sind nur gut aufgestellt.” Ein Hinweis an den Klub, das Sparprogramm im Detail zu überdenken, denn auf der Bank saßen ja diesmal vor allem Spieler, die auf Namen wie Risse, Reinarzt oder Helgeler hörten. Die fehlende Kadertiefe und ein zweiter Innenverteidiger von der Klasse des Brasilianers Henrique, 22, fehlen dem junger Team, um nicht nervös zu werden in einem Spiel, auf das alle schauen.

Die Kölnische Rundschau sah einen Trauermarsch nach dem Spiel gegen die Bayern. Nicht nur während des Spiels fehlten die Emotionen, sondern auch danach.

Bayer Leverkusen fehlt es gegen die Bayern nach ordentlicher Eröffnung an Courage. Als die schwarz-rote Anhängerschaft jedenfalls die hell erleuchtete BayArena verließ und in die kühle Novembernacht entschwand, erinnerte der Abgang an einen Trauermarsch.

Niemand lärmte, niemand regte sich auf – die 0:2 (0:0)-Niederlage ihrer Lieblinge im Spitzenspiel gegen Bayern München hatte den Fans von Bayer Leverkusen schlichtweg jede Emotion geraubt. Zu traurig, zu ernüchternd endete dieser Nachmittag, an dem den Bayern nach langer Abstinenz mal wieder ordentlich eingeschenkt und die Anwartschaft auf die erste Verfolgerrolle der Hoffenheimer Sensationsaufsteiger untermauert werden sollte.

Der Tagesanzeiger sah die größte Chance von Bayer in der Einwechslung von Tim Borowski. Doch das half auch nicht:

Eine Viertelstunde vor Schluss wurde es für den FC Bayern München noch einmal richtig brenzlig. 1:0 führte der Deutsche Meister gegen den Herausforderer Bayer Leverkusen, doch von der Seitenlinie drohte ernste Gefahr. Tim Borowski stand zur Einwechslung bereit. Zweimal schon, gegen Bochum und Mönchengladbach, verspielten die Bayern eine sichere Führung, nachdem Borowski aufs Feld gekommen war. Aber das ist nichts, was Jürgen Klinsmann, den Trainer der Bayern, in irgendeiner Weise schreckt. Luca Toni, der Schütze zum 1:0, musste vom Platz, für ihn kam Borowski. Doch nicht einmal mit diesem Sabotageakt konnte Klinsmann den Sieg seiner Mannschaft noch verhindern. Miroslav Klose erhöhte kurz vor Schluss sogar zum 2:0. Es war ein Erfolg, den sich die Münchner mit einem souveränen Auftritt nach der Pause mehr als verdient hatten.

Bayern München, Teil 1 (oder ein ganzes Studium für die Katz)

Vor gut drei Jahren habe ich mein Studium abgeschlossen. Sport als Hauptfach. Schwerpunkt: Sportpsychologie. Ich gebe zu, dass ich sehr lange Zeit an der Uni verbracht habe, genauer gesagt satte 16 Semester, aber trotzdem hilft es mir nun im Alltagsleben als Fan kaum weiter. Ich hätte mir erhofft, dass ich mit etwas Verstand und Wissen die Niederlage gegen Bayern München erklären könnte. Weit gefehlt, also quasi 16 Semester für die Katz. Warum kann man in schöner Regelmäßigkeit sein Leistungsvermögen gegen Bayern München nicht abrufen? Angstgegner? München zu stark?

Ich könnte die Niederlage darüber erklären, dass Leverkusen zuhause gespielt hat. Den Heimvorteil gibt es ja eigentlich gar nicht, wie mein ehemaliger Prüfer und Dozent Strauß festgestellt hat. Unter dem Erwartungsdruck des Heimpublikums klappen ja die einfachsten Dinge nicht, aber Bayer hat doch gar keine richtigen Fans? Seltsam. Fragen über Fragen. Ich könnte auch klären, warum Luca Toni keinen Elfmeter zugesprochen bekommen hat, als ihn Manuel Friedrich festhielt. Das Phänomen der Urteilsverzerrungen habe ich nämlich in meiner Magisterarbeit untersucht. Man brauchte Schiedsrichtern nur zur erklären, dass ein bestimmter Spieler gerne foult oder ein anderer gerne Schwalben macht und schon waren sie in ihren Entscheidungen nicht mehr objektiv. Blöd für Luca.

Tja, aber zu der Geschichte mit dem Angstgegner habe ich gar kein Seminar besucht. So kann ich mir die Niederlage letzte Woche gegen Bielefeld und diese Woche gegen München gar nicht erklären. Mist. Ich hoffe Gladbach und Cottbus fallen nicht in die gleiche Kategorie, denn die Werkself würde den Bann sicherlich nicht brechen.

Es hatte eigentlich gut ausgesehen. Eine Halbzeit lang gut. Gutes Forechecking, Ribéry wurde meist gut, mit zwei bis drei Mann aus dem Spiel genommen und sonst bekamen die Bayern auch so gut wie nichts auf die Kette. Ok. Bayer auch nicht, bis auf einen Lattenkopfball, aber ein Remis – das hatte Rudi Völler vor dem Spiel erklärt – wäre ja schon ein Gewinn gewesen. Das teils Pässe über fünf Meter nicht ankamen und das von dem Speedfußball des ersten Saisonviertels zur Zeit nicht viel übrig ist, da kann man nur hoffen, dass die Werkself zum Winter die Kurve noch kratzt.

Wie gesagt, die erste Halbzeit sah noch gut aus. Sinnbild. Arturo Vidal. Der kleine Chilene kratzte, biss und fauchte, holte sich Gelb ab und war stark gefährdet den Platz vorzeitig zu verlassen. Vidal ging zur Halbzeit raus – leider traute ihm wohl Labbadia nicht zu, sich zu beherrschen – und damit war der letzte Biss aus dem Leverkusener Spiel. Bei den Gegentoren lief man lustlos neben den Gegenspielern her – Alibizweikämpfe wurden geführt – am Ende sogar fast Arbeitsverweigerung und Erstarren vor den großen Bayern.

Labbadia hat wohl erst die Sicher-Strategie ausgegeben. Sicher stehen, Zweikämpfe gewinnen, ja nicht ins offene Messer laufen. Gut und schön, aber Bayern muss man als Spitzenteam (und nicht gerade als Überraschungsbezwinger à la Hannover) mit furiosen Fußball auseinander nehmen und das Bayer das Potenzial dazu hat, weiß die ganze Nation und hat sie über viele viele Spieltage in der Hinrunde bewiesen. Hätte man ein Feuerwerk-Spiel verloren, hätte sich niemand beschwert. Man hätte ja auch gewinnen können, wie die Bremer gezeigt haben. So wirkte Bayer änamisch, langweilig, fad.

Jetzt heißt es Mund abwischen, weiter machen und die Hinrunde gut über die Bühne bringen. Wenn man mal von Hoffenheim, München und Hertha absieht, kann auch das Verfolgerfeld seltenst überzeugen, so dass man sich jetzt wieder Raum schaffen muss um den internationalen Wettbewerb zu erreichen. Eigentlich muss bei dem Leistungsvermögen mindestens drin sein. Alles andere wäre wieder einmal eine Enttäuschung.

Übrigens wünsche ich mir für die Winterpause umbedingt kreative Verstärkung für das Mittelfeld und noch einen Spieler wie Arturo Vidal und außerdem einen Rudi Völler, der bitte nicht von einem Unentschieden gegen Bayern als Gewinn spricht. Meine Fresse, wie kann man nur so einen Sch**** erzählen. “Jungs, wenn wir das Remis bis zum Ende halten könnten, wäre das ein Riesending für uns.” – “Aber Rudi, wir wollen doch Meister werden.” – “Ja und dafür müssen wir gegen unseren Angstgegner Remis spielen.”

Vielleicht hat er ja doch Recht!?

Live: Bayer Leverkusen – Bayern München 0:2

[Spielende] Morgen werde ich mal eine sportpsychologische Arbeit über Angstgegner verfassen. Wie man sich ein Wochenende versauen kann. Nur noch Vierter und morgen kann man sogar noch auf Platz 5 abrutschen. In den letzten beiden Spielen hat Bayer einiges gut zu machen.

[’85] Verweigere mich jetzt auch mal, auch wenn Helmes jetzt doch noch mal eine Chance hat.

[’83] Wenn man keinen Bock hat, soll man es halt lassen. Ribéry spielt den in der Mitte, am Strafraum, völlig allein stehenden Klose, der dann ins lange Eck einschiebt. Arbeitsverweigerung pur. Bayer – Bayern 0:2.

[’79] Letztes souveränes und inspiriertes Auftreten der Leverkusener liegt 210 Minuten zurück. Erste Halbzeit gegen den KSC, dann 60 Minuten mieser Fußball gegen die Badener, 90 gegen Bielefeld und jetzt nochmal 60 gegen Bayern.

[’75] Ribéry spielt drei Mann im Strafraum aus, nur Adler stand im Weg zum vorentscheidenden 2:0. Lange nichts “Großes” vom Franzosen gesehen.

[’74] Toni geht raus. Borowski kommt rein. Labbadia scheint auch wenig Vertrauen, in die Bank zu haben oder viel Vertrauen in die Stammformation. Direkt fünf Sekunden nach seiner Einwechslung hat Borowski auch noch die Chance zum 2:0 einzuköpfen, aber neben den Kasten.

[’72] In der Stunde der größten Niederlage könnte ich noch Marcel Reif wieder einwechseln. Damit das Leid noch größer wird.

[’71] Toni verliert Zweikampf. Toni hält. Toni regt sich auf. Toni bekommt Gelb.

[’69] Wer soll es machen, wen könnte man von der Bank holen? Mir fällt niemand ein. Keine Tiefe in der Bayer-Reserve, kein Biss in der ersten Bayer11. Warten auf das Christkind respektive Bernd Schneider.

[’65] Nicht existentes Kreativspiel bei Bayer. Niemand traut sich, niemand fällt was ein.

[’61] Typisches Bayer-Problem beim Gegentor. Mitläufertum. Rolfes trottet neben Ze Roberto her. Innen trotten Barnetta und Henrique neben Toni her. Traurige Trotter. Letztes Jahr gleiches Ergebnis, gleicher Torschütze.

[’59] Ze Roberto darf ungehindert flanken und Toni mit dem Kopf. Bayer – Bayern 0:1. Warum?

[’57] Lucio humpelt weiter über den Platz, will aber selbigen nicht für Breno räumen. Die Werkself kommt besser ins Spiel. Zwingendes aber seit gut 30 Minuten nicht mehr im Sortiment des Bayer-Konzerns.

[’53] Bayer aufgewacht und zweikämpft sich ins Spiel, sowie diverse Abfangaktionen des defensiven Mittelfelds. Lucio klärt den Ball und haut gleichzeitig Renato vors Schienbein. Das schien aber ziemlich hart gewesen zu sein, so dass der Brasilianer vorerst raus muss. Bayern jetzt stärker?

[’51] Das Spiel läuft im Moment nur in der Hälfte der Leverkusener ab. Endet das zwangsweise in einem Tor?

[’50] Schweinsteiger versucht sich als Mittelstürmer und köpft an die Oberkante der Latte. Abstoß. Die Bayern sind gut ins Spiel gekommen. Wirken präsent. Vielleicht gibts ja ein Präsent von Bayer fürs präsent sein. Bisher nicht.

[’48] Henrique sieht Gelb. Da hätte Ribéry schön durchlaufen können, aber die Gewohnheit nach einem Zweikampf auf dem Latz zu liegen, ließ ihn stoppen. Der anschließende Freistoß sah stark nach diversen Abseitsverstößen der Bayern aus, doch der Linienrichter sieht nichts und damit eine fast gefährliche Situation, die aber niemand nutzt.

[’46] Geht schon weiter in Leverkusen. Marcel Reif ist leider nicht mehr mit dabei. Dafür aber Hans Sarpei für Arturo Vidal. Eine weise Entscheidung will man mit elf Mann die Partie zu Ende bringen. Auf der anderen Seite, war Vidal ein echter Terrier.

[Halbzeit] Kein Team will ins offene Messer laufen. Bis zur letzten Minute beide Mannschaften mit großem Respekt vorm Gegner. Die Werkself über die erste Hälfte gesehen besser, als die Bayern. 2:1 Großchancen. 1:0 Aluminiumtreffer für Bayer. München müht sich beim Aufbau, im Konterspiel siehts fesch aus. Lucio, van Buyten und Oddo mit einigen Patzern, die man vielleicht mal ausnutzen könnte. Ribéry immer wieder am Ball, aber oft durch zwei bis drei Pillendreher belegt, die ihm das Leben schwer machen. Einer davon Vidal, der aber auch schon gefühlte 32 Fouls begangen hat und wenn er nicht aufpasst, das Spielfeld circa 30 Minuten zu früh und unfreiwillig verlassen wird. Mal sehen, was sich in der zweiten Hälfte ändert.

[’45] Riesenparade von Adler, der eine flatternden Ball von Schweinsteiger noch wegfischt. Vidal inzwischen mit Gelb und auch schon fast Gelb-Rot gefährdet. In der Zeitlupe erkennt man, dass der Ball abgefälscht war.

[’43] Reif ist unerträglich. Kommentar aus. Hatte doch glatt die Stadionsound-Option vergessen.

[’38] Erste Großchance von München – Ribéry taucht alleine vor Adler auf, kann aber nicht verwandeln. Auf der Gegenseite ähnliche Möglichkeit für Renato Augusto, der aber nur eine Ecke rausholt.

[’35] Gute halbe Stunde rum und ein Spitzenspiel sieht anders aus. Leverkusen mit leichten Vorteilen und ein, zwei hochkarätigen Möglichkeiten. München strahlt bisher überhaupt wenig Gefahr aus, da die Leverkusener meist aus einem Zweikampf einen Dreikampf machen und sicher stehen.

[’30] Schöne Kombination über Klose, der einfach durchlaufen lässt, Ribéry der in die Mitte passt und Schweinsteiger, der neben das Tor schießt.

[’28] Marcel Reif nervt durch hochgradig unqualifizierte Subjetivitäten.

[’24] Van Buyten und Lucio mit einigen Problemen im Zweikampf und mit schlechten Absprachen.

[’20] So langsam der FC mit einem glücklichen Remis hier. Weiter Ball auf Helmes. Lucio steht eigentlich gut, verliert aber den Zweikampf und lässt sich narren. Pass nach innen, van Buyten klärt und Helmes zweite Schusschance landet am Außennetz.

[’18] Bayern mit gelegentlichen Kontern. Klose läuft gut und wird bedient, will dann auf Toni flanken, doch Henrique klärt. Weiter offenes Spiel. Bayer mit mehr Offensivaktionen, Bayern mit Kontern immer wieder gefährlich. Bisher wirkt Bayer aber wesentlich sicherer in der Defensive.

[’16] Die Bayern immer wieder mit Ballverlusten im Aufbau. Gerade stand Vidal ganz frei und flankt ungehindert in den Strafraum. Lucio klärt. Danach steht Henrique bei der Ecke frei und köpft an die Latte.

[’13] Barnetta holt sich den Ball ab, passt in die Mitte und Helmes prüft Rensing. Ecke. Erster Aufreger beim Heimteam.

[’11] Während hier quasi noch gar nichts passiert, führt Hoffenheim bereits mit 2:0. Einen neuen Spitzenreiter wird es nach dem 15. Spieltag definitiv nicht geben.

[‘7] Erste Ecke Bayern München. Diesmal Henrique und Vidal gegen Ribéry. Keine größere Gefahr. Der Name des kleinen Franzosen wird wohl heute noch häufiger fallen.

[‘6] Castro und Vidal bearbeiten vorbildlich den Franzosen, der mit Mühe einen Ballverlust verhindern kann.

[‘3] Barnetta mit einem Schusserl auf Rensing. Vidal holt sich eine letzte Ermahnung ab, nachdem er Ribéry mal seine Stollen vorgeführt hatte.

[‘2] Vidal stoppt Ze Roberto im Mittelfeld. Der “Agressive Leader” der Werkself könnte heute entscheidend sein.

[‘1] Spielbeginn auf der Baustelle. Eltern haften für ihre Kinder.

[15:30] Die Teams laufen auf.

[Vor dem Spiel] So bin drauf pünktlich zur Selbst-Lobhudelei und rosa-Schuhe-Promo-Sendung von PREMIERE. Grauslig.So bald irgendetwas wissenswertes kommt, melde ich mich.

Der Kaiser meint, dass Hoffenheim aufgrund des leichteren Restprogramms Herbstmeister wird.

Die Manager im Gespräch. Völler und Hoeneß dürfen sich äußern. “Mit einem Unentschieden kann man immer gut zufrieden sein”, so Völler. Hoeneß kann natürlich ein Remis nicht akzeptieren.

Warum ist Leverkusen noch nicht so stark wie Hoffenheim, Herr Hoeneß? “Die Euphorie aus dem Aufstieg und vielleicht noch einen Tick besser in der Offensive.” Wer schaltet Ribéry aus, Herr Völler? “Einer allein macht das nicht, da muss jeder eintreten. Nicht zu vergessen, dass es noch mehr Spieler, als nur Ribéry.”

Die Aufstellungen:

Bayer Leverkusen:
R. Adler – Castro, M. Friedrich, Henrique, Kadlec – Rolfes – Renato Augusto, Vidal, Barnetta – Kießling, Helmes.

Bayern München:
Rensing – Oddo, Lucio, van Buyten, Lahm – Ottl, Zé Roberto – Schweinsteiger, Ribery – Toni, Klose.

Nein, nein, nein, nein, nein. Marcel Reif kommentiert.

Andere Live-Blogs heute:

Mauertaktik

Live: Hertha BSC Berlin – 1.FC Köln 2:1

[’91] Mohammad vergibt die letzte, allerletzte Kopfballchance. Und das wars. Berlin ist auf dem Vize-Platz. Wir sind alle überrascht. Für Köln eine ganz bittere Geschichte, denn Hertha in der zweiten Hälfte nicht besser als das Daum-Team. Nur eine Standard-Situation entschied das Match. So das wars. Morgen Live-Blogging zum Spiel Bayer – Bayern. Ich freu mich schon.

[’90] Eine Joker-Kombination war das übrigens gerade. Da hat Favre alles richtig gemacht. Respekt. Nur eine Minute Nachspielzeit.

[’86] Küssschen hier, Küsschen dort. Wuschel wuschel und 2:1 für Hertha BSC Berlin. Wie bitter ist das für die Kölner. Ebert mit der Ecke und Pantelic mit Köpfchen und Können. Daums Co.(?) ist hochgradig erregt. Hertha – Köln 2:1!

[’84] Chance für Hertha. Womé hatte auch was damit zu tun. Mehr muss man gar nicht sagen. Sonst verpasst niemand etwas.

[’77] Geromel rutscht zum wiederholten Male aus und ermöglicht Voronin den Sturmlauf bis zur Torauslinie. Die Flanke landet über Umwege bei Raffael, doch der versemmelt. Kleiner Tipp an den Brasilianer. Längere Stollen oder Schuhe wechseln oder Gleichgewichtssinn schulen. Weitere Wechsel bei beiden Teams. Die Trainer lassen jetzt jeden mal ran. “Wollen was ausprobieren”, so der Premiere-Mann. Freundschaftsspiel?

[’76] Lutz Wagner mit einer guten Szene nach der anderen. Der Mann ruft seine Leistung schon die vollen 76 Minuten ab.

[’74] Ishiaku kommt für Chihi. Jetzt werden nochmal alle offensive Joker gezogen. Wieso nicht die Kreativ-Joker?

[’72] Slowmo-Eye an der Linie erkennt: Pantelic im Abseits, kein Tor. Respekt, denn damit lag der Linienrichter vollkommen richtig. Pantelics Oberkörper störte das Gesamtbild.

[’71] Bildausfall hier. Ich will mein Geld zurück. Spielnutzen für mein Ästhetikzentrum gleich Null im Moment.

[’69] Voronins Haare wohl doch nicht nass. Cicero muss den Platz verlassen. Pantelic jetzt in voller Schönheit auf dem Feld. Hoffentlich mobbt ihn jetzt niemand.

[’67] Pantelic föhnt sich gerade für seinen Einsatz am Spielfeldrand. Man mutmaßt, dass er für Voronin kommt, damit dieser es dem Ersatzmann gleichtun kann. Der Ukrainer hatte nämlich Grippe unter der Woche.

[’65] Inzwischen wieder viel Mittelfeldgeplänkel, viele Fouls, viele Ballverluste. Müdigkeit macht sich breit, hier und in Berlin.

[’61] Gelb für Petit, nachdem die Kölner gefährlich im Strafraum der Berliner aktiv waren. Petit verhindert so aber den Konter der Hertha.

[’58] Ehret rettet auf der Linie. Kopfball Cicero, doch der Kölner steht am rechten Fleck.

[’57] Lob übrigens auch mal an Schiri Wagner. Unauffällig. Perfekt.

[’54] Warum rutschen die Spieler vermehrt auf dem nassen Geläuf? In der Halbzeit hat sich doch eigentlich nichts verändert am Rasen, oder Sturzregen in der nicht live übertragenen Halbzeitpause? Profis und das Schuhwerk.

[’51] Mondragon hats erkannt. Er wischt den Boden, weil äußerst nass. Nebenbei wischt er Voronins Distanzschuss ins Toraus. Wischer in höchster Not.

[’48] Cicero fliegt, wie ein kleines Vögelchen und das, obwohl gar keine Katze da war.

[’46] Weiter gehts.

[Halbzeit] Bin positiv überrascht vom Spiel und das Ergebnis passt mir ebenfalls gut in den Kram. Schnelle Angriffe, manchmal etwas planlos, aber gut anzuschauen. Auf jeden Fall kein müdes Horizontal-Gepasse. Danke.

Premiere-Selbstbeweihräucherung macht Angst. Premiere News spinnt die Zukunft. Hoffenheim zum dritten Mal Meister in Folge. Ronaldinho bei Cottbus. Soll wohl lustig sein.

Gerade klare Absage eigentlich an alle Podolski-in-Köln-haben-Woller von FC-Manager Meier.

[’45] Hat der Premiere-Mann Testosteron genommen? Macht einen sehr aggressiven Eindruck. Warum? Weil Köln ein Tor geschossen hat. Ehret mit ordentlicher Flanke in die Mitte und die Hertha schaut beeindruckt zu, wie sich Novakovic in die Höhe schraubt und einnickt. Gut gemacht. Drobny ohne Chance und das war auch mit die letzte Szene in dieser Halbzeit. Hertha – Köln 1:1!

[’43] Hertha BSC Berlin übrigens gerade Tabellen-2. Angst macht sich in der Republik breit. Hertha bald in der Champions League?

[’41] Voronin übertreibt es vielleicht gerade mit seinen Hackenpässen. Der landet auf jeden Fall in der Kölner Abwehr.

[’39] Einen 35-Meter-Freistoß von Petit faustet Drobny sicherheitshalber mal zur Seite weg.

[’36] Weitere interessante Statistik am Rande, da gerade nichts passiert. 70% aller Zweikämpfe gehen an die Hauptstädter, in der Luft sogar 75%.

[’34] Hertha insgesamt mit mehr Ballbesitz (52-48%), in den letzten Minuten, aber klares Übergewicht für den FC. Wie schon erwähnt, alles ein bisschen zu umständlich und kompliziert.

[’30] Dardai beleidigt Mondragon. Ein Lupfer von der Strafraumgrenze in die Arme, des auf der Linie stehenden Torhüters.

[’27] Brecko erinnerte sich wohl an seinen starken rechten Fuß und feuert die Kugel Richtung Kasten von Drobny. Glück für den Hertha-Keeper, denn der Ball dreht sich an die Latte. Mohammad dann mit dem Rückfallzieher-Nachschuss ins Aus. Gute Antwort, aber alles noch zu kompliziert in den entscheidenden Momenten.

[’24] Favre notiert. “Sternchen für Kacar, für Voronin und Raffael”. Daum notiert: “Womé nicht wieder aufstellen”. Übersetzung. Womé mit Fehlpass, schneller Angriff über Raffael, Pass an den Strafraum, Voronin steckt durch und Kacar verwandelt sicher. Sehr sicher. Hertha – Köln 1:0!

[’20] Wieder Ecke von Hertha und da sehen die Rheinländer alles andere als souverän aus. Eine gewisse Hektik tritt ein, Rudel bilden sich um den Ball. Erinnerungen an die F-Jugend-Zeit steigen in mir auf.

[’17] Die Kölner kombinieren sich über Novakovic und Ehret in den Hauptstadt-Strafraum, dann jedoch ein plumper Flankenversuch. So nicht.

[’15] Berlin mit der Ecke und Kacar mit einem Kopfball direkt auf Mondragon. Muss man aber auch erstmal halten. Die Partie wird spannender. Gleich im Anschluss Voronin auf rechts ganz allein, scharfe Hereingabe, die ein Kölner fast ins eigene Gehäuse bugsiert.

[’13] Wir näherns uns immer mehr den Toren. Rein örtlich gesehen. Köln mit leichter Druckphase. Novakovic und Chihi mit Schusschancen, aber jeweils abgeblockt.

[’11] Voronin legt volley mit der Hacke ab und Raffael prüft Mondragon ein erstes Mal. Um kurz zu beschreiben was hier passiert. Beide Team durchaus gefällig und agressiv beim Pressing und im Spielaufbau. Leider hören alle Aktionen circa 10 Meter vor der Strafraumgrenze auf.

[‘8] Köln erschleicht sich die erste Ecke. Ausführung von Brecko mangelhaft.

[‘4] Jetzt schon mehr Stimmung im Stadion als neulich beim Länderspiel gegen England. Respekt. Auf dem Platz hat sich qualitativ noch nicht Erwähneswertes ereignet.

[‘1] Auf gehts.

[Vor dem Spiel] Schönen guten Abend zum Freitagsspiel. Hertha kann mit einem Sieg (dem vierten in Folge?!) auf den zweiten Tabellenrang steigen. Köln möchte den leichten Abwärtstrend bremsen und mal wieder einen Sieg einfahren. Ich bin gespannt und erwarte nichts von diesem Spiel. Also kanns eigentlich nur gut werden.

Was ist das eigentlich für eine Stadionhymne? “I’m sailing”? Eieiei…. Lutz Wagner ist übrigens Schiri.

Dank noch nicht ganz abgeklungener Krankheit, schwänze ich heute mein eigenes Training und da auch sonst nichts anliegt, kommt ihr heute erneut in den Genuss des Live-Bloggings. Das Überraschungsteam aus Berlin spielt gegen den FC. Zwei Teams, die beide nicht gerade spannenden Fußball bieten, aber doch über ihren Verhältnissen sehr weit oben in der Tabelle stehen. Mit dieser Äußerung habe ich mir gerade Freunde gemacht und ich warte auf schöne Kontra-Kommentare. Bis dahin für alle Männer ein bisschen Unterhaltungsprogramm. Was wird spannender: Das Spiel oder das Video?

P.S. Morgen natürlich ebenfalls live hier: Bayer – Bayern!