Frühjahrsmüdigkeit oder Blogger-Dissen

Mir geht es auch so. Die Frühjahrsmüdigkeit greift um sich. Anderen anscheinend auch, denn der Blick in den Feedreader offenbart gähnende Leere. Was ist los im Fußball-Blogger-Land? Müde? Keine spannenden Themen? Ist Hoffenheim-Bashing nicht mehr in? Klagt Weinreich nicht mehr? Ist die Krise der Bayern nicht groß genug? Hertha ist Erster und wen interessierts? Poldi gegen Bayern oder Köln? Nur die üblichen Verdächtigen. Kaum frischer Wind, eher verziehen sich die oftmals kreativen Kollegen in das 140-Zeichen-Twitter-Universum oder kommentieren hier und dort mal.

Das soll kein großes Fußball-Blogger-Dissen werden. Ich wünschte mir nur manchmal mehr Blogger, die regelmäßig schreiben. Mehr Blogger, die Feuer im Arsch haben und ihre Meinung sagen. Mehr Blogger, die auch mal auf Kontroverse aus sind. Einfach mehr Blogger – wo soll man sonst abschreiben? Das ist alles nicht leicht – ich weiß das. Es ist auch nicht leicht, sich Anerkennung in der “Szene” abzuholen. “Neue” werden erstmal kritisch beäugt. Es bedarf einer gewissen Ausdauer. Auch hat man einen Job, eine Familie, und und und. Scheiß drauf. Fußball ist unser Leben.

Vielleicht irre ich mich ja auch und ich habe nur die falschen Seiten im Feed-Reader. Ich freue mich über Empfehlungen!

So und jetzt noch ein paar Hinweise, Bits, Pillen und Ankündigungen.

  • Live-Blogging bei Catenaccio: Mit großer Wahrscheinlichkeit am Freitag mit dem Revierderby und am Sonntag, die Partie zwischen Bayer und dem HSV.
  • Schon getwittert. Toni Kroos mit starkem Testspiel. Übrigens auch mal wieder auf dem Feld. Vratislav Gresko.
  • Der Trainer bloggt den Janus. Der berichtet nämlich darüber, wie Bayer Leverkusen versucht, Fans für die LTU-Arena zu rekrutieren. Interessant!
  • Jens Weinreich heute bei 1Live im Interview. Ab 23:00 Uhr.

Kroos spielt (Pillenpackung XIV)

Toni Kroos bestreitet heute sein erstes Spiel im Bayer-Dress. Im Testspiel gegen Legia Warschau, wird die Leihgabe von Bayern München, nach überstandener Verletzungspause erstmals im Mittelfeld der Werkself agieren. Ebenfalls in der Startelf steht Goalie Gabor Kiraly. Das Spiel findet heute um 15:30 Uhr am Leistungszentrum Kurtekotten statt. Der Eintritt ist frei.

Bernd Schneider sollte eigentlich ebenfalls eingesetzt werden, doch der weiße Brasilianer, verletzte sich dieser Tage am Oberschenkel. Das Spiel wurde zur Überbrückung der langen Pause zwischen den Spielen gegen Hoffenheim und Hamburg angesetzt.

Weitere Häppchen:

  • Das DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Bayern München, wird Leverkusen einen neuen Zuschauerrekord bescheren. Bereits 45.000 Karten wurden für die LTU-Arena abgesetzt, der alte Rekord stammt aus dem Jahre 1988, als man im Müngersdorfer Stadion gegen den FC Barcelona vor 41.000 Zuschauern im UEFA-Cup antrat. (Danke @Probek)
  • Auf der Jagd nach Talenten befindet sich weiterhin die Scouting-Abteilung von Bayer Leverkusen. Neues Objekt der Begierde ist der 18-jährige Lewis Holtby von Alemannia Aachen. Der Stürmer traf zuletzt gegen Nürnberg zwei Mal und wurde allerdings auch von Scouts der Vereine Werder Bremen, Hamburger SV, Schalke 04, 1. FC Köln, VfL Wolfsburg, Energie Cottbus, VfL Bochum, Hannover 96 und Borussia Mönchengladbach beobachtet. (Focus)
  • Landan Donovan wirds wohl auch in München nicht packen. Nachdem das Abenteuer Bundesliga schon vor einigen Jahren in Leverkusen nicht klappen wollte, wird Donovan wohl die Koffer in München im März packen. Dann läuft Donovans Leihfrist aus, Vorstandsvorsitzender Rummenigge sprach sich gegen die Verpflichtung darüber hinaus aus. (SPON)
  • Glückwunsch übrigens an Christoph Stephan. Der gewann nun bei der Biathlon-WM Silber und ist auch noch Bayer Leverkusen-Fan. Ob das in direktem Zusammenhang steht? (Augsburger Allgemeine)

Notenübersicht: Spieltag 20

Besser geht es kaum. Die Noten fallen mehr als positiv für die Pillenkicker an diesem Wochenende aus. Gleich drei Spieler verdienten sich Noten im Einser-Bereich. Patrick Helmes wurde von der Bild, vom Kicker, von Sportal und von mir mit glatt 1 bewertet. Tranquillo Barnetta wurde ebenfalls klar im Topbereich gesehen, Renato Augustos Spiel wurde etwas zwiespältiger aufgenommen, bewegt sich im Schnitt, aber immer noch im Bereich Eins. Klarer Ausfall ist Rene Adler, der als einziger schlechter als Drei im Durchschnitt benotet wurde.

name - bild - kicker - sportal - cat - schnitt
adler - 5 - 4 - 5 - 4 - 4,50
friedrich - 2 - 2,5 - 2,5 - 2,5 - 2,38
castro - 2 - 2,5 - 2,5 - 2,5 - 2,38
henrique - 2 - 2,5 - 3,5 - 3,5 - 2,88
kadlec - 2 - 2,5 - 4 - 3 - 2,88
rolfes - 2 - 2 - 2 - 2,5 - 2,13
renato augusto - 1 - 1,5 - 2 - 2,5 - 1,75
zdebel - 2 - 2,5 - 4 - 3 - 2,88
barnetta - 2 - 1,5 - 1,5 - 1 - 1,50
kießling - 2 - 2,5 - 4 - 3 - 2,88
helmes - 1 - 1 - 1 - 1 - 1,00
djakpa - 2 - kN - 4 - 3 - 3,00
schwegler - 2 - kN - 3,5 - 3 - 0,00
charisteas - kN - kN - kN - kN - 0,00
Schnitt - 2,08 - 2,27 - 3,04 - 2,65 - 2,32

Doping auf der Insel

Nein. Nicht auf DER Insel. Dort ist zwar auch Englisch die offizielle Amtssprache, aber im Fußball-Kontext ist diese Insel nur halb so interessant. Malta.

Folgende Meldung wurde heute über die gängigen Agenturen verbreitet:

Der Internationale Sportgerichtshof CAS in Lausanne hat drei Fußballer aus Malta wegen Dopings für jeweils ein Jahr gesperrt. Es handelt sich um die Spieler Ryan Grech, Claude Mattocks und Gilbert Martin. Der Weltverband Fifa und die Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) hatte sich für Sperren von jeweils zwei Jahren ausgesprochen, während der Fußball-Verband Maltas nur Sperren von vier, neun bzw. zwölf Monaten verhängt hatte. Der CAS verhängte jedoch die laut Regeln des maltesischen Verbandes höchste Strafe.

Bei weiteren Recherchen kommen zusätzliche Fakten zu Tage. Das Vergehen datiert aus der Saison 2007/2008 innerhalb der maltesischen Fußballliga. Verbotene Substanzen wurden nachgewiesen. Weder über die Webseite des CAS, noch des Verbands, ließ sich genaueres erfahren. Die Höchststrafe für Dopingvergehen liegt auf Malta bei 12 Monaten. Verschiedene Umstände können dazu führen, dass die Strafe verkürzt wird. So zunächst geschehen in diesem Falle. Dagegen reichte aber sowohl FIFA, als auch WADA Einspruch ein, so dass die Geschichte vor dem CAS verhandelt werden musste. Beide Organisationen forderten eine Strafe von 24 Monaten.

Der CAS entschied nun, dass in Einklang mit den maltesischen Bestimmungen, 12 Monate Strafe ausreichen und das die Strafen der Spieler Claude Mattocks und Ryan Grech angepasst werden müssen. Gilbert Martins Strafe lag bereits bei einem Jahr.

Dem maltesischen Verband wurden 8000 Schweizer Franken zugesprochen, als Aufwandsentschädigung für die Verteidigung der Spieler. Den Betrag müssen FIFA und WADA entrichten.

Presseschau vom Hoffenheim-Spiel

Lob an allen Orten. Die Meisterschaft ist wieder in greifbarer Nähe. Der Bomber Helmes und der abstürzende Adler waren die Themen nach dem Hoffenheim-Spiel.

Bayer Leverkusens Trainer hatte in der Vergangenheit nimmermüde darauf hingewiesen, dass viele seiner Athleten zwar „hochbegabt sind“, aber eben noch reichlich Erfahrung im herzlosen Profigeschäft sammeln müssten. Und irgendwie quälte den ehemaligen Torjäger wohl auch die Sorge, dass das mediale Echo auf die 2:4-Klatsche am Wochenende zuvor gegen Stuttgart, seinen Jungspunden doch stärker aufs jugendliche Gemüt geschlagen war als man es an der Dhünn zugeben wollte. Mit dem Coup von Sinsheim aber zerbröselten die Bayer-Profis nicht nur die düsteren Gedanken an einen Absturz. „Vielmehr haben die Spieler gezeigt, dass sie in den vergangenen Monaten dazu gelernt haben und reifer geworden sind“, analysierte Labbadia und würdigte den psychologischen Effekt des kaum erwarteten Erfolgserlebnisses im Kraichgau: „Die Jungs haben gesehen, dass der Erfolg zurückkommt, wenn man nicht nachlässt und konsequent seriös arbeitet.“ (KR)

Hoffenheim hätte im Kampf um internationale Startrechte den Konkurrenten Leverkusen auf neun Punkte distanzieren können. Das war der Vorsatz. Bayer ließ ihn grandios misslingen. Der Elf von Bruno Labbadia drohte der Sichtverlust nach oben, doch sie gab eine Trotzantwort auf das jüngste 2:4 gegen Stuttgart: “Wir haben uns von dem Krisengerede nicht erschrecken lassen”, sagte der Bayer-Trainer, “unsere junge Mannschaft hat Gier gezeigt und Hoffenheim von Beginn an in die Rückwärtsbewegung gedrängt.” Der Trainer der Verlierer war hinterher “sicher, dass wir uns davon nicht zurückwerfen lassen. Jetzt geht es darum, nächste Woche eine Reaktion zu zeigen”. Dasselbe hatte Kollege Labbadia vor sieben Tagen gesagt. (SZ)

“Dass Patrick eine tolle Schusstechnik hat, ist bekannt, aber diesmal hat er sich mehr bewegt und ist dafür belohnt worden”, sagte Sportchef Rudi Völler. Trainer Bruno Labbadia bestätigte im Kölner “Express”: “Patrick ist kein lauernder Stürmer, sondern einer, der aufgrund seiner Spielweise dauernd in Bewegung sein muss. Er hat jetzt viel für die Mannschaft gearbeitet. Das ist mir genauso wichtig wie die Tore. Denn dass er in Sachen Abschluss außergewöhnliche Fähigkeiten hat, wissen alle.” [..]

Weiterhin nicht in Top-Form ist dagegen bei Leverkusen Torhüter Adler. Schon vor Wochenfrist gegen den VfB sah der Keeper, der am Sonntag seinen 24. Geburtstag feierte, bei einigen Gegentoren nicht gut aus. Gegen Hoffenheim verursachte er unnötigerweise das 1:2 durch Sejad Salihovic per Foulelfmeter (31.), nachdem Demba Ba vom Leverkusener Schlussmann im Strafraum zu Fall gebracht worden war. Zuvor hatte Adler Glück, dass ein weiteres Foulspiel von ihm gegen Ba im Strafraum nicht ebenfalls mit einem Elfmeterpfiff bestraft worden war.

Völler sieht Adler trotz einiger Unsicherheiten in den vergangenen Wochen nicht in der Krise: “Rene ist nicht angeschlagen. ” Labbadia nahm Adler bezüglich des gepfiffenen Elfmeters sogar in Schutz. “Ich verlange ja sogar von ihm, dass er rauskommt und mitspielt, dann passiert so etwas.” (N-TV)

Helmes ist ein Mittelstürmer vom alten Schlag. Ausgestattet mit einem harten Schuss und jederzeit bereit, diesen vorzuführen – Helmes schießt aufs Tor, so bald und so oft er kann. Wie in Hoffenheim, als er beide Treffer per Direktabnahme erzielte. Aber nach hinten arbeiten, auf die Flügel ausweichen, sich permanent anbieten? In den Pflichtaufgaben hat Helmes, vorsichtig ausgedrückt, noch viel Luft nach oben.

Nicht umsonst stand der Rechtsfuß nach dem 2:4 in der Vorwoche gegen den VfB Stuttgart in die Kritik. Trainer Bruno Labbadia nahm Helmes nach der Niederlage beiseite und forderte von ihm deutlich mehr Bewegung. Er sei eben der klassische Mittelstürmer, der nicht besonders viele Wege gehe, gibt Helmes zu: “Ich weiß, dass ich das ändern muss. In Hoffenheim hat sich das schon ausgezahlt.” (Welt)

Das spricht für Leverkusen: Bayer ist die aktuell spielstärkste Mannschaft der Liga. Sozusagen das Hoffenheim der Rückrunde. Im Vergleich zur Hinrunde hat Leverkusen beim 4:1 bei 1899 in Sachen Kombination und Pressing noch einmal zugelegt. Zumal Trainer Labbadia mit Zdebel sowie den Rekonvaleszenten Kroos und Schneider einige Joker in der Hinterhand hat.

Das spricht gegen Leverkusen: Als das Hoffenheim der Rückrunde hat Bayer offenbar auch deren Anfälligkeit im Abwehrverhalten übernommen. Sinkiewicz und Henrique patzten, ebenso Torwart Adler. Ein Fragezeichen steht auch hinter dem ständig Rot-gefährdeten Vidal. (Spox)

Nach einem Sieg ist es ein wenig leichter, kriselnde Fußballspieler in Schutz zu nehmen. René Adler hat sich diesen Schutz hart erarbeitet. Der Torwart von Bayer Leverkusen steckt in einem, sagen wir: Tief. Manche sagen sogar: Krise. Vorige Woche gegen Stuttgart stand er neben sich, beim Länderspiel am Mittwoch wirkte er unsicher, und am Freitag in Hoffenheim konnte er froh sein, dass Torhütern bei Fouls im Strafraum ein besonderer Schutz gewährt wird. Auch böse Fouls von Keepern werden, der richtigen Regelinterpretation entsprechend, lediglich mit Gelb bestraft, vorausgesetzt, die Aktion galt eigentlich dem Ball. So blieb Adler nach seiner Attacke gegen den Hoffenheimer Demba Ba zu Recht auf dem Platz. Sein Trainer Bruno Labbadia verteidigte den 23-Jährigen. “Ich verlange ja von ihm, dass er rauskommt und mitspielt, dann passiert so was.” Nur: Adler, der sowohl für Bayer (2007 beim 1:0 in Schalke) als auch für Deutschland (2008 beim 2:1 gegen Russland) beeindruckende Debüts feierte, passiert es normalerweise nicht. (FR)

TSG Hoffenheim, Teil 2

Solche Leistungen lösen in mir immer große Skepsis aus. Der amtierende Tabellenführer der 1.Fußball-Bundesliga, die TSG Hoffenheim wird im eigenen Stadion von der Werkself mit 1:4 vorgeführt. Auseinander genommen sogar und nachdem die Mitkonkurrenten ordentlich Federn lassen mussten, ist Leverkusen wieder nur noch 4 Punkte vom Platz an der Sonne entfernt.

Was bedeutet das? Das man die Krise abgewendet hat? Jein. Eklatante Schwächen bei Rene Adler gab es immer noch. Eklante Schwächen in der Abwehr ebenfalls. Ein vor Angst gelähmtes Mittelfeld auch. Abschlussschwächen genauso. Auf der anderen Seite, hat man wieder mal ein richtig schickes Spiel von der 1. bis zur 15. Minute und von der 45. bis zur 80. Minute gezeigt. In diesen Phasen zeigte sich die Werkself bissig, kreativ und eiskalt im Abschluss. Ein Barnetta in überragender Form, ein Helmes der immer anspielbereit war und im rechten Moment von seiner Lieblingsposition aus dem Rückraum zwei Treffer erzielte.

Ist man bereit für den Meistertitel? Nein. Ist man bereit für den internationalen Wettbewerb? Ja. Wenn alles gut läuft, werden sich weiterhin gute bis sehr gute, mittelmäßige und wenige schlechte Spiele in die Saison einreihen. Leverkusen wird seine Punkte holen, seine Punkte verlieren und am Ende sollte es doch wirklich für den UEFA-Cup reichen. Wenn sich die Abwehr um Adler stabilisiert, ist noch ein bisschen Luft nach oben, sollte der Sturm Ladehemmung haben, kann die besagte Luft aber auch nochmal wieder dünner werden.

Feine Nuancen werden über den weiteren Verlauf der Spielzeit entscheiden, feine Nuancen entschieden auch die Partie gegen Hoffenheim. 15 Minuten war man hellwach, machte zwei Buden, von denen das eine, nicht hätte zählen dürfen. Beim Tor von Rolfes hatte Hildebrand die Hand am Ball. Nach den Regeln ist ein Einsteigen des Gegners dann nicht mehr erlaubt. Rolfes war aber da, wollte das Tor machen und wurde belohnt.

Dann folgten 30 durchwachsene Minuten, mit einem unsicheren Rene Adler, der einen Elfer verursachte und durchaus noch einen hätte zugesprochen bekommen können. Gegen sich. Nach dem 1:2 durch Salihovic spielte vor allem 1899 und der Leverkusener Fan rechnete fest mit dem Ausgleich. Hat man ja bestimmt schon drei oder viel Mal erlebt in dieser Runde, dass man einen sicher geglaubten Vorsprung nicht über die Zeit retten kann. Dieses Mal war alles anders.

Kurz vor der Halbzeit führte eine beeindruckende Freistoßvariante zum 1:3. Ein Eckball nach der Halbzeit zum 1:4. Drops gelutscht. Hätte auch anders kommen können, das Pendel schwang aber zu Gunsten der Bayer-Elf. Dann folgten viele schöne Kombinationen, Konter, die allesamt etwas fahrlässig vergeben wurden. In der Defensive dagegen standen Friedrich und Henrique endlich bombensicher und ließen keine Chancen mehr zu. Kleinigkeiten entschieden die Partie, Kleinigkeiten werden die Saison entscheiden. Lassen wir uns überraschen, was die restlichen 14 Partien noch bringen.

Ein Wort noch zum leicht umformierten Mittelfeld der Leverkusener. Das zeigte sich in der Defensive sehr unauffällig, aber damit auch sehr gut. Nominell sollte Rolfes den 6er-Part spielen, am Ende spielten Zdebel und Rolfes aber eine Art Doppel-6, was Bayer Sicherheit und Ruhe vor allem in der Rückwärtsbewegung bescherte. Vielleicht die richtige Alternative zum Abgrätscher und Unruheherd Vidal.