Interna und das Derby

Vor gut einem Jahr begann ich dieses Blog. Mit ein Grund war, meine mangelhafte Auslastung auf der Arbeit. Auslastung darf man jetzt so und so verstehen. Vielleicht trifft es Beanspruchung besser. Ich bin Bildredakteur, wie der ein oder andere sicherlich schon mitbekommen hat. Der Job ist eigentlich toll, der Arbeitgeber naja und der Branche geht es schlecht. Kürzlich musste ich lesen, dass der Chef, der auch Chef eines rotweißen Ruhrpottvereins ist, sich Sorgen um sein Budget im Verein machte. Derweil machte ich mir Sorgen um mein eigenes Budget. Denn der Chef sparte auch an allen erdenklichen Stellen. Zusammenhänge will ich aber nicht unterstellen. Eine denkbar miese Kombination also, will man sich eine sichere Zukunft verschaffen.

Der Job brachte es mit sich, dass ich sehr regelmäßige Zeiten im Büro hatte und mich auch dementsprechend mit diesem Blog auseinandersetzen konnte. Das wird sich in Zukunft ändern. Der Job wurde an den Nagel gehängt, die Uni ruft, ein ganz anderer Bereich soll in einigen Jahren beackert werden. Etwas, was mehr Zukunft hat. Mit dieser Umstrukturierung meines persönlichen Lebens, wird es hier eventuell (ich hoffe nicht) etwas ruhiger werden. Schon in der letzten Zeit, konnte ich auf viele nette Anfragen nicht eingehen, Kontakte weniger pflegen als sonst, einfach aufgrund der Tatsache, dass das neue Leben organisiert werden muss. Soweit zu den Interna.

Zum Derby möchte ich nochmal auf die letztjährige Serie hinweisen. Apropos Serie. Ich habe das dumpfe Gefühl, dass die Serie reißt. Gegen die Kölner. Sowohl Kadlec, als auch Renato Augusto sind nicht im Kader. Diese beiden Positionen sind derzeit die größten Sorgenpunkte, aber immerhin soll Hyypiä wieder ran. Damit könnte zumindestens die Null hinten stehen.

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Premiere im Blog: Das Pokal-Aus

Letzte Saison gab es ja kein Pokal-Aus, sondern eine Final-Niederlage. Das sind zwei ganz verschiedene Paar Schuhe. Damit das vorweg geklärt ist. Gut 90 Minuten hatte ich gestern Zeit mich mit dem vorzeitigen Scheitern im DFB-Pokal auseinander zu setzen. Gegen einen Zweitligisten, der aber eine erstklassige Partie gezeigt hat und verdient eine Runde weiter gekommen ist. Der 1.FC Kaiserslautern hat den Betze verteidigt und die Werkself hatte so gar nichts zu melden. Ich hatte nie das Gefühl, dass das noch was wird.

Woran das lag? Nun das hat verschiedene Gründe. Ich kann mich noch an den Saisonbeginn erinnern, der ja auch gar nicht so lange zurück liegt, als Jupp Heynckes und diverse Spieler erklärten: “Erst einmal hinten sicher stehen und vorne sind wir immer für ein Tor gut.” Das hätte ich fünf Spieltage blind unterschreiben können und auch für die Zukunft, jedoch nicht mit dem gestrigen Kader oder dem vom Sonntag.

Erst einmal hinten sicher stehen. Dafür bedarf es eines Lenkers, der die Abwehr organisiert. Der steht normalerweise in der Innenverteidigung und hört auf den Namen Sami Hyypiä. Der Finne ist bisher das offene Geheimnis des Leverkusener Abwehrverbunds. Gutes Stellungsspiel, sicher im Aufbau, für seine Mitspieler mitdenkend. Genau dieser Schlüsselspieler fehlte gestern bei Bayer und so musste Manuel Friedrich die Rolle des Abwehrchefs übernehmen, was schon oft in der vergangenen Spielzeit katastrophale Folgen hatte – gestern nun erneut. Friedrich ist guter Abwehrspieler. In den bisherigen Spielen an der Seite von Hyypiä sogar ein sehr guter, doch die Verantwortungsrolle steht ihm nicht gut.

Der Rest des Defensivverbunds spielte solide, wirkte aber desöfteren desorientiert. Und so kassierte man auch die Tore. Das alles wäre ja gar nicht so schlimm gewesen, denn vorne ist man ja immer für ein Tor gut. Eins gelang auch, aber erst als Heynckes die komplette Mannschaft plus Taktik umgeworfen hatte und mit drei Stürmern spielte. Viele kleine Puzzleteilchen führten zu einer allgemeinen Ungefährlichkeit der Werkself.

Das fing hinten bei Sarpei an. Der Linksverteidiger spielt solide defensiv, beim ersten Gegentreffer war er sehr weit vom Gegenspieler entfernt, ok, aber nach vorne? Da geht gar nichts. Später wechselte der Trainer Schwaab ein, so dass Castro auf Sarpeis Position kam und Bayer war um einiges gefährlicher. Von beiden Seiten ging Gefahr aus, nicht nur über Castros rechte Seite, was nebenbei auch dazu führte, dass man defensiv, aufgrund des Drucks, nicht mehr soviel zuließ.

Die Doppel-6 mit Vidal und Rolfes kann man spielen gegen einen starken Zweitligisten. Ob Bender schon bereit war für die Startelf, darüber lässt sich streiten und Kroos? Der ist immer noch sehr weit vom maximalen Leistungspotenzial des Supertalents entfernt. Keine Flanken, keine Freistöße, nichts aus dem Spiel strahlte Gefahr aus. Schonen, damit man nicht zurück zu den Bayern muss? Der Sturm hing in der Luft. Kießling glücklos, Derdiyok rackerte, konnte aber auch nichts ausrichten.

Bitter, aber so ist das nun mal im Pokal. Ein schlechtes Spiel und man ist raus. Und man kann einiges aus diesem Spiel für die Partie am Samstag gegen Köln mitnehmen. Aus Fehlern lernt man – hoffentlich. Und außerdem befand sich die Werkself am gestrigen Abend in hervorragender Gesellschaft. Die Leverkusener Mannschaft wird sicherlich fröhlichst ihren Ex-Trainer gegrüßt haben, der mit seinem neuen Club eine miese Vorstellung in Osnabrück ablieferte und ebenfalls die Segel strich.

Ballpod München, Ausgabe 4 (21. September 2009)

Die inzwischen vierte Ausgabe des Fußballpodcasts Ballpod(der) wurde am Montag Abend aufgenommen. Probek war dieses Mal leider alleine in seiner Küche, hatte aber trotzdem einige Gäste per Telefon zugeschaltet. Besonders interessant ist der Einspieler von Jürgen Kalwa, der sich mit dem “Spielmacher” beschäftigt.

Die vierte Nullnummer des Ballpodder-Podcasts ist da: diesmal sprach ich mit dem Spielbeobachter über den 1. FC Köln, mit Torsten über Schalke 04 und mit der Hirngabel über den VfB Stuttgart. Dank eines Einspielers von Jürgen Kalwa erfahren wir außerdem mehr über Max und das “Spielmacher“-Projekt. Aufgenommen wurde der Podcast in meiner Münchner Küche, aufbereitet von dogfood und dank der Musik von Jürgen und Riks akustisch abgerundet. Möge es euch bekommen – und sagt in den Kommentaren, wie es geschmeckt hat.

Malalarm: Der Kader

Naja irgendwie sieht das jetzt nicht so schick aus. Und übersichtlich? Auch noch nicht so richtig. Anbei die Kaderliste der Werkself. Anhand der Kästchen sollte man jetzt erkennen, wer gespielt hat, wie lange, wer gelbe oder rote Karten sich verdient hat, Tore oder Vorlagen beigesteuert hat, faul auf der Bank rumsaß oder gar nicht erst im Kader des Spieltags war. Wie gesagt – ich bin da noch nicht so zufrieden.

Demnächst immer hier.

Kader

Gewinnspielresonanzergebnisse

Also. Also das war ja nix. Vier Reaktionen auf das famose Gewinnspiel für das 11Freunde-Sonderheft. Geht ihr nie ins Stadion? Habt ihr keine Kamera dabei? Habt ihr das Heft eh schon? Tststs…. vielleicht waren die Gewinnspielbedingungen einfach zu anspruchsvoll.

Also – da noch ein Heft übrig geblieben ist, wird dies hier nach dem Motto, wer zu erst kommt, den bestraft der mahlt zuerst. Der erste Kommentar, der explizit äußert, dass er das Heft gerne hätte, gewinnt das übrig gebliebene Heft.

Nun zu den anderen vier Gewinnern. Vielen Dank für Eure Einsendungen. Dank Euch fühle ich mich nicht ganz so schlecht. Von einem Teil, habe ich die Adressen, vom anderen Teil nicht. Bitte schickt doch noch einmal Eure Postadressen. Danke!

Hier Eure Werke, teils augenzwinkernd kommentiert:

schatten

Uwe vom RW Essen-Blog “Im Schatten der Tribüne” hat dieses wunderbare Bild vom Eintracht Nordhorn-Stadion geschickt. Das Bild entstand während der DFB-Pokal-Partie zwischen der Eintracht und Werder Bremen.

textilvergehen

Sebastian Fiebrig vom “Textilvergehen” hat dieses Bild zweier sinnierender Fans geschickt, die dem Berliner Pokalfinale zwischen TeBe und Union beiwohnen.

jogisjungs

Henning von “JogisJungs” schickte dieses malerische Bild vom alten Millern-Tor auf St.Pauli.

nedsblog

Mein absoluter “Geheimfavorit” ist dieses Bild von Flo von “Nedsblog“. Er gab selber zu, dass das Bild nach der Einnahme von drei berauschenden Gerstengetränken entstanden ist. Und nicht zu vergessen – auf einem Stehplatz.

Nochmals danke Jungs. Schön, dass ihr auch noch ein paar Worte zur Entstehung der Bilder geschrieben habt. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht.

Werder Bremen, Teil 3

72 Spiele kein torloses Remis mehr – der Bart muss ab – Nichtangriffspakt – ein kleiner Kader.

Vier Statements zum Spiel. Zunächst zum kleinen Kader, der maßgeblich auch das Spiel beeinflusst hat. Kadlec verletzt, dafür Sarpei auf dem Platz. Hans Sarpei hat eine wirklich solide Partie geboten und stand vor allem defensiv sehr sicher, aber offensiv? Da war so gar nichts von ihm zu sehen. Der Mann ist immer noch extrem langsam, zudem kann er keine Flanken mit links schlagen, so dass er dermaßen vorhersehbar offensiv agiert, dass über die linke Seite da fast nichts kam.

Renato Augusto ebenfalls nicht dabei. Dafür Toni Kroos im Kader. Ja ok. Solide war das, mehr nicht. Und dann diese Riesenchance zu Beginn der Partie. Ein großartiger Pass von Kießling auf den Bayern-Leihspieler und der denkt und denkt und denkt zu lange. Dann noch das Sturm”problem”. Derdiyok gesperrt, so dass Gekas nun endlich seine Chance bekam. 45 Minuten lang. Das sagt eigentlich schon alles, denn der Grieche wirkte wie ein Fremdkörper auf dem Platz. Bekam so gar nichts auf die Reihe. Nächste Woche ist Derdiyok wieder da und wird spielen. Das ist klar.

Leider musste Kießling in der ersten Hälfte aufgrund von Gekas, zuarbeiten, statt selber im Brennpunkt zu stehen. In der zweiten Hälfte dann alleine im Sturm und allein gelassen. Kießling als alleiniger Stürmer funktionierte nicht so gut. Speziell wenn keine Torgefahr aus dem Mittelfeld kommt. Also Bart ab bei Stefan Kießling.

Da nicht nur bei Bayer nicht viel nach vorne funktionierte, sondern noch weniger bei Bremen, kam auch die Werkself-Defensive nicht in Gefahr. Die Null stand und die wird das Tor nach Europa öffnen. Der die-Null-muss-stehen-Countdown: Noch 11! Faszinierend: Ein 0:0 gab es in einem Leverkusen-Spiel seit 72 Partien nicht mehr.

Insgesamt ein recht maues Spiel, dass teilweise an einen Nichtangriffspakt erinnerte. Eine Chance von Bayer zu Beginn des Spiels durch Kroos, eine zum Ende hin durch Vidal und das wars. Sehr viel Langeweile zwischendrin. Wer mir übrigens gut gefallen hat, war der Herr Bender, der links, wie rechts, für Alarm sorgte. Hoffnungsvoller Einstieg für ihn in der Bundesliga.

Live: Eintracht Frankfurt – Hamburger SV

  • 13:49 grupetto – Guten Tag zusammen. Heute mal das Spiel des Spitzenreiters im Live-Blog. So kann ich mir nachher in Ruhe das Leverkusen-Spiel anschauen. Beide Teams noch ungeschlagen, ein vermeintliches Spitzenspiel in Frankfurt. Mit an Bord: Die beiden Ex-Trainer der Werkself. Skibbe und Labbadia. Mehr ab 15:15 Uhr!
  • 13:54 grupetto – Twittertag fürs Kommentieren heute im Liveblog #frahsv
  • 14:19 grupetto – Die Aufstellungen:

    Frankfurt: Nikolov – Franz, Vasovski, Russ, Spycher – Chris – Teber, Schwegler, Liberopoulos – A.Meyer, Amanatidis.

    Hamburg: Rost – Demel, J.Boateng, Mathijsen, Aogo – Jarolim, Ze Roberto – Trochowski, Elia – M.Berg, Petric.

  • 14:20 grupetto – Skibbe im Interview: Das Geheimrezept. Viel Spaß mit der Mannschaft, mal über Schwächen hinwegsehen und die Stärken loben.
  • 14:22 grupetto – Sky wärmt jetzt noch mal das 0:3-Debakel vom HSV bei Rapid auf.
  • 14:22 grupetto – Labbadia nun im Interview.
  • 14:23 grupetto – Spiel gegen Wien aufgearbeitet. Ist Vergangenheit. Nun will der HSV in Frankfurt gewinnen.
  • 14:24 grupetto – Personelle Veränderungen sind nicht der Vorstellung in Wien geschuldet, sondern Labbadia will was probieren, v.a. im Hinsicht auf die nächsten schweren Wochen.
  • 14:26 grupetto – Commerzbank-Arena ist mit 45.000 Zuschauern ausverkauft.
  • 14:27 grupetto – In der zweiten Bundesliga hat übrigens der andere Hamburger Verein die Tabellenspitze verlassen und ist durch ein 1:2 gegen Kaiserslautern auf Platz 3 abgerutscht. Union steht nun auf dem Platz an der Sonne.
  • 14:31 grupetto – Anpfiff in Frankfurt #frahsv ! Hamburg stößt an!
  • 14:34 grupetto – Berg mit einem schlimmen Fehlpass im Aufbau. Teber fängt ab und versucht Rost aus 40 Metern zu überlupfen. Der Ball geht aber ungefährlich am Kasten des HSV vorbei.
  • 14:35 grupetto – Frankfurt abwartend, ungefähr auf Höhe Anstoßkreis, aber mit drei Spitzen. Amanatidis und Liberopoulos etwas offensiver, Meier dahinter.
  • 14:36 grupetto – Der HSV mit wesentlich mehr Pressing, was es der Eintracht schwer macht im Aufbau. Hamburg spielbestimmend in den ersten Minuten.
  • 14:37 grupetto – Trotzdem noch keine Gefahr für Nikolov, dann schon eher für Rost bei Fehlern im Aufbau der Hanseaten.
  • 14:39 grupetto – Jetzt kloppt Russ Petric an der Strafraumgrenze um. Dummes Foul, was Trochowski eine gute Chance bietet.
  • 14:39 grupetto – Tor Hamburger SV: Ze Roberto, 8.
  • 14:40 grupetto – Guter Freistoß, den Nikolov ganz schlecht wegfäustelt, Petric bekommt den Abpraller, köpft in die Mitte, wo Ze Roberto abstaubt und auch dabei sah Nikolov nicht besonders glücklich aus.
  • 14:42 grupetto – Der HSV äußerst stark in der Anfangsphase der bisherigen Spiele. Typisch für ein Labbadia-Team? Auch Leverkusen mit sehr vielen Toren in den ersten 15 Minuten unter dem Darmstädter.
  • 14:42 grupetto – Wer direkt bei Scribblelive mit kommentieren möchte, kann hier eingreifen: www.scribblelive.com
  • 14:46 dogfood – Was dem HSv immer wieder das Genick bricht: er kann kein Tempo dosieren. Das Problem reicht aber schon Jahre zurück. Jol hat letzte Saison immer wieder versucht nach Führungen bewusst Tempo rauszunehmen, aber das ging meistens schief. Unter Labbadia wird Tempodosierung gar nicht erst versucht und auf dem Platz steht keine Autorität die dass Tempo lenken kann.
  • 14:48 grupetto – @dogfood: Genau das gab es letzte Saison bei Bayer auch. Da wurde von Minute 1-90 versucht, ein und dasselbe Tempo zu spielen. Das ging oft daneben, bzw. verspielte häufig noch eindeutige Führungen.
  • 14:49 grupetto – Schwegler setzt erste Zeichen. Erst gute Balleroberung und Spieleröffnung, dann Grätsche mit Ball- und Gegnerberührung. Freistoß HSV. Aber die Frankfurter kommen langsam besser ins Spiel.
  • 14:52 grupetto – Erste Ecke Hamburg. Aogo führt aus und findet den alleinstehenden Matthijsen. Dessen Kopfball verfehlt jedoch das Ziel um gut 5 Meter.
  • 14:55 grupetto – Petric schiebt von hinten Franz, der darauf fällt. Beim Ball holen rempelt Franz dann noch mal ein bisschen rum. Überflüssig, findet auch Schiedsrichter Kinhöfer.
  • 14:58 grupetto – Das Spiel verflacht mehr und mehr, wenn man mal beim Tor von Höhepunkt wohlwollend sprechen möchte. Wenig Torraumszenen, viele individuelle Fehler, Zweikämpfe, oft mit kleinen Fouls verbunden, die keinen Spielfluss entstehen lassen.
  • 14:59 grupetto – Ecke Frankfurt, Rost nun mit einer Faustabwehr, die ihren Namen nicht verdient hat. Die Hamburger Abwehr hilft mit.
  • 15:03 grupetto – Was für eine skurrile Szene. Erst Flanke Frankfurt, bei der Rost wegrutscht. Der Keeper kann gerade noch klären. Im Gegenzug ergibt sich eine 5:3-Überzahl des HSV, doch anstelle eines Passes…
  • 15:03 grupetto – Was für eine skurrile Szene. Erst Flanke Frankfurt, bei der Rost wegrutscht. Der Keeper kann gerade noch klären. Im Gegenzug ergibt sich eine 5:3-Überzahl des HSV, doch anstelle eines Passes…
  • 15:03 grupetto – Tor: Frankfurt: Russ, 32. Minute. Frankfurt – Hamburg 1:1
  • 15:04 grupetto – Da überschlagen sich kurz die Ereignisse. Um die Szene vor dem Tor zu Ende zu bringen. Trochowski schießt aus 20 Meter neben das Tor, statt den Pass zu spielen. Im Gegenzug wird Russ frei gespielt und bezwingt Rost.
  • 15:07 grupetto – Jetzt wieder etwas mehr Zug im Spiel. Trotzdem sind weiterhin sehr viele Unzulänglichkeiten im Spiel. Gerade ein Konter der Eintracht, aber jeder Pass kommt entweder zu spät oder wird in den Rücken gespielt.
  • 15:14 grupetto – Hamburg nun mehr und mehr mit dem Heft in der Hand, auf der anderen Seite wieder und wieder Konterchancen, doch weder der HSV, noch die Eintracht weiß dies zu nutzen.
  • 15:17 grupetto – Ze Roberto setzt sich nun mal auf links durch nach einem feinen Elia-Pass, kurz links, rechts, angetäuscht, mit der Picke auf Nikolov gebracht, aber der Goalie scheint inzwischen warm zu sein und hält.
  • 15:17 grupetto – Halbzeit!
  • 15:18 thetruemilhouse – Hm. Unterhaltsames, aber bestimmt nicht hochklassiges Spiel.
  • 15:19 grupetto – Kurzes Fazit. Kein besonders gutes Spiel, aber immerhin mit zwei Toren und zwischenzeitlichen Tempo. Hamburg nutzt seine spielerischen Möglichkeiten noch lange nicht aus. Spätestens im Strafraum verliert man den Ball. Frankfurt spielt abwartend, hat im Aufbau Probleme und nutzt seine Konter nicht, bzw. kommt mit dem Umschalten von Verteidigung auf Offensive nicht klar.
  • 15:19 thetruemilhouse – Vielleicht sollte man Berg mal das Kinn hochbinden, so wie der gerade den Kopf hängen lässt, überragt ihn sogar Elia noch um nen halben Meter.
  • 15:20 grupetto – Da ist noch nicht viel zu sehen von Berg @truemilhouse
  • 15:21 grupetto – Heribert Bruchhagen und Bernd Hoffmann im Gespräch mit Jessica Castrop. Bruchhagen dient nebenbei als Schirmhalter. Es regnet inzwischen in Frankfurt.
  • 15:24 dogfood – “Michael wählt ein Sprachkleid das in Optimismus gekleidet ist” :-)
  • 15:25 thetruemilhouse – Eben, der direkte Vergleich Elia – Berg macht deutlich, was Selbstvertrauen ausmacht. Ich glaube aber weiter an sein Potenzial, aber so ein zwei Tore würden ihm gut tun. (und schon klimpert’s im Phrasenschwein)
  • 15:26 thetruemilhouse – Frau Castrop gibt heute eindeutig den vierten Engel von Charlie. :-)
  • 15:26 thetruemilhouse – Frau Castrop gibt heute eindeutig den vierten Engel von Charlie. :-)
  • 15:28 thetruemilhouse – Okay, der war eindeutig nicht witzig genug für einen Doppelpost.
  • 15:28 thetruemilhouse – Okay, der war eindeutig nicht witzig genug für einen Doppelpost.
  • 15:30 grupetto – Solange ihm die Spieler gluaben und ihn Ernst nehmen ist Optimismus bei Skibbe gut.
  • 15:30 thetruemilhouse – Mist, hatte gedacht United-City wär schon vorbei. Sechs Minuten, das ist ja die gesamte Nachspielzeit der Bundesligaspieltage 4-6.
  • 15:32 grupetto – @milhouse war dank Twitter auch dort gerade kurz hängen geblieben. Durfte noch das Siegtor sehen. Wow. Und sechs Minuten Nachspielzeit. Das gabs noch nie in der Bundesliga, oder?
  • 15:32 grupetto – Ok. Berg darf wohl kein Selbstvertrauen mehr tanken. Pitroipa kommt für ihn in der zweiten Hälfte.
  • 15:33 thetruemilhouse – Katastrophe. Was soll den Pitroipa gegen die recht robuste Frankfurter Abwehr ausrichten?
  • 15:34 grupetto – Anpfiff: 2. Hälfte Frankfurt – Hamburg. #frahsv
  • 15:35 Probek – @grupetto Offiziell vier Minuten, aber Sir Alex hat in der Nachspielzeit selbst noch gewechselt … ganz koscher war’s nicht. Das Tor fiel nach 95 Minuten.
  • 15:35 thetruemilhouse – Also, dieses Arme hochreißen von Franz nach jedem Zweikampf nervt kolossal.
  • 15:35 dogfood – Re: Pitroipa.
    Dribblings machen, Freistösse ziehen. Der HSV spielt derzeit kein System für Strafraumstürmer, sondern zieht aus dem Rückraum ab — abgesehen von Situationen rund um Standards. Interessanter wird es wie sich Pitroipa und Petric den Raum aufteilen.
  • 15:36 grupetto – @Probek Jau. Habs gesehen. Mark Hughes war not amused. Habe aber davor das Spiel natürlich nicht gesehen und kann daher nicht beurteilen, ob die Nachspielzeit gerechtfertigt war.
  • 15:37 grupetto – @dogfood Das wird er gut können. Pitroipa hat aber sicherlich auch noch mehr Potenzial, als er oft zeigt, oder?
  • 15:37 grupetto – Der HSV zunächst mit Übergewicht. Die ersten 3-4 Minuten spielen sich vor allem in der Frankfurter Hälfte ab.
  • 15:38 thetruemilhouse – @dogfood Ob er die Freistöße auch kriegt, ist die Frage. Schiri pfeift ja nicht unbedingt kleinlich (dabei aber gerecht und gut).
  • 15:39 thetruemilhouse – Und soviel zu seiner Torgefahr …
  • 15:39 grupetto – Was war das?? Russ und Vasowski sind sich nicht einig und Pitroipa kommt frei zum Schuss aus 7-8 Metern. Hui. Da war mehr drin. Apropos Potenzial Pitroipa.
  • 15:39 dogfood – Re: Pitroipa.
    Wenn man Elia in Aktion gesehen hat, fällt einem stark auf, was Pitroipa so alles fehlt. Positiv formuliert: Schüsse und Bewegungsabläufe sind unorthodox.
  • 15:41 grupetto – @dogfood Elia hat aber auch den Vorteil körperlich wesentlich stärker zu sein. Bei Pitroipa hat man immer das Gefühl, dass er beim nächsten Zweikampf in der Luft zerbirst.
  • 15:41 thetruemilhouse – Mochte Pitroipa lange, hat damals beim Emirates Cup brilliert. Aber seine Effektivität bewegt sich doch mehr auf Mahdavikia-Niveau.
  • 15:41 erz – Diese neuen Anstoßzeiten bringen mich noch um den Verstand. Man kommt ja zu nix…
  • 15:41 thetruemilhouse – Bzw. dass er aus dem Stadion geweht wird.
  • 15:43 grupetto – Beide Teams weiterhin enorm ineffizient und ungenau in ihrem Spiel. Sobald eine der beiden Mannschaften das abstellt klingelts.
  • 15:43 erzkanzler – Kommen die Doppelposts eigentlich aus der Twitter-Anbindung? #frahsv
  • 15:44 dogfood – Pitroipa hatte ja nun schon 1 Jahr Zeit beim HSV paar Nudeln mehr zu Essen und ne Scheibe mehr auf die Hantel zu legen. Das erstaunliche ist aber: Elia hat sich binnen 2-3 Monate mehr Antizipation für die Mitspieler angelacht, als Pitroipa in 14-15 Monate.

    Bei Pitroipa wirkt alles immer wie Zufall oder Karma. Bei Elia wie Spielintelligenz.

  • 15:44 grupetto – @erzkanzler nein. dürften eigentlich nicht, falls du thetruemilhouse posts meinst!?
  • 15:45 grupetto – Trochowski prüft Nikolov nach einer etwas ungenauen Faustabwehr. Ecke HSV, die nichts einbringt.
  • 15:45 grupetto – @dogfood Vielleicht klickts ja doch noch mal bei ihm.
  • 15:46 thetruemilhouse – Könnte an einer Kombination von Return-Taste und Klick auf “Comment” gelegen haben.
  • 15:46 grupetto – Der HSV baut nun enormen Druck auf, jedoch sind große Chancen weiter Mangelware. Wenn die Eintracht bis zur 60.Minute durchhält, ist vielleicht was für das Heimteam drin.
  • 15:47 erzkanzler – Individualtaktische Mängel sind nur in Maßen korrigierbar. Mehr als ein one trick pony wird Pitroipa wohl nicht mehr
  • 15:49 grupetto – Skibbe wechselt und Liberopoulos, der komplett in der Luft hing und mit der “3er”-Spitze irgendwie nicht klar kamm, muss gehen. Für ihn kommt Caio.
  • 15:50 grupetto – Caio erinnert immer ein wenig an die Kanonenkugel Ailton. So leibesumfangtechnisch.
  • 15:51 grupetto – Bis zum Strafraumrand gut, dann ungefährlich. Der HSV.
  • 15:52 dogfood – Elia wirkt auf mich heute (wie auch schon in Wien) ausgebrannt. Würde Castelen reinbringen, dessen Leistung gg Stuttgart nicht sooo schlecht war.
  • 15:52 dogfood – Ooops… Tesche…
  • 15:52 grupetto – Wechsel. Elia geht. Tesche kommt. Elia wohl etwas beleidigt.
  • 15:53 grupetto – Ist Castelen denn wieder richtig fit?
  • 15:53 dogfood – Er ist auf der Ersatzbank und hat gegen Stuttgart paar Minuten (5? 10?) gespielt. Ich denke für 25min sollte es eigentlich reichen.
  • 15:54 thetruemilhouse – Ich hoffe auch das Castelen noch kommt. So letzte Viertelstunde, dann kann er seine Schnelligkeit gegen ausgepumpte Frankfurter optimal ausspielen.
  • 15:54 grupetto – Halte relativ viel von ihm. Wenn er richtig fit ist, ebenfalls einer mit enormen Potenzial.
  • 15:54 thetruemilhouse – In Wolfsburg war Castelen am Ende richtig gut und hat ein schönes Tor gemacht.
  • 15:55 dogfood – Ach Scheiße, mein ja auch Wolfsburg.
  • 15:56 grupetto – Hamburg weiter nur mit Vorwärtsgang – Bremse, Gangschaltung, etc. nicht vorhanden. Wenn das mal nicht schief geht.
  • 15:56 thetruemilhouse – Bin ja dafür, dass Franz mit Mikro am Trikot spielen muss.
  • 15:57 dogfood – Tesche spielt auf der Elia-Position. Hmmm… Hatte ich bis dato eher in der zentralen Mittelfeldspieler-Schublade drin gehabt. Physisch, ausgewogen defensiv und offensiv arbeitend.
  • 15:57 Probek – @thetruemilhouse Gibt’s nur in der NFL, oder? Und dann auch nur im Nachhinein.
  • 15:58 thetruemilhouse – @probek Wär aber ne tolle dritte Tonoption!
  • 15:58 Probek – Trash-Talk-TV. Das wäre mal eine Kommentarspur. Besser als die Stadiontonoption (und während ich tippe: eh, zwei Doofe …)
  • 15:59 grupetto – Zwanzig Minuten noch. Frankfurt weiter ohne Stich. Nach der Hereinnahme von Caio gab es eine kurze Druckphase der Eintracht, aber ohne Ertrag. Danach wieder der HSV am Drücker.
  • 15:59 grupetto – Ist das die Taktik von Skibbe?
  • 16:00 grupetto – Ze Roberto holt sich eine dumme gelbe Karte ab. Franz fliegt aber auch wunderschön.
  • 16:01 thetruemilhouse – Franz wirkt sowieso wie ein ausgedachter Gag der DFL, Dennis Rodman für ganz Arme.
  • 16:03 thetruemilhouse – A propos, so eine Spontanhochzeit Mike Franz – Gina-Lisa wär ein echter Mediencoup.
  • 16:03 grupetto – Die Uhr tickt gegen den HSV. Ein Punkt eher unbefriedigend bei diesem Spielverlauf.
  • 16:03 Probek – Wenn man vom Spiel United – City auf Eintracht – HSV umschaltet, ist das echt ein Kulturschock. Aber auch keine soo originelle Erkenntnis. Sorry.
  • 16:04 grupetto – @Probek Äh ja stimmt. Der ominöse Vergleich, der nix bringt. ;)
  • 16:04 Probek – Ich mag den Franz ja. Alle Franz.
  • 16:06 Probek – Vollkontaktsport.
  • 16:07 grupetto – Weiter warten auf einen Höhepunkt.
  • 16:08 grupetto – Interessante Statistik, die Sky da anbietet. Die Eintracht hat 59 Prozent der Zweikämpfe gewonnen.
  • 16:08 thetruemilhouse – Ich sag’s ja. Das ist kein dankbarer Schiri gegen so eine Verteidigung.
  • 16:09 thetruemilhouse – Lustig, beim Jaro pfeift er.
  • 16:09 grupetto – Und auch hier: Ohne auf Labbadia eischlagen zu wollen. Der kann seinen Teams einfach keinen taktischen Wechsel vermitteln, gegen tiefstehende Gegner tun sie sich schwer.
  • 16:11 dogfood – Ich würde Labbadia *teilweise* entschuldigen wollen: kleiner Kader, auf einigen Positionen kaum oder keine Alternativen und am Donnerstag schweres Auswärtsspiel gehabt. Trotzdem: dort wo er Alternativen hat, hat er sie zu spät genutzt.
  • 16:13 thetruemilhouse – Was war das jetzt wieder füpr ein Pfiff???
  • 16:14 grupetto – Franz mit Gelb. Checkt Pitroipa mit der Schulter, nach feinem Doppelpass. @dogfood. Sind einfach sehr offensichtliche Dinge, die man auch schon letzte Saison sehen konnte. Diese Parallelen finde ich erstaunlich. Auch aus einem kleinen Kader, kann man einstellungstechnisch und taktisch mehr rausholen.
  • 16:15 grupetto – Die Freistöße in Strafraumnähe der Frankfurter häufen sich.
  • 16:15 thetruemilhouse – Finde die Einstellung der Hamburger erstaunlich gut. Ich hätte in dieser Phase aber doch gern Berg im Sechzehner.
  • 16:16 grupetto – Castelen jetzt mit der Chance. Ein Frankfurter Bein dazwischen und der Ball kullert an Nikolov und Pfosten vorbei.
  • 16:16 grupetto – Zwei Minuten noch.
  • 16:17 dogfood – @Grupetto: ich denke der HSV ist derzeit in einer Ausnahmesituation. Vor 10 Tagen ist wichtiger Stürmer weggefallen und ein Alternativspieler im Mittelfeld/Abwehr. Seitdem englische Wochen. Ich glaub nicht dass das wirklich sehr viel mehr geht als Regeneration. Aber er macht selbst auf den Positionen wo er positionsgleich wechseln könnte wenig und zu spät. Und Tesche auf links verstehe ich nicht.
  • 16:17 thetruemilhouse – Mein Tipp, Nachspielzeit eine Minute.
  • 16:17 Probek – Zwei (Nachspielzeit).
  • 16:18 grupetto – @dogfood d’accord.
  • 16:19 grupetto – Schweglers Freistoß findet in dieser Sekunde Alex Meier und dessen Kopfball streicht am HSV-Kasten vorbei. Das wäre bitter gewesen und wenig verdient.
  • 16:19 grupetto – Keine Nachspielzeit. Ende.
  • 16:19 dogfood – Maaaaannn. 13 Sekunden. Das ist doch fassungslos.
  • 16:19 Probek – Oh, völlig falscher Tipp.
  • 16:19 thetruemilhouse – Also das mit der Nachspielzeit ist echt ein Witz.
  • 16:20 grupetto – Klarer Punktverlust für Hamburg (bei Betrachtung des Spielverlaufs). Frankfurt wenig überzeugend, aber standsicher in der Abwehr, bzw. der HSV einfach zu ungefährlich.
  • 16:20 thetruemilhouse – Pauli war vorhin noch besser, zwei Minuten angekündigt, Lautern spielt auf Zeit, kassiert sogar Gelb dafür, Schiri pfeift nach 1:30 ab.
  • 16:21 grupetto – Ich klinke mich mal raus. Danke fürs reinschauen. Vielleicht werde ich hier noch ein paar Kommentare zu Leverkusen – Bremen raus.
  • 16:21 thetruemilhouse – Danke fürs Hosten!
  • 16:24 thetruemilhouse – Also, das 1:1 war echt ein tolles Tor.

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