Ohne Worte, aber zu kaufen, gefunden via Aptgetupdate.
Vorschau: Bayer Leverkusen – Bayern München
Die Spiele gegen die Bayern sind, wie wohl für jeden Fan eines anderen Teams, immer etwas besonders. Bayern ist in schöner Regelmäßigkeit der Maßstab der Liga, an dem man sich messen muss, will man etwas erreichen. Das sah zwar in dieser Saison lange Zeit nicht so aus, doch inzwischen haben sich die Münchner auf leisen Sohlen wieder unter die ersten Drei der Liga geschlichen und liegen nur aufgrund des schlechteren Tordifferenz hinter der Werkself, und hinter Tabellenführer Hoffenheim, auf Platz 3.
Der Begriff Maßstab (spätmittelhochdt.: mazstab) bedeutet:
- das Größenverhältnis einer Darstellung zur Realität
Die Realität sieht in der Regel so aus, dass die Bayern Meister werden und wir nicht. Dementsprechend hatte die Werkself in den Spielen gegen Bayern auch selten etwas zu lachen. Der letzte Sieg datiert aus dem Jahr 2004, als man Ballack und Co. mit 4:1 am 3.Spieltag aus der BayArena fegte. Mit der späteren Realität hatte das dann aber auch wieder nichts zu tun. Bayer übernahm nach dem Spieltag die Tabellenspitze, München rümpfte die Nase über Platz 11, am Ende wurden die Bajuwaren aber doch Meister mit einem Riesenvorsprung und die Werkself schaffte gerade noch den UEFA-Cup. Also gewinnen am Ende doch einfach immer nur die Bayern?
Nein. Einer der schönsten Siege, an die ich mich erinnern kann, war das 4:2 aus dem November 1997. In der BayArena traf man an einem Sonntag-Abend aufeinander und bis zur 30.Minute lief alles nach Plan für München. Elber und Jancker markierten zwei frühe Tore, der Herr Wörns kassierte eine rote Karte und Bayer spielte in Unterzahl. Vor der Halbzeit dann, aus dem Nichts das 1:2 durch Heintze und damit nicht genug – in der zweiten Hälfte erzielte dann “der Schwatte” Ulf Kirsten erst den Ausgleich, um in der 90. gleich zwei Treffer zum lupenreinen Hattrick und zum Sieg nachzulegen. Der Gesichtsausdruck von Oli Kahn an diesem Tag war äußerst erfüllend für den Werkself-Fan.
Einen kurzen Rückblick noch in die letzte Saison. Zuhause verlor Bayer mit 0:1 durch ein Toni-Tor. Da wäre sicherlich mehr drin gewesen. In der Rückrunde, als man sogar den Bayern in der Tabelle schon fast zu Leibe gerückt war, dann die bittere 1:2-Niederlage in München. Der Anfang vom Ende. Wieder zwei Mal Toni und eine unterirdische Leistung des Skibbe-Teams, wo wir wieder beim Maßstab wären, der nicht erreicht wurde. Nach der Pleite lief gar nichts mehr und man verspielte den internationalen Wettbewerb.
Samstag nun das Duell der beiden Herbstmeister-Aspiranten. Sowohl Bayer, als auch Bayern gehen mit einigen Fragezeichen in die Partie. Demichelis und Podolski sind bei München fraglich, bei Bayer plagen sich Kießling und Renato Augusto mit einer Magen-Darm-Grippe und einer Angina (Entwarnung!). Toni und Ribéry sind nach dem famosen Champions-League-Auftritt ebenfalls angeschlagen, sollten aber spielen.
Je besser die Bayern aufgestellt sind, umso weniger Druck lastet auf der Werkself. Aufgrund der konstant guten Leistungen ist der amtierende Meister klar in der Favoritenrolle, zumindestens hat Bayer nichts zu verlieren. Ist man ja gewohnt. Sollte ein Ribéry oder ein Toni fehlen, könnte das Gefühl aufkommen, dass es leichter wäre, aber das ist es nie.
Lesestoff:
Der Traum vom Big Point
Taktikschule mit Matthias Klappenbach
Kennen Sie den lustigen Mann?
Sagen Sie einmal? Kennen Sie den lustigen Mann, der bei Pressekonferenzen der deutschen Nationalmannschaft immer dabeisitzt? Der, der immer moderiert? Nicht beim Namen? Er kennt aber jeden Namen der Journalisten, oder? Kommt sympathisch rüber. Auf jeden Fall ein witziger kleiner Kerl, der sich auch gerne mal von Lukas Podolski foppen lässt, wie man während der WM 2006 immer wieder sehen konnte.
Naja, der Spaßvogel lässt sich nun gar nicht mehr gerne foppen, beziehungsweise hört bei ihm der Spaß auf, wenn man seinen Chef “dumm” von der Seite anmacht – ihn beispielsweise “unglaublichen Demagogen” nennt. Harald Stenger ist gemeint. Stenger ist Kommunikationsdirektor beim DFB. Die Geschichte drumherum ist auch inzwischen allen bekannt – es geht um den Fall DFB ./. Weinreich (sämtliche Infos gibt es bei Weinreich im Internet-Blog).
Live: Anarthorsis Famagusta – Werder Bremen 2:2
[Spielende] Warten auf das Ergebnis aus Mailand. Bange Blicke, aber das wird wohl nichts mit dem CL-Achtelfinale. Bitter auch für Famagusta, die können aber jetzt in einem Endspiel Athen vom Platz fegen. Athen siegt jetzt definitiv in Mailand, damit Bremen raus. Bitter bitter. Komisches Spiel heute Abend. Das wars von meiner Seite. Nächstes Liveblogging wohl am Samstag mit Bayer gegen Bayern. Schönen Abend noch!
[’93] Immerhin kann Werder jetzt noch den UEFA-Cup erreichen, wenn man nicht in diesem Moment noch einen Treffer kassiert. Nein. Riesenmöglichkeit für Anarthosis, aber ähnlich wie Almeida zuvor sind die Nerven im Weg.
[’90] Plus vier Minuten.
[’88] Aus heiterem Himmel fällt der Ausgleich. Almeida nutzt eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr. Und gleich im Anschluss steht er alleine vor Nagy und MUSS den Siegtreffer machen. Doch noch das Wunder?
[’85] Eigentlich rechnet niemand noch mit DEM Wunder. Bitter für Famagusta, dass man mit dem Sieg heute, noch nicht fürs Achtelfinale qualifiziert ist, da Athen in Mailand führt.
[’83] Und endlich mal wieder eine Chance für Werder. Billard im 16er und Özil mit der Schusschance, doch ein Famagusta-Spieler fälscht übers Tor ab.
[’75] Nagy wird von den eigenen Mitspielern behindert und lässt eine Flanke fallen. Pizarro muss wieder “nur” reinschießen doch scheitert kläglich.
[’74] Athen führt übrigens jetzt in Mailand, damit wäre Bremen komplett aus dem internationalen Wettbewerb raus.
[’72] …trifft mit voller Wucht in die Maschen. Geht doch noch was?
[’70] Hunt holt einen Elfer raus. Diego tritt an und….
[’68] Jetzt wird Werder demontiert. Die Abseitsfalle klappt da gar nicht. Vander erst noch sehr gut, aber Savio staubt ab. Damit Famagusta so gut wie sicher im Achtelfinale und Werder raus. Der UEFA-Cup wäre noch drin. Traurig, traurig.
[’63] Gefühlter Genickbruch für Werder. Ecke, die völlig unbehelligt bei Nikoloaou, der dem staunenden Fritz mal zeigt, wie man den Ball direkt in die Maschen drischt. Gleich im Anschluss erkennen die Schiedsrichter eine klare Abseitsstellung von zwei Zyprioten nicht an, doch im letzten Moment kann ein Bremer klären.
[’61] Almeida täuscht im 16er körperlich eine Kopfballrückgabe in die Mitte an, köpft dann aber doch knapp neben den Kasten.
[’58] Auch Famagusta immer wieder mit “interessanten” Vorstößen, jedoch auch ohne zählbares. Ein Spiel, das von der Spannung lebt und ein Tor würde dem Spiel gut tun, wären zwei herrliche Phrasen. Bremen bringt jetzt Hunt für Baumann. Bei Hunt, habe ich zumindestens das Gefühl, dass er immer “will”.
[’53] So etwas wie eine Chance, wenn Pizarro nicht im Sprung eingeschlafen wäre. Frings flankt und Pizarro hätte einnicken können, ohne große Probleme, aber irgendetwas muss er vielleicht hinter dem Tor gesehen haben, was ihn abgelenkt hat.
[’49] Wenn nach knapp 49 Minuten die Körpersprache der Werderaner schon so aussieht als läge man mit drei Treffern zurück, dann ist doch irgendetwas falsch gelaufen, oder?
[’46] Weiter gehts im Free-TV. Ich gebe zu, dass ich von Franzl Beckenbauer gestern alles andere als begeistert war, aber 15 Minuten nur Werbung ist auch nicht das Wahre.
[Halbzeit] So jetzt ist hier technisch wieder alles auf der Höhe. Bremen optisch überlegen, aber ohne große Ideen. Meist nur Distanzschüsse und Diego mit irgendwelchen Lupfern ins Nichts. Famagusta lauert und immer wieder blitzschnell bei Kontern. Mal sehen wie Bremen aus der Kabine kommt. Schaaf und Rolff äußerst ungehalten teilweise auf der Bank.
[’41] So Freundin mit meinem Laptop wieder da. Kurze Pause hier beim Live-Blogging.
[’32] Und wieder brenzlige Situation im Strafraum der Bremer. Fritz spitzelt den Ball zur Ecke. Dabei aber auch Glück, dass es der Famagusta-Spieler nicht auf einen Elfer abgesehen hatte.
[’28] Almeida packt mal wieder den Hammer aus. Der Ball knallt an die Latte.
[’27] Nagy bereits jetzt mit ersten Zeitspielereien. Famagusta im Anschluss mit Riesenchance, aber kläglich im Abschluss.
[’24] Famagusta reklamiert Handspiel nach einer Ecke. Almeida bekommt die Pille tatsächlich an die Hand, zum Glück keine Absicht. Womit wir wieder bei der Handregel wären.
[’22] Das wird ein schlimmes Spiel. Famagusta lauert nur auf Konter, wissend das Werder gewinnen muss. Werder passt sich diw Füße im Mittelfeld wund und wartet auf Erleuchtung.
[’19] Diego kassiert die dritte gelbe Karte für ein unnötiges Foul. Damit fehlt der Brasilianer gegen Inter.
[’15] Frings mit einem schönen Schuss, der noch abgefälscht wird. Nagy klärt gerade noch zur Ecke.
[’14] Bremen im Vorwärtsgang, jedoch noch viel zu ungenau, speziell die beiden Außenverteidiger haben Probleme. Tosic und Fritz, entweder zu flach, zu hoch, zu weit, zu kurz, nur nicht genau auf den Mitspieler.
[’12] Famagusta zeigt sich gefährlich wieder mit freundlicher Hilfe der Grünen. Nach einem Freistoß köpft Pizarro nicht klärend, sondern schön in die Mitte. Das Heimteam schlägt aber kein Kapital daraus.
[’10] Clemens Fritz lässt sämtliche grünen Herzen stocken mit einem sehr langsamen Rückpass auf Vander, der jedoch rechtzeitig klärt.
[‘9] Werder mit deutlich mehr Ballbesitz. Erste halbwegs gefährliche Szene jetzt von Tosic, der etwas uninspiriert von links, flach aufs Tor flankt. Almeida und Pizarro lauern, doch Nagy sicher im Kasten von Famagusta.
[‘6] Auch keine Sarah Connor. Kategorie: Billige Lacher!
[‘4] Nach 3:24 Minuten wird Diego zum ersten Mal gefoult. Sonst noch nichts berichtenswertes. Keine rosa Schuhe weit und breit.
[‘3] Vander hält den Ball nach 2:04 Minuten zum ersten Mal in den Händen. Alles gut. Alles sicher. Die Werder-Fans dürfen aufatmen.
[‘1] Auf gehts.
[Vor dem Spiel] So herzlich willkommen zum Live-Blogging heute Abend. Für Werder so ziemlich die letzte Chance sich noch für das Achtelfinale zu qualifizieren. Bei Werder fallen, wie schon angekündigt Wiese, aber auch Pasanen aus. Dafür dürfen Vander und Fritz auflaufen.
Wenn nicht weltbewegendes passiert, gibt es heute Abend Live-Blogging zum Spiel Famagusta gegen Bremen. Als Vorbereitung empfehle ich Tobias Schächters Leitartikel im Süddeutsche-Sportteil “Im Sand versteckt“.
Erste Info zum Spiel. Tim Wiese fällt aus. Eine Adduktorenzerrung hält den Nationalspieler auf. Mehr später, vielleicht sogar mit etwas Verspätung. Falls hier noch nichts läuft, dann flugs rüber zu den Kollegen von Medien-Sport-Politik, die ebenfalls live bloggen.
Herbstmeister wird…
…Hoffenheim. Es gibt ja diverse “Was-wäre-wenn-Tools” mit dem man den Ablauf der Saison simulieren kann. Ich habe einfach mal die Hinrunde zu Ende getippt und bin zum Ergebnis gekommen, dass die Hoffenheimer den Herbstmeistertitel holen. Mit eingeplant ist ein Unentschieden zwischen Bayer und Bayern an diesem Wochenende, sowie das Hoffenheim in München verliert. Erschreckend wie weit die Berliner oben stehen, die ein relativ leichtes Restprogramm haben.
Wer wird denn Eurer Meinung nach Herbstmeister?
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Live: Bayern München – Steaua Bukarest 3:0 (oder PREMIERE FLEX-Tilgung)
[Spielende] Gutes Spiel der Bayern. Ribéry und Klose die besten Spieler auf dem Platz. Eventuell morgen nochmal Liveblogging mit Werder Bremen. Danke fürs Reinlesen!!
[’92] VTUT liest mit. Ein Unentschieden gegen Florenz reicht für den Gruppensieg. Eine Minute noch.
[’87] Um VTUT mal zu informieren. Bayern muss nicht noch ein Tor schießen, wegen der Differenz und der Gruppenführung. Es steht immer noch 2:1 für Lyon in Florenz.
[’86] Hoher Traumball in die Spitze von Ze Roberto auf den inzwischen eingewechselten Borowski, der scheitert aber. Schade. Kategorie: “Hätte man machen müssen.”
[’82] Rensing darf auch mal ran. Kunstlupfer von Moreno, den Rensing abfangen kann, ein Bukarester kommt aber doch noch zum Nachschuss, der aber am Tor vorbeirauscht.
[’71] Ok vergesst es. Ze Roberto für mich der Gewinner dieses Spielzugs.Erkämpft sich den Ball, setzt Ribéry ein, der natürlich auch einiges zum Folgenden beiträgt. Pass auf Klose, den die Rumänen vergessen, weil Toni ins Sturmzentrum rauscht. Astreiner Konter, den der Miro mit dem Tor abschließt. 3:0!
[’69] Lovins Kopfball rauscht knapp an Rensings Kasten vorbei. Vermute mal, dass der Drops gelutscht ist und die Bayern sich hüten werden, jetzt auf Teufel komm raus, noch ein paar Buden schießen wollen.
[’64] Bukarest zeigt noch mal kurz, dass sie auch was drauf haben. Vielleicht etwas spät. In der Wiederholung des Tores erkennt man eine Abseitsstellung von Klose. Toni inzwischen wieder auf dem Platz. Macht Windmühle um Windmühle um Schulter wieder beweglich zu machen.
[’61] Toni kanns doch noch. Klose mit der Kopfballverlängerung und Toni netzt selbst mit dem Kopf ein, verletzt sich aber dabei.
[’57] Das hat aber lange gedauert. Oddo setzt nach. Ribéry mit einer Kopfball-Zirkus-Rolle, die unfreiwillig bei Klose landet, der das erlösende 1:0 macht. Glückwunsch.
[’54] Wenns schon mit dem Tore schießen nicht klappt, dann Elfer fordern, doch auch das ohne Erfolg. Toni angeblich beim Kopfballversuch gestört, allerdings nichtmal ansatzweise Elfmeterwert.
[’53] Toni köpft Bukarests Torwart an. Faire Geste – hätte aber auch das 1:0 sein können. Hätte Poldi den reingemacht? Hat Poldi schon mal mit dem Kopf getroffen.
[’52] Schweinsteiger holt einen Freistoß raus. 25 Meter die Entfernung. Ribéry steht bereit, aber van Buyten ballert den Ball in den Himmel. VTUT freut sich und dichtet den beiden so etwas wie eine Romanze an.
[’51] Toni mit so etwas wie einer Chance, doch natürlich geht der Ball über das Tor. Lahms Vorlage nimmt der Weltmeister direkt. VTUT promotet derweil weiter van Buyten.
[’47] Die Bayern-Abwehr schläft. Der Mann an der Linie allerdings auch. Bukarest mit der ersten Chance des Spiels. Im Gegenzug wird Ribéry platt gemacht. Allerdings ausnahmsweise mal ohne Absicht.
[’46] Weiter gehts!
[Halbzeit] Ich glaube Pfiffe gehört zu haben. Egal. Sehr unterhaltsames Spiel für den neutralen Beobachter. Im Interview jetzt Teammanager Nerlinger (wo hat man den denn ausgegraben?): “Keine kritischen Ansätze, nur die Chancenverwertung, der Abschluss, da muss mehr Effektivität an den Tag gelegt werden.” Wo er Recht hat, hat er Recht. Florenz gegen Lyon übrigens kurz vor der Halbzeit noch mit dem Anschlusstreffer.
[’45] Wir nähern uns dem Halbzeitpfiff. Bayern gut bis sehr gut, aber vorne fehlt das Glück, oder nein, eher das Können. Mit dem 0:0 darf man auf keinen Fall zufrieden sein und die Klinsmänner werden dem ersten Treffer weiter hinterherlaufen.
[’41] Erste Ecke Steaua. Bayern lassen den Rumänen zuviel Platz und Goian mit einer Chance.
[’34] Kann jemand die beknackte Handregel abschaffen? Absicht – keine Absicht? Soll das entscheidend sein? Anlass: Lucio “fängt” eine Flanke am eigenen Elfer mit der Hand ab und regt sich auf, weil es Freistoß gibt.
[’33] München weiter klar Chef im eigenen Haus, aber ohne Durchschlagskraft. Ist Bukarest wirklich so schlecht, oder die Bayern so stark?
[’31] Bayerns Konkurrent um Platz 1 in der Gruppe Olympique Lyon, führt schon mit 2:0 in Florenz.
[’28] Der Ball will regulär nicht rein. Flanke von Ribéry, die direkt auf den Goalie kommt, der wiederum abklatschen lässt, doch den Abpraller setzen die Bayern übers Tor.
[’27] Bayerns Sturmduo zeigt Potenzial. Toni legt aus dem Abseits kommend mit der Brust auf Klose ab, der durchgeht und ins lange Ecke verwandelt. Doch der Treffer zählt nicht.
[’24] Richtig schöne Szene der Rumänen. Flanke von Rechts in die Mitte auf Radoi, der direkt volley knapp am rechten oberen Eck vorbei zieht. Wir erinnern uns ans Cottbus-Spiel der Bayern am Samstag?!?
[’22] Bukarest hat sich entschieden das Feld doch nicht kampflos, den Bayern zu überlassen. Mal sehen, ob das den FC vor ein Problem stellt, immerhin wird da schon mal gegrätscht.
[’16] Klare Überlegenheit der Bajuwaren, die in drei Chancen für Toni mündete und einer gelben Karte für Petre gegen Schweinsteiger. Inzwischen verbuchen die Rumänen den ersten Torschuss.
[’10] Dritte Großchance von Toni. Diesmal Blitzkombination zwischen Klose und dem Mann mit den rosa Pantoffeln, der wieder in der Mitte den Italiener bedient, doch zeigt sich etwas überrascht setzt den Ball neben den Kasten. Ich bitte um eine Statistik, die die Chancenverwertung von Toni in den letzten beiden Spielen (Cottbus, Bukarest) zeigt.
[‘5] Und wieder Klose auf Toni, doch der bekommt den Ball gegen das Knie und dann gegen die Hand(?) und der Ball springt ins Toraus. Trotzdem Ecke. Klose hatte sich da schön durchgesetzt und Toni erneut bedient. Derweil liegen die rosa Schühchen zum ersten Mal unfreiwillig auf dem Boden.
[‘3] Bayern legen gut los. Klose setzt sich auf links durch und spitzelt den Ball mit dem Außenrist nach Innen auf Toni, der sich perfekt freigelaufen hatte, doch dieser scheitert an Zapata.
[‘2] VTUT freut sich über die Aufstellung von van Buyten. Wie das wohl die Bayern-Fans sehen? Podolski immer noch Rückenverletzt und nicht einmal im Kader. Vielleicht auch noch beim Nachsitzen. Seminar: “Sinnvoller Umgang mit den Medien und dem Arbeitgeber.”
[‘1] Los gehts. Die Bayern jetzt doch mit Rensing. War bis zum Ende nicht klar, ob seine Knieverletzung ihn am Auflaufen hindern würde.
[Vor dem Spiel] Gerade gab es noch ein lasches 0:0 zwischen Moskau und Turin. Jetzt gibts das wie immer schleimig schäbbige Vorgeplänkel mit Franz Beckenbauer und Jürgen Klinsmann. Die vorläufige Aufstellung sieht so aus. Wobei Rensing noch fraglich ist, wegen Knieproblemen.
Rensing – Lahm, van Buyten, Lucio, Oddo – Ze Roberto, van Bommel, Ribéry, Schweinsteiger – Toni, Klose.
Thema Ze Roberto: Vorbericht: 34 Jahre und so gut wie nie. Ze Roberto, hat Ribéry ihnen schon seine neuen rosa Schuhe versucht anzudrehen. – “Ja, ist aber eher was für Frauen.”
Was ist nur mit diesen Schuhen? Ze Roberto zum Thema Podolski: “Soll hier bleiben. Ein Teil des Teams.”
Fritz von Thurn und Taxis begleitet uns heute Abend am Mikrophon und teilt uns seine Insiderkenntnisse mit: “Jürgen Klinsmann hat sich warm angezogen – er trägt lange Unterhosen!” Aha…. danke!
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In Vorbereitung auf das Spitzenspiel am Samstag gegen Bayern München, werde ich heute Abend den Feind ins Visier nehmen und mir das Spiel der Bayern gegen Bukarest ansehen. Ganz nebenbei bekam ich gestern den Anruf einer netten PREMIERE-Dame, die mir mitteilte, dass PREMIERE FLEX tot ist. So ganz fundiert war das aber alles irgendwie nicht. Wie ich fast vergessen hätte, bin ich ja einer dieser FLEX-Kunden.
Sie: “Hallo Herr Peters, haben sie einen Moment Zeit für mich oder ist es gerade unpassend?”
Ich: “Kommt drauf an, fangen Sie doch erstmal an.”
Sie: “Sie haben ja noch xx Euro Premiere Flex-Guthaben bei uns. Premiere Flex ist ja ein aussterbendes Modell, deshalb wollte ich fragen, ob wir nicht sonst etwas für sie tun können.”
Hmmm. Was sage ich. Dumme Sprüche helfen aber auch nicht weiter. Erstmal unwissend tun. Ich: “Aussterbend?”
Sie: “Ja – sie können ab jetzt kein Premiere Flex-Guthaben mehr dazu buchen. Flex gibt es nicht mehr.” (Das stimmt doch gar nicht, oder? Ich kann nur die Vertragslaufzeit von 12 Monaten nicht verlängern!? Egal!)
Ich: “Aha – und was ist mit meinen Guthaben?”
Sie: “Das können sie zu jedem Zeitpunkt aufbrauchen bei uns, auch nächstes Jahr noch.”
Ich: “Ok – super.”
Sie: “Sie können natürlich auch noch ein anderes Paket bei uns buchen und wir verrechnen das.”
Ich: “Äh nein danke – ich habe bereits schon ein Bundesliga-Paket über Arena damals gebucht und solange das noch läuft, wollte ich, da überhaupt nur der Fußballbereich in Frage kommt, kein weiteres Paket buchen.”
Sie: “Stimmt, das würde ja dann auch keinen Sinn machen, das wäre dann ja doppelt.”
Ich: “Richtig.”
Sie: “Dann danke ich für das Gespräch und wünsche ihnen noch einen schönen Abend.”
Ich: “Ebenso.Tschüss”
Sie: “Tschüss.”
Und nun habe ich dann mal die Konferenz heute Abend gebucht, damit sich mein FLEX-Konto mal endlich leert. Freue mich drauf!
Pillenpackung IV
Da es so schöne viele Sachen in den letzten Tagen gab, die ich auch nicht unerwähnt lassen möchte, gibt es heute vor dem Spiel der Bayern noch eine schöne Pillenpackung mit vielen buten Smarties.
Weinreich gegen Zwanziger
Immer weiter, immer weiter. Das Thema ist lange noch nicht auf. Stefan Niggemeier betont kritisch zu Zwanzigers Preisgewinn “Gegen Vergessen – Für Demokratie.” (via nolookpass Du gehst niemals allein, der auch noch einen schönen Kommentar für Zwanziger über hat)
Damit nicht genug. Der geschätzte Kollege Easyfunk von Welt Hertha Linke geht seiner Profession nach und betrachtet den Fall unter soziologischen Gesichtspunkten bei den Sozialtheoristen.
Oliver Fritsch, der Mann, der eigentlich an allem Schuld ist, war sich nicht zu schade, den ganzen Fall, noch einmal zu resümieren, in gewohnt sachlicher Manier.
Kommen wir zu den seichten Themen. Zum Beispiel zum Capitano. Der wollte Jogi Löw mit seinen Worten nur mal wachrütteln. Nett, oder? Meinen auch die Jungs von Fritten, Fußball und Bier.
Für ähnlich viel Gelächter sorgte am Wochenende Schiedsrichter Thomas Metzen bei der Zweitliga-Partie Mainz-St.Pauli für seine “Hallo Cowboys”-Begrüßung und sein Doppelgelb. Zu Betrachten in bewegenden Bildern bei der Taktikbesprechung.
Der Trainer hat heute mal wieder seine Kategorie “Billige Lacher” aufgefüllt und eine kleine Abhandlung über Frauen-Fußball in der DDR verfasst. Leider versteht nicht jeder den feinen Humor des Herrn Baade. Zu lesen in den Kommentaren.
Ähnlich vorwitzig geht Stefan von Blog-G vor. Seinen Text über rosa Schühchen und allgemeine Diskussions- und Internetkritik versteht aber nun wirklich niemand mehr.

