werkself-SONNtalk: weserreisegedanken

Gestern, am Samstagabend – die gewohnte Surftour durch das schwarz-rote soziale Netzwerk: Bayers Zweite holt kurz vor Schluss einen Punkt gegen Elversberg und die Bayern dürfen den gelb-schwarz gestreiften Überfliegern aus Dortmund beim Üben des Meisterjubels zuschauen.

Und querbeet fragt man sich: was macht die WERKSELF aus der westfälischen Vorlage im “wir hängen die Bayern ab”-Programm?

2-2 verloren!

Um 20.05 Uhr am Sonntagabend, kurz nach Verlassen des grün-weißen Weserdunstkreises, ist diese Frage – emotional und von Enttäuschung geprägt – schnell beantwortet: Nichts! Warum, wieso, weshalb? Weil zwei Tore nicht verhindert wurden, die nie hätten zustande kommen dürfen? Weil Bremen Platz bekam, der 80 Minuten der WERKSELF gehörte? Weil das 0-3 nicht fiel … ? Ja, kann wohl niemand abstreiten.

Typisch Bayer? Nein! Klar, auch jetzt um 20.47 Uhr – irgendwo bei Oldenburg – ärgere ich mich maßlos über die gefühlte Niederlage in diesem komischen Stadion. Aber ich teile die Meinung nicht, dass wir es hier mit einem schwarz-rot-typischen Verhaltensmuster zu tun haben, dagegen sprechen die Ergebnisse der noch kurzen Post-Nürnberg-Ära und auch die Tabelle. Ich bin sicher, dass wir uns die beiden Punkte wiederholen, spätestens in München. Nicht falsch verstehen: Enttäuschung, Frust, Wut, Kritik – alles richtig. Das Ergebnis von heute war natürlich ein Unding und natürlich soll ein Blick auf die Tabelle den 10-Minuten-Blackout nicht schönreden. Aber ich halte unsere Jungs für stark genug, dass sie das wegstecken und schon am Samstag gegen Wolfsburg den Verfolgern zeigen werden, dass so leicht keiner an uns vorbeikommt.

Warum? Weil mein Bauch und mein Bayer-Herz mir das jetzt – in einer Stunde fahre ich an der BayArena vorbei – genau jetzt sagen.

So und jetzt gehts auf in die Facebook- und die Onlinemedienwelt. Bin mal gespannt, wie da der Tenor ist: “.. typisch Bayer, wie immer, Big-Points holen die nie ..”! So wirds wohl sein … heute wars auch so. Aber denkt dran: Wer ein Leben lang mit den Augen in die Vergangenheit blickt, schaut ein Leben lang mit dem Hintern in die Zukunft.

Schwarz-rote Grüße
Klaus

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