Iliga 1.1 für Iphone und Ipod Touch

Am Montag ist das bereits schon erwähnte Update von Iliga im Appstore bereit gestellt worden. Folgende Neuerungen wurden in die Version 1.1 eingebaut.

  • Unterstützung der 2.Fußball-Bundesliga
  • Ergebnisse von laufenden Partein werden nun in rot angezeigt, Endergebnisse in schwarz
  • Erweiterte Tabelle. Die Tabelle ist drehbar und enthält mehr Angaben.
  • Blogintegration: Der Iliga-Blog mit Kommentarfunktion wurde integriert.
  • Wikipedia-Links für jeden Verein
  • Integrierter Browser für externe Links.

Habe die Neuerungen noch nicht getestet. Hören sich aber mehr als sinnvoll an. In Zukunft plant man wohl auch eine Zusammenarbeit mit der dpa und einem echten Liveticker inklusive Spielgeschehnisse.

Einen ausführlichen Test gibt es hier. Weitere Infos hier. Kaufen oder gratis updaten kann man es für 2.99 € hier.

Historie: Bayer in der Champions-League

Ein Makel, der den Leverkusenern seit gut einem Jahrzent anhaftet, ist der des ewigen Zweiten. Zwischen 1997 und dem Jahr 2002 wurde der Pillenclub vier Mal Vizemeister. Meisterschaften wurden zumeist irgendwo in der Provinz verspielt. Schlimmer erging es eigentlich nur Schalke, die seit bald 50 Jahren keine Meisterschaft gewonnen haben und im Jahr 2001 nur “Meister der Herzen” hinter den Bayern wurden. Genau dieses Meisterschaftsjahr führte Leverkusen in die Champions-League. Ein vierter Platz reichte damals noch für die Qualifikation zur Königsliga.

Es sollte ein Katastrophenjahr werden. Ein Jahr unter Klaus Toppmöller, das in die Geschichte eingehen sollte. Das Verliererjahr. Drei Wettbewerbe. Drei Mal Zweiter. In der Bundesliga erspielte sich die Werkself bis nach dem 31.Spieltag einen komfortablen Fünf-Punkte-Vorsprung. Danach war der Zauberfussball der Spielzeit vergessen und Bayer verlor erst daheim gegen Bremen und dann beim Fastabsteiger Nürnberg, was gleichbedeutend mit dem Verlust der Tabellenführung war. Der Sieg am letzten Spieltag gegen Hertha BSC half nicht mehr, die Dortmunder von der Spitze zu verdrängen.

Im DFB-Pokal spielte man sich bis Finale und verlor dort sang- und klanglos gegen Schalke mit 2:4. Da hatte Leverkusen allerdings das Schlimmste schon hinter sich. Das Finale in der Champions-League. Bewunderswert kämpfte sich das Team von Toppmöller durch die Qualifikation, durch die erste Gruppenphase mit Barcelona (ein grandioser Sieg daheim inklusive), Lyon und Fenerbahce und dann durch die zweite Gruppenphase (auch die gab es damals noch) mit Deportivo, Arsenal und Juventus.

Es folgte ein Herzschlagfinale in der Runde der letzten 16 gegen Liverpool. 1:0 hatte man auswärts verloren, im Rückspiel stand es bis sechs Minuten vor Ende nur 3:2 für die Rheinländer bis Lucio kam und das entscheidende 4:2 besorgte. Im Halbfinale erledigte man das nächste englische Team mit Manchester United. Zwei Unentschieden und die mehr erzielten Auswärtstore garantierten den Finaleinzug. Das legendäre Finale im Hampden Park in Glasgow.

Es sollte eine der bittersten Stunden für Anhänger der Werkself werden. Fassungslosigkeit war Trumpf nach einem Spiel, dass man hätte gewinnen müssen. Der Gegner Real ging früh in Führung, Bayer glich prompt aus und zeigte ein grandioses Spiel. Das reichte allerdings nicht, denn zwei Szenen auf Seiten der Madrilenen entschieden das Spiel. Zunächst in der 45.Minute (Holzhammer: psychologisch wichtiger Zeitpunkt) eines der schönsten Tore, die je in der Königsklasse gefallen sind.

Und in der 68.Minute die Verletzung von Madrids Torwart Sanchez. Die Geburtsstunde des großen Iker Casillas. Ein junger unerfahrener Torhüter kommt aufs Feld und entschärft schätzungsweise zehn hundertprozentige Einschussmöglichkeiten des deutschen Teams. Er lässt der Reihe nach Lucio, Kirsten, Ballack, Schneider und Berbatov alt aussehen. Real siegt.

Warum das Ganze? Leverkusen ist das letzte deutsche Team im Finale der Champions-League gewesen. Heute startet die neue Champions-League-Saison (Quali mal ausgenommen). Die deutschen Farben werden durch Bremen und Bayern München vertreten. Das nun die beiden Teams soweit im Wettbewerb vorstoßen ist eher unwahrscheinlich, trotzdem viel Glück allen deutschen Teilnehmern.

Notenübersicht: Spieltag 4

Relativ große Einigkeit in der Bewertung der Bayer-Akteure im Spiel gegen Hamburg. Heute wieder ohne Welt am Sonntag – dafür mit meiner eigenen Einschätzung. Diskrepanzen gibt es bei Henrique. Die Bild hat ihn mit 5 bewertet, der Rest zwischen 2,5 und 3,5. Die Bild hat vermute ich, die komplette Innenverteidigung als mangelhaft betrachtet. Henrique ist ja nach Friedrichs Platzverweis in die Innenverteidigung gerutscht.

Hier die Bewertungen in der Übersicht. Die Kaderseite mit den Durchschnittsnoten der ganzen Saison ist ebenfalls aktualisiert.

name position bild kicker sportal caten. dschnitt
adler tor 3 3 3,5 2,5 3,00
haggui abwehr 5 5 4,5 4,5 4,75
m.friedrich abwehr 5 5 5 5 5,00
henrique abwehr 5 3,5 2,5 3 3,50
djakpa abwehr 4 4 4 4 4,00
rolfes mittelfeld 4 2 3,5 3,5 3,25
renato augusto mittelfeld 3 3 2,5 2,5 2,75
vidal mittelfeld 4 3 3 2,5 3,13
barnetta mittelfeld 3 3 3,5 3,5 3,25
kießling sturm 4 3 3 3 3,25
helmes sturm 2 2,5 2,5 2,5 2,38
sukuta-pasu sturm 0
kadlec abwehr 3 3 3,5 3 3,13
dum mittelfeld 0

Hamburger SV, Teil 1 (oder ein Foul zu viel)

Ich habe lange überlegt wie ich denn die Analyse des Spiels HSV – Bayer 04 beginne. Bis jetzt ist mir nichts sinnvolles eingefallen. Immer noch denke ich, dass diese Niederlage vollkommen überflüssig war. Folgende Problematiken sprangen mir schon während des Spiels ins Gesicht.

[’36] Guerrero mit dem Anschlusstreffer. Der macht immer seine Bude gegen die Werkself. Freistoß von Trochowski, dann kann der Peruaner unbedrängt einnicken. Da war Bayer zuletzt immer etwas nachlässig. Nicht, dass die Hanseaten wieder ein 0:2 drehen. Wäre ja noch schöner. Auf jeden Fall ein Weckruf, wieder mehr zu machen.

Zu den positiven Dingen komme ich später. Wenn man eine Niederlage kassiert hat, schaut man erstmal auf das, was schief gelaufen ist. Wir alle kennen ja auch das Endergebnis. Also 2:0-Führung in Hamburg und dann eine, von gefühlten 32 Standards. Ecken und Freistöße gab es in Massen in der Gefahrenzone. Dass da irgendwann mal einer reinfällt ist zwangsläufig. Vor allem bei der Werkself. Schon gegen Dortmund hat man solche Dinger kassiert, gegen Hoffenheim und jetzt gegen Hamburg. Keine Zuordnung, kein Kopfballspiel, es passt in solchen Situationen oft noch nicht in der Abwehr.

Guerrero macht das Tor und dann verfällt Leverkusen in das altbekannte Phlegma. Kein Killerinstinkt, kein Biss, kein Herz und Verstand um das Ding nach Hause zu schaukeln, stattdessen fängt sich Manuel Friedrich eine dumme gelb-rote Karte ein. Dass dann Trainer und Spieler nach dem Match die Schuld beim Unparteiischen suchen, ist bezeichnend.

Erstaunlicherweise beziehen sich die beiden vor allem auf die erste gelbe Karte. Die habe ich so in Erinnerung.

[’24] Friedrich baselt sich eine Gelbe Karte ein. Angriff von hinten in die Beine von Olic. Muss man geben.

Wenn man dann, vorbelastet mit Gelb, so in einen Zweikampf geht, wie Friedrich gegen Matthijsen, darf man sich nicht wundern, wenn man auch noch die zweite Karte erhält. Er trifft den Hamburger, damit erübrigt sich jegliche Diskussion. Auch die Frage, ob die Hamburger eventuell nicht so hart ins Gericht genommen wurden, sollte völlig irrelevant sein. Dies meint auch Torwart Rene Adler, der wie immer die Schuld nicht bei Außenstehenden sucht, sondern (bei sich und) dem Team.

In der Folge reihen sich teils unglückliche Aktionen, teils individuelle Fehler aneinander, die zu Toren führen. Das passiert einfach, wenn ein Team nur noch mit zehn Mann spielt. Dass noch mehr nach vorne gegangen wäre, haben die letzten fünfzehn Minuten gezeigt. Der HSV wirkte defensiv nie so sattelfest, dass nicht vielleicht doch noch ein Tor hätte fallen können. Vielleicht hätte die Werkself einfach noch ein bisschen mehr riskieren sollen. Hätte, wenn und aber.

Kommen wir zu den positiven Seiten des Spiels. Was ich in den ersten dreißig Minuten von Leverkusen gesehen habe, war oberste Klasse. Super Pressing von den Stürmern, ein Mittelfeld mit sicheren und einfallsreichen Passspiel und eine souveräne Abwehr. Die beiden Toren sind Lehrmaterial für schnelles und direktes Spiel. Hier der Wermutstropfen, dass zum Beispiel Kießling nicht zum 3:0 trifft. Dann hätte man den Hanseaten den Zahn gezogen.

So bleibt zurück, dass Bayer wieder einmal erfrischend offensiven Fußball gespielt hat, ohne etwas zählbares mit nach Hause zu nehmen. Ein Stürmerpaar, dass immer für ein paar Tore gut ist, ein Mittelfeld mit viel Potenzial und eine Abwehr, die sich noch stabilisieren muss. Torwart Adler feierte ein gelungenes Comeback, konnte aber nicht die erhoffte Stabilisierung durch psychologische Einflussnahme erzwingen.

Nach dem Klick gibts die Pressestimmen:

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Live: Hamburger SV – Bayer Leverkusen 3:2

[Auswärts] Nachtrag zu den anderen Partien. Podolski trifft zum 3:0 gegen sein Exverein. Da kann der Boulevard eine schöne Geschichte draus stricken. Frei zum 3:3 für die Dortmunder. Das ganze per Handelfmeter. Riether für Wolfsburg das 2:2.

Die Ergebnisse: Bremen – Cottbus 3:0, Hertha – Wolfsburg 2:2, Dortmund – Schalke 3:3, Hoffenheim – Stuttgart 0:0, Köln – Bayern 0:3.

21 Tore heute und spannende Spiele. Da wird jede Fußball-Verdrossenheit behoben. Das wars von hier. Kleiner Nachtrag noch. Auch bei Medien-Sport-Politik wurde der Spieltag gebloggt. Ist mir leider verborgen geblieben.

[ENDE] Ganz bittere Niederlage für Bayer. Der HSV vor allem aufgrund der gelbroten Karte, guter Standards, bzw. in diesen Situationen schwacher Abwehrleistungen der Werkself gewonnen. Spielerisch Bayer fast eine klasse besser. Martin Jol meint, dass der HSV besser war. Sonst gute Entscheidungen von Jol Atouba aufzustellen und Petric für Olic zu bringen. Bruno Labbadia sieht den Schiri als Schuldigen. Morgen, spätestens Montag die Komplettanalyse.

[Auswärts] Tatsächlich der BVB mit dem Ausgleich. 3:3 in Dortmund und Bayern mit dem dritten Tor in Köln. Und auch Wolfsburg schlägt nochmal zurück. 2:2.

[’90] Leverkusen baut nochmal Druck auf. Jetzt Riesenjubel in der Arena. Vermutlich hat der BVB ausgelichen.

[Auswärts] Hertha dreht das Spiel gegen Wolfsburg. 2:1 durch Cicero.

[’88] Kadlec wird von Rolfes geschickt. Aber dann in die Arme von Rost. Kurz darauf Helmes mit einem unglücklichen Schussversuch.

[’85] Sukuta-Paso kommt für Vidal im Spiel. Der HSV zieht sich jetzt ein wenig zurück und sieht defensiv nach wie vor etwas schwach auf der Brust aus.

[Auswärts] Mehr Spannung in Dortmund. Ernst jetzt mit Glattrot. Immer noch 2:3 aus Sicht des BVB. Werder mit dem zweiten Treffer durch Frings. Und legt gleich die dritte Bude nach. Sanogo mit dem Tor.

[’81] Jarolim rutscht am Ball und an Rot vorbei. Vielleicht gerade noch seitlich in Dum gegrätscht. Es gibt nur Gelb.

[Auswärts] Werder Bremen jetzt doch noch mit dem Tor. Diego trifft.

[’79] Dum für Barnetta. Der Schweizer in der zweiten Hälfte blass.

[’78] Wieder Ecke für den HSV. Immer gefährlich in diesem Spiel, doch dieses Mal nicht der Hauch einer Chance.

[Auswärts] Subotic trifft zum 1:3 in Dortmund. Dann 2:3 durch Frei. Dann Pander mit Gelb-Rot.

[’75] Was geht jetzt im Kopf von Bruno Labbadia vor. 3:2 oder 5:2 ist doch eigentlich wurscht. Bringt man noch einen offensiven Mann um alles auf eine Karte zu setzen? Nach der grandiosen ersten Hälfte hat man eigentlich einen Punkt verdient.

[’72] Tor. Wie bitter ist das. Petric mit dem 3:2. Eine gewisse Sprachlosigkeit stellt sich bei mir ein. Ich möchte auf mein Auftaktposting und den Fan aus Mitleid hinweisen. Das Tor nach einer Ecke.

[’70] Petric führt sich gut ein. Trochowski schickt den frischen Mann, doch Petric schiebt am langen Eck vorbei.

[’68] Olic muss jetzt raus. Ein Bude für ihn und Petric auch. Der HSV immer noch mit viel Respekt vor den Leverkusener Angriffen. Für meinen Geschmack könnten sie aber noch mehr riskieren im Spiel nach vorne.

[’63] Trochowski gegen Vidal. Gelb für den Nationalspieler.

[’61] Ecke Leverkusen. Haggui fliegt in den Ball und verfehlt das Tor knapp

[Auswärts] Bremen – Cottbus 0:0, Hertha – Wolfsburg 1:1, Dortmund – Schalke 0:3 Hoffenheim – Stuttgart 0:0, Köln – Bayern 0:2 – Toni mit Treffer 2, Kacar gleicht in Berlin aus.

[’59] Bayer befreit sich immer wieder gut. Nach vorne mag man aber nichts großartig riskieren. Adler bisher fehlerfrei bei seinem Comeback. Nicht ein Anflug von Unsicherheit. Bei den Gegentoren gabs nicht zu holen.

[Auswärts] Schalke mit dem dritten Treffer. Der BVB wird schön zuhause auseinander genommen. Und Köln liegt gegen Bayern 0:1 zurück. Westermann und Toni treffen. Beide mite eher schwachen Leistungen am Mittwoch in der WM-Quali.

[Auswärts] Bremen – Cottbus 0:0, Hertha – Wolfsburg 0:1, Dortmund – Schalke 0:2, Hoffenheim – Stuttgart 0:0, Köln – Bayern 0:0 – Alle Partien laufen wieder.

[’50] Leverkusen beschränkt sich jetzt auf eine kontrollierte abwartende Taktik. Der HSV versucht Druck aufzubauen und in diesem Moment Olic mit dem 2:2. Haggui bekommt den Ball nicht aus der Gefahrenzone, Olic dann im Zusammenspiel mit dem Innenpfosten. Ärgerlich, denn auch Kießling hat sein Scherflein dazu beigetragen.

[’48] Eckball Nummer Neun. Da muss ein Bayer-Akteur auf der Linie klären.

[’46] Nun gehts weiter Djakpa raus, dafür Kadlec mit seinem ersten Einsatz.

[Halbzeit] Starker Beginn von Bayer mit viel Druck auf die HSV-Abwehr. Daran hat sich nichts geändert. Zwei hervorragend herausgespielte Tore von Leverkusen, dann etwas überraschend der Anschlusstreffer. Das verspricht viel Spannung und Feuer für die zweiten 45 Minuten. Die Aktion von Friedrich nochmal in der Nachbetrachtung vielleicht zumindest aus Fleischers Sicht verständlich. Kann man geben bei strikter Regelauslegung und diese Linie ist Fleischer ja bisher auch gefahren.

[Auswärts] Halbzeitstände (bis auf Hoffenheim, da die 43.) Bremen – Cottbus 0:0, Hertha – Wolfsburg 0:1, Dortmund – Schalke 0:2, Hoffenheim – Stuttgart 0:0, Köln – Bayern 0:0

[’44] Was der HSV in der Abwehr zu Wege bringt ist immer noch alles andere als das Gelbe vom Ei. Vidal spielt hinten rechts. Henrique innen für Friedrich. Kann man nur hoffen, das Castro nächste Woche wieder fit ist. Die Abwehrproblematik wird immer bedeutender.

[’40] Jetzt wird bitter. Labbadia rastet am Spielfeldrand aus. Warum? Friedrich berührt Matthijsen, aber naja das war doch bitte kein Gelb. Fleischer siehts anders. GELB-ROT für FRIEDRICH.

[Auswärts] Bremen – Cottbus 0:0, Hertha – Wolfsburg 0:1, Dortmund – Schalke 0:2, Hoffenheim – Stuttgart 0:0, Köln – Bayern 0:0 – Rafinha trifft für Schalke in der 39. Minute.

[’39] Vidal rustikal mit gestreckten Beinen in den Gegner. Schiri Fleischer hatte komischer Weise kurzzeitig überlegt, weiter laufen zu lassen. Dann doch nicht. Dann auch Gelb.

[’36] Guerrero mit dem Anschlusstreffer. Der macht immer seine Bude gegen die Werkself. Freistoß von Trochowski, dann kann der Peruaner unbedrängt einnicken. Da war Bayer zuletzt immer etwas nachlässig. Nicht, dass die Hanseaten wieder ein 0:2 drehen. Wäre ja noch schöner. Auf jeden Fall ein Weckruf, wieder mehr zu machen.

[Auswärts] Bremen – Cottbus 0:0, Hertha – Wolfsburg 0:1, Dortmund – Schalke 0:1, Hoffenheim – Stuttgart 0:0, Köln – Bayern 0:0

[’31] Olic prüft Adler und der taucht blitzschnell ab und klärt zur Ecke.

[’29] Reinhardt macht einen Eindruck, als ob er zuletzt auf Kreisliga-Niveau gekickt hätte. Langsam, schlechtes Stellungsspiel und schon in Gedanken beim Bier in der Kabine.

[’26] Da hätte Kießling alles klar machen können. Alleine auf dem Weg zu einem Stelldichein mit Rost. Der will aber gar nicht und klärt.

[’24] Großartig. Der Angriff überhaupt. Rolfes gewinnt den Ball. Pass auf Kießling, der schickt Helmes und der ganz abgezockt, wie ein Großer zum 0:2!

[’24] Friedrich baselt sich eine Gelbe Karte ein. Angriff von hinten in die Beine von Olic. Muss man geben.

[Auswärts] Dogfood ist jetzt auch in die Berichterstattung eingestiegen. Inzwischen führt Schalke in Dortmund. Farfan im ersten Spiel in der 20. zum Führungstreffer.

[’19] Wenn nicht gerade Einzelaktionen einen gefährlichen Angriff bei Hamburg einleiten, geht da nicht viel. Der Spielablauf wird ständig von den Leverkusener attackiert, die sich so regelmäßig Bälle erarbeiten. Die werden dann nach Außen getragen und führen immer wieder zu gefährlichen Situationen.

[’17] Drei Mann bearbeiten gerade Guerrero. So gefährlich der Peruaner? Jetzt wieder Atouba nach dem Motto: Einfach geht nicht.

[’16] Demel mit einer Flanke auf Neves und der Kopfball geht zwanzig Zentimeter am Tor vorbei. Das war knapp und die erste Großchance für den HSV.

[’14] Herrlich. Helmes verpasst eine Flanke knapp. Danach dribbelt Atouba seelenruhig an der Eckfahne herum, statt zu klären.

[Auswärts] Bremen – Cottbus 0:0, Hertha – Wolfsburg 0:1, Dortmund – Schalke 0:0, Hoffenheim – Stuttgart 0:0, Köln – Bayern 0:0 – Sonst keine weiteren Tore in den anderen Stadien. In Dortmund riecht es nach astreinem Derby-Fußball.

[’10] Bayer macht Druck ohne Ende. Rolfes auf außen, wo Kießling geschickt flach auf Henrique in die Mitte gibt. Atouba rettet.

[‘8] Neves zeigt mal was er so drauf hat. Schöner Doppelpass mit Trochowski, der immerhin schon zur dritten Ecke der Hanseaten führt. Da ist einiges los.

[‘6] Super Start von Bayer und die perfekte Ausgangsposition. Jetzt müssen die Hamburger agieren und das wird ein schön offenes Spiel mit konternden Pillendrehern.

[‘4] BARNETTA mit dem 0:1, de Jong mit schlimmen Fehler, Steilpass auf Helmes, aber zu steil, dann trotzdem noch eine super Flanke auf Kießling, der an die Latte köpft und der Schweizer vollendet.

[Auswärts] Bremen – Cottbus 0:0, Hertha – Wolfsburg 0:1, Dortmund – Schalke 0:0, Hoffenheim – Stuttgart 0:0, Köln – Bayern 0:0 – Wolfsburg führt durch Costa.

[‘2] Adler mit erstem Ballkontakt. Beide Mannschaften versuchen direkt Gas zu geben. Noch etwas unpräzise das Ganze, aber nach 90 Sekunden darf man noch nicht so viel erwarten.

[‘1] Der Ball rollt, ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten.

[Auswärts] Die Partien in Bremen und Köln laufen bereits.

[Vor dem Spiel] Das Spiel wird heute hochstilisiert zum Offensiv-Fußball-Fest, da die Teams mit den meisten Treffern gegeneinander spielen. Mal sehen, ob das wirklich so eintrifft.

Labbadia hofft derweil auf eine Stärkung der Abwehr durch die Rückkehr von Rene Adler. Die Leverkusener Aufstellung hat sich gegenüber dem letzten Spieltag nur auf dieser Position verändert. Haggui und Vidal scheinen nach ihren kraftzehrenden Länderspielausflügen, fit genug zu sein.

So gleich gehts los. Hamburg mit Neves, aber ohne Jansen. Atouba spielt, weil eingespielter und mit Spielpraxis. Sehe ich mal als Vorteil, denn Atouba ist immer gut für einen Bock.

Premiere: Zum ersten Mal werde ich heute ein Leverkusen-Spiel und den Bundesliga-Spieltag live bloggen. Mehr später!

Vorschau: Hamburg – Leverkusen

Hamburg-Fans müssen keine Angst mehr haben. Eine Niederlage ist schmerzlich. Es gab schon Fälle da führte sie in der größten Aufregung zum Tod, aber auch das ist nichts vor dem ein HSV-Anhänger sich fürchten muss, denn jetzt gibt es ja den HSV-Friedhof. Das sogenannte “Grabfeld HSV” befindet sich auf dem Friedhof Altona und dort kann der HSV-Fan sich für nur beispielsweise 370 Euro in einer HSV-Urne beisetzen lassen. Und das Schönste ist, dass das Stadium direkt vom Grab zu sehen ist.

Also liebe Leute, was ich sagen möchte. Es gibt schlimmeres als am Samstag in der heimischen AOL-Arena HSH-Nordbank-Arena zu verlieren. Gegen die Werkself. Aber nicht, dass das jetzt jemand als kollektiven Aufruf zum Ableben missversteht! Wo wir gerade beim Thema Abgänge sind. Rafael van der Vaart spielt gar nicht mehr für die Hanseaten und das ist ja gerade der, der die Werkself mit einem Elfer im letzten Jahr erledigte. Van der Vaart hatte damals einige Probleme mit Bildern, die ihn mit Valencia-Trikots zeigten, aber gegen Leverkusen zockte er sich wieder in die Herzen der HSV’ler.

Damit Hamburgs Trainer Martin Jol gar nicht merkt, dass der Niederländer fehlt, hat Didi Beiersdorfer mal kräftig auf dem Transfermarkt zugeschlagen und gefühlte zwölf neue südamerikanische Wunderspieler zwei Minuten vor Schließung des Transferfensters erworben. Von denen wird aber höchstens Thiago Neves von Beginn an auflaufen. Wie siehts aus in Leverkusen? Was hat die Länderspielpause für neue Erkenntnisse gebracht? Während ein guter Teil der Mannschaft auf internationaler Klassenfahrt war, hatte der Rest der Truppe einen Wandertag im schönen Westerwald. Da gab es eine unangenehme 1:2-Niederlage gegen die Zweitliga-Kicker von Wehen-Wiesbaden.

Die Klassenfahrer präsentierten sich auf internationaler Ebene mit unterschiedlichen Ergebnissen. Während Simon Rolfes ordentlich im deutschen Mittelfeld spielte, kam Helmes immerhin zu einem Kurzeinsatz gegen Finnland. Tranquillo Barnetta spielte wohl weit unter seinen Möglichkeiten für die Schweiz, die sogar gegen Luxemburg 1:2 daheim verloren. Theofanis Gekas präsentierte mal wieder seinen Torriecher für die Griechen. Ein Tor gegen Luxemburg und zwei Treffer gegen die Letten, so die hervorragende Bilanz des Stürmers, der aber trotzdem wohl nur Ersatz sein wird am Samstag. Arturo Vidal spielte zwei mal für die Chilenen. Am Ende stand eine Niederlage gegen Brasilien und ein Sieg gegen Kolumbien zu Buche. Vidal wird am Freitag direkt ins Mannschaftshotel eintrudeln. Karim Haggui erdaddelte sich mit Tunesien nur ein 0:0 gegen Burkina Faso und brachte auch noch eine Zerrung mit Heim.

Für die Aufstellung heißt das, dass nun sowohl Vidal fraglich ist, als auch Haggui. Castro hat das Training am Donnerstag wieder abgebrochen. Helmes Knöchel schmerzt. Damit hat Labbadia vor allem ein echtes Problem in der Defensive.

Sonst wird Labbadia auf sein bewährtes 4-4-2 mit den üblichen Verdächtigen zurückgreifen. Sollte Vidal nicht spielen können, lieber Herr Labbadia, wie wärs mit einem 4-3-3 mit Gekas in der Spitze? Lassen wir uns überraschen. Das Schönste ist übrigens: Rene Adler wird wohl sein Comeback im Kasten der Werkself geben.

Die Statistik ist gar nicht so schlecht für die Werkself in Hamburg. Acht Siege, neun Unentschieden und zwölf Niederlagen. Die letzte Niederlage, wie schon erwähnt im Vorjahr, davor gab es einen 2:0-Sieg bei den Nordlichtern. Apropos Statistik. In der Kategorie, Statistiken, die kein Fan braucht, wie zum Beispiel Flankengenauigkeit und Schüsse liegt Leverkusen auf Platz 1 in der Bundesliga. Bei der Chancenverwertung liegt der HSV auf Platz 1 und Leverkusen auf Platz 3. Vielleicht können Hamburg und Leverkusen ja die Plätze tauschen. Das wär schön.

Die Aufstellungen wie immer ohne Gewähr und der Rechtsweg ist ausgeschlossen:

Hamburger SV:
F. Rost – Demel, B. Reinhardt, Mathijsen, Jansen – Jarolim, de Jong – Thiago Neves, Trochowski – Guerrero, Olic.

Bayer Leverkusen:

R. Adler – (Haggui?), Henrique, M. Friedrich, Djakpa – Rolfes – Renato Augusto, Vidal, Barnetta – Helmes, Kießling.