Winterzeugnis: Michal Kadlec

Handlungsbedarf sah die Fußballabteilung von Bayer Leverkusen zu Beginn der Saison auf der linken Verteidiger-Position. Dem teilweise etwas überforderten Constant Djakpa wurde Michal Kadlec als Konkurrent zur Seite gestellt. Seit dem spielte Djakpa nicht mehr von Beginn an. Das Meistergen lieh sich Leverkusen aus Prag aus. Der Linksverteidiger ist Sohn des legendären Miroslav Kadlec, der mit Kaiserslautern, die in der Pfalz viel umjubelte Fahrstuhl-Meisterschaft holte. Und so spielte er dann auch.

Konstant, ruhig, zweikampfstark und zum Ende der Saison mit immer mehr Aktionen in die Spitze. Gegen Karlsruhe gelang ihm sein erster Bundesliga-Treffer – ein fulminater Freistoß. Inzwischen ist er einer der wertvollsten Spieler im Kader, dessen Leihvertrag jetzt umgewandelt werden soll. Kadlec ist einer der Neulinge, die Bayers Management viel Lob einbrachten, aufgrund ihrer Verpflichtungen.

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(Durchschnittsnote auf Basis der Spieltagnoten)

Trainer Baade fragt: Landon Donovan

Der Trainer Baade fragt – ich antworte. Initiiert vom Trainer, haben wir uns über Bayern Münchens Leihspieler Landon Donovan unterhalten. Natürlich auch drüben zu lesen.

Landon Donovan — Durchbruch oder Hattrick des Scheiterns? Ein Spieler aus den USA wechselt nach Deutschland.

Das ist heutzutage nicht mehr ganz so selten wie noch zur WM 1950, als die USA England mit 1:0 schlugen und britische Zeitungen das Ergebnis für einen Übermittlungsfehler hielten und deshalb mit dem Ergebnis 10:1 für England aufmachten. Dass aber ein amerikanischer Fußballer als würdig erachtet wird, beim hiesigen Meisterschalenmagneten anzuheuern, ist dann doch noch mal etwas Besonderes: Landon Donovan, zuvor schon zwei Mal bei Bayer Leverkusen gescheitert, wechselt zu Bayern München, wobei die Vokabel gescheitert hier noch untertrieben klingt. Bei seinem zweiten Versuch in der Saison 2004/2005 absolvierte er gerade mal 7 Spiele für Bayer Leverkusen mit dem Resultat einer Torvorlage. Noch ernüchternder wurder er 6x dabei nur eingewechselt und 1x ausgewechselt; somit stand er nur ein einziges Mal überhaupt von Beginn an auf dem Platz. Nicht besser erging es ihm bei seinen zwei Einsätzen in der Champions League im Achtelfinale gegen den FC Liverpool: Beide Male wurde er nur eingewechselt und schied mit Bayer durch zwei 1:3-Niederlagen aus.

Endergebnis dieser kurzen Eskapade war die Flucht zurück in die MLS, wo er — zuvor von San Jose Earthquakes kommend — bei LA Galaxy anheuerte, dort allerdings immer mehr zu einem der prägenden Gesichter der MLS wurde.

Wie sind Donovans Chancen bei seinem dritten Versuch in der Bundesliga, und auf welcher Position wird er überhaupt spielen?

Dass Donovans Chancen auf einen Durchbruch in der Bundesliga in seiner Heimat nicht allzu rosig gesehen werden, zeigt das Interview in Jürgen Kalwas Beitrag vom November zu diesem Thema. Gleichzeitig sehen wir dort nicht nur einen absolut vom Gegenteil überzeugten Jürgen Klinsmann, sondern lesen auch ein Interview mit Joshua Meyers von The Beautiful Game, der Donovans Chancen wesentlich besser einschätzt als die vermeintlichen Experten vom TV.

So haben auch wir heute ein paar Fragen an einen hiesigen Experten für Landon Donovan, auch wenn dieser angesichts der Kürze von Donovans Aufenthalten in Deutschland nur ein kleiner Experte sein kann. Jens Peters von Catenaccio beantwortet uns einige Fragen zu diesem trotz seines geringen Alters (Jahrgang 1982) schon mit recht hoher Stirn geplagten potenziellen neuen Liebling Jürgen Klinsmanns:

Jens, wie sind Deine Erinnerungen an die beiden Versuche Donovans, sich bei Bayer Leverkusen durchzusetzen und hast Du überhaupt noch eine Erinnerung an dessen ersten Versuch?

Tatsächlich ist es schwierig, sich an die erste Zeit von Landon Donovan zu erinnern. Es hieß, man habe ein Jahrhunderttalent verpflichtet, aber gesehen hat ihn keiner. “Zu weit vom Kader weg,” waren Berti Vogts’ Worte damals. Dass dies wohl in doppelter Hinsicht gemeint war, ahnten die wenigsten. Der junge Mann kam wohl überhaupt nicht mit Europa klar, worunter dann auch das spielerische Leistungsvermögen litt und dann war er auch schon wieder weg.

Für den Fan an sich war das nicht so wild, denn einem 18-jährigen Talent kann man ruhig etwas Entwicklungszeit gönnen und schließlich war Donovan ja auch nur in die Staaten ausgeliehen. Kritischer wurde das Ganze, als er dann drüben für die US-Nationalmannschaft und in der Liga immer besser wurde und wirklich gute Leistungen abrief. 2002, nach einer tollen WM mit den USA, sollte er dann wieder in die Bundesliga, aber so richtig wollte er nicht. Das stieß übel auf. 2005 kam er dann ins Rheinland zurück, rutschte aber in ein Team, das zwar Potenzial hatte, aber irgendwie nicht zusammenpasste. Donovan kam erneut nicht zurecht und verabschiedete sich mit einem erbärmlichen Spiel gegen Liverpool, in dem ihm die komplette Verunsicherung anzusehen war.

Wurde damals in irgendeiner Form publik, dass Donovan so gut deutsch spricht, wie Jürgen Kalwa es in seinem Beitrag erwähnt? Gab es Bayer-interne Interviews oder mal sonst einen Kontakt mit den Fans?

Ehrlich gesagt kann ich mich da an nichts erinnern, aber das soll auch nicht unbedingt etwas heißen. Es wundert mich im Nachhinein allerdings schon, denn Sprache begünstigt ja bekanntlich Integration und die hat ja sonst gar nicht bei ihm geklappt. Weder auf dem Platz, noch daneben.

Woran, glaubst Du, ist er damals gescheitert und wer waren seine Hauptkonkurrenten im Team? Würdest Du diese aus heutiger Sicht auch noch als stärker als Donovan damals einschätzen?

Schwer zu sagen. Zum einen gab es da den Fußballer, der ein unglaubliches Talent hatte und in seinem Land sehr gefördert wurde. Auf der anderen Seite gab es den Menschen, der wiederum ein intaktes und heimeliges Umfeld benötigte, um gut spielen zu können. Ich glaube beim Umfeld hat es dann gehapert, obwohl man in Leverkusen ja alles probiert, um ausländische Spieler zu integrieren. Vielleicht hätte man dafür aber seine Frau bzw. seine Familie mit nach Deutschland holen müssen. Hinzu kamen dann die Erwartungen der Amerikaner, die ihn als Botschafter des US-Fußballs gesehen haben, sowie die Ansprüche der Trainer und Fans in Leverkusen, denen Donovan nie gerecht werden konnte. Ebenfalls ungünstig war, dass das Leverkusener Team 2004/2005 zwar ungeheures Potenzial hatte, aber nicht wirklich ein Team war. Schwer für einen Spieler, dann mitten in der Saison dazu zu stoßen. Ponte, Freier, Schneider, Krzynowek, Babic, Bierofka, Ramelow spielten damals um die Plätze im Mittelfeld. Von denen spielt im Moment eigentlich kaum mehr einer auf Bundesliga-Niveau, von daher hat sich Donovan vielleicht zum Positiven verbessert.

Und wie schätzt Du die aktuellen Chancen für Donovan ein, gerade unter der Prämisse, dass Podolski nun ohnehin ein Dead Man Walking ist?

Gut. Wie schon aller Orten beschrieben wurde, scheint er wesentlich gefestigter zu sein als vor ein paar Jahren. Niemand erwartet den ganz großen Wurf von ihm. Als die Bayern ihn zum Probetraining bestellten, haben erstmal alle gelacht, aber Klinsmann ist ja US-Kenner und ein großer Fürsprecher von ihm, so dass ich glaube, dass er mehr Spiele machen wird als bei Bayer damals. Die Testspiele waren ja schon sehr vielversprechend.

Wo waren damals die Stärken und wo, vermutest Du, wird er diese heute bei Bayern einsetzen können?

Donovan spielt Fußball. Das ist seine größte Stärke. Er kann dribbeln, den Ball behaupten, er ist schnell und schussstark, wenn er nicht groß darüber nachdenkt, was er da macht. Leider hat er das damals nicht wirklich zeigen können. Vielleicht ja dieses Mal bei den Bayern.

Mich würde noch interessieren, ob Du tatsächlich Parallelen zwischen Podolski und Donovan siehst, wie es in Deiner Frage vielleicht anklingt.

Nein. Ich denke, unterschiedlicher können Typen kaum sein, was aber auch daran liegt, dass Podolski nun mal ein ausgemachter Stiesel ist. Könnte man sich vorstellen, dass er nach Spanien oder Italien geht und dann nach ein paar Monaten die Sprache spricht? Spielerisch mögen die beiden sich näher sein als sie das mit Klose oder Toni sind, auch Podolski steht nicht gerne mit dem Rücken zum Tor, sondern kommt von etwas tiefer und hat auch durchaus seine Stärken im Dribbling. An ein Kopfballtor kann ich mich von Podolski aber nicht erinnern, während Donovan schon in der Vorbereitung häufiger per Kopf traf. Und dass Podolski trotz aller Instinktfußballerei mancher Begriff von Taktik abgeht, sah man immer wieder, etwas, was ich mir beim gereiften Donovan nicht mehr vorstellen kann. Aber da die Bundesliga deutlich schneller ist als die MLS, bin ich wirklich gespannt.

Vielen Dank für Deine Einschätzung, Jens.

Soweit die Antworten von Jens Peters. Die tatsächliche Antwort auf alle Fragen liegt natürlich — 5 Euro ins Finanzfond-Schwein — auf dem Platz. Bislang hat Donovan sich bei Bayern München aber offensichtlich schon ordentlich eingefügt, wie diese 1, 2, 3, insgesamt somit 4 Tore aus Vorbereitungsspielen der Bayern zeigen.

Und auch auf seiner Webseite (die selbstredend immer offene und ehrliche Texte fernab jedes reingewaschenen Marketinggedöhns veröffentlicht, so wie eigentlich alle Spielerseiten) klingt es so, als gefiele es ihm in München. Ausgerechnet Natürlich in Miroskloff Klose fand Donovan einen redegewandten, weltoffenen und stets am Schicksal anderer interessierten Mitspieler, der noch dazu Etliches über die Stadt München zu berichten weiß, weil er so gesellig ist und Jan und Mann dort kennt:

Question: Welcome to Bayern! We hope you enjoy your time here and stick on for years! Is there anyone on the team that is helping you adjust to Germany?

Answer: Miro is the main one of the three or four players on the team who has welcomed me with open arms. He helps me constantly, when we are really competitors for places in the line-up. He’s always asking me how I’m doing in Munich, which is really nice to hear. Miro is an absolute top professional.

Warten wir ab, wie Donovan schließlich einschlagen wird, vielleicht wechselt er ja demnächst für 10 Millionen Euro zum 1. FC Köln.

Winterzeugnis: Theofanis Gekas

Was für eine Saison für den Griechen. Als Torschützenkönig kam er nach Leverkusen, hatte das Glück in der letzten Spielzeit nicht wirklich Konkurrenz vor ihm zu haben und nun sieht er überhaupt kein Land mehr am Rhein. 15 Spiele, 15 Einwechslungen. Kein Vorbeikommen am Vorzeigesturmpaar Kießling und Helmes, die zusammen 29 Scorerpunkte sammelten. Gekas 3.

Dann noch vermeintlich “rassistische” Vorwürfe gegen Labbadia unter der Saison, denen aber wohl nur ein Übersetzungsfehler zugrunde liegt, sowie eine Knieverletzung, die einen vorzeitigen Wechsel in der Winterpause wohl verhindern wird. Denn es war klar, dass Gekas nicht glücklich ist in Leverkusen und somit begrüßte auch der Vorstand das Interesse des Spielers, den Verein zu verlassen: “Man wolle ihm keine Steine in den Weg legen”, so Holzhäuser, doch Gekas Knie musste noch mal im Winter operiert werden, so dass er alles andere als fit in die Vorbereitung ging. Erst im letzten Testspiel traf er dann zum Sieg gegen Koblenz – vielleicht doch noch die Empfehlung für einen Wechsel? Medien berichteten vom Hoffenheimer Interesse, doch vom Alter würde der Grieche nicht ins Dorf passen, Bochum, Frankfurt suchten ebenfalls.

Das gibt Diskussionen

Es war nur ein Testspiel zwischen Hoffenheim und Hamburg, aber es wird die Bundesliga-Rückrunde doch stark beeinflussen. Nicht durch das Vedad Ibisevic mit einem Kreuzbandriss das Spiel beenden musste und nun die ganze Rückrunde fehlen wird, nein es gab auch noch eine kleine Schlägerei zwischen Ivica Olic und Carlos Eduardo, die jeweils mit Rot geahndet wurde.

Ist ja nur ein Testspiel dachten alle. Wird sich schon nicht auf die Bundesliga auswirken. Erste Stimmen unkten dann, dass Olic so verhindern wollte, dass er zum Rückrundenauftakt gegen seinen zukünftigen Arbeitgeber ran muss. Blödsinn. Aber tatsächlich entschied nun der DFB, dass beide Spieler für zwei Bundesligaspiele gesperrt werden. Wegen einer Szene aus einem Testspiel, die halb so wild war. Torsten Frings, der ebenfalls jüngst Rot in einem Testspiel sah, wegen Schiedsrichterbeleidigung, wird für drei Testspiele gesperrt. Wie albern ist das bitte?

Das Kicker-Orakel

42092 Nutzer von Kicker.de (darf man an der Umfrage eigentlich nur einmal teilnehmen) haben in den vergangen Wochen mit Knochen gewürfelt, Tannenreisig verbrannt, ätherische Düfte eingeatmet, sich in Trance getanzt und den großen Manitou befragt und fast alle hatten auf unerklärliche Weise nach der Zeremonie eine Wurst in der Hand. Das kann nur heißen, dass der Uli da war und Bayern München trotz verpasster Herbstehren, Meister wird. 75,55 Prozent sind sich sicher, aber wer glaubt schon an Hokuspokus. Knapp acht Prozent hatten neue Software auf ihrem Rechner (Hoffenheim), fünf Prozent hatten eine Art Lottogewinn vor Augen (HSV) und weitere fünf Prozent freuten sich über einen frisch gefüllten Medizinschrank (Bayer).

Freuen durften sich auch Management und Trainer der Werkself. Deren Arbeit wurde nämlich hervorragend durch die Kicker-User bewertet (->hier zeigt sich der Sachverstand, hat nix mit Schamanentum zu tun). Bruno Labbadia wurde durchschnittlich mit 1,7 (Platz 2) benotet, das Management um Michael Reschke mit 1,99 (Platz 3).

Winterzeugnis: Tranquillo Barnetta

Noch ein Fall von “Genie und Wahnsinn liegen nahe beieinander”. Dies spiegelt ganz herrlich die Kurve von Barnettas Durchschnittsnoten in dieser Saison wieder.

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(Durchschnittsnote auf Basis der Spieltagnoten)

2 miese Spiele, ein großartiges gegen Hoffenheim, ein durchschnittliches, wieder ein großartiges gegen Hannover, zwei Mal Durchschnitt, einmal gut gegen Wolfsburg, einmal unteres Mittelmaß, einmal gut gegen Schalke, zwei Mal richtig mies, dann Stabilisierung der Leistungen in den letzten beiden Partien. 15 Spiele insgesamt, 1 mal eingewechselt, fünf mal ausgewechselt, drei Tore, fünf Assists – so die nackten Zahlen.

Was ist da los beim Eidgenossen? Braucht Herr Barnetta nach jeder Meisterleistung, ein bis zwei Spieltage zum ausruhen? Stehlen ihm andere Mittelfeldakteure die Show? Kann nur einer Funken sprühen lassen im Vierermittelfeld bei Bayer? Verwunderlich – noch in der letzten Spielzeit zeigte Barnetta wesentlich konstantere Leistungen, allerdings auch öfter im durchschnittlichen Bereich. In dieser Spielzeit hat der Schweizer bestimmt 2-3 Spiele für Bayer gewonnen, aber auch bestimmt doppelt so viele Partien einfach ausgesetzt – auf dem Platz.

Fazit: Wenn er in der Rückrunde die absoluten Graupenspiele weglässt, kann Barnetta zur absoluten Führungspersönlichkeit und Leistungsträger in Leverkusen heranreifen.

Winterzeugnis: Arturo Vidal

Was habe ich mich diese Hinrunde über den jungen Chilenen aufgeregt. Arturo Vidal ist ein Spieler, der ungemeines Potenzial für ein Team hat – der Spiele gewinnen kann, aber leider auch verlieren. Ein Heißsporn, der fast immer mit 100 Prozent dabei ist, dann aber auch mal müde über den Platz trottet.

Beispielsweise die Partie gegen Bayern München. Vidal schaltet fast vollständig die Kreativachse der Bajuwaren aus, teils mit bissigen Tacklings, teils auch mit dummen Aktionen, so dass der Chilene zur Halbzeit vorsichtshalber ausgewechselt wurde. Rot drohte. Dafür verlor Bayer dann die Partie, weil Münchens Spielmacher immer besser ins Match fand. Beispielsweise die Partie gegen Frankfurt. Vidal fällt. Vidal fällt aber völlig ohne Einwirkung des Gegners. Gelb. Die fünfte Karte dieser Farbe. Ein Spiel Pause. Unnötig. Auf der anderen Seite schießt er ein wichtiges Tor gegen die Eintracht. Genie und Wahnsinn. Jekyll und Hyde liegen bei ihm ganz nah beisammen.

Was ihm fehlt ist die Konstanz in seinen Leistungen und etwas mehr Ruhe in seinen Aktionen. Die Schwankungen sind in dieser Saison fast noch größer, als in seiner ersten Bundesligaspielzeit, auch wenn zur Hälfte der Saison schon so viele Scorerpunkte verbucht wurden, wie in der ganzen 2007/2008. Einfach mal ein Trikotzupfer, eine Schwalbe, ein Ballwegschlagen weniger, dafür fokussierter auf das Spiel sein Ding machen. Labbadia kennt den Wert des Chilenen, denn nicht umsonst spielte er 15 Mal von Beginn an, bei seinen 16 Einsätzen, allerdings sieht der Coach auch noch viel Entwicklungspotenzial.

Boulveradesker Einschub: Die nötige Ruhe tritt vielleicht nach der Geburt seines ersten Nachkommens ein. Das hat ja schon so manchen Bullen zum frommen Lämmlein mutieren lassen.

Erwähnenswert ist auch der enorme Aufwand den Vidal für seine Nationalmannschaft und seinen Verein betreibt. Zwei Mal reiste er unter der Spielzeit nach Südamerika, um dann erst am Tag vor der nächsten Werkself-Partie wieder einzutrudeln und direkt von Beginn an, aufzulaufen.

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(Durchschnittsnote auf Basis der Spieltagnoten)